Blick ins Wasserglas

Für unser aktuelles Monatsthema “Optische Täuschung” habe ich versucht, Lichtbrechung im Wasserglas zu fotografieren.

Als Hintergründe dienten eine einfache weiße Hohlkehle, schwarzer Fotokarton oder gestreiftes Geschenkpapier. Die Beleuchtung ergab sich durch das Seitenlicht aus dem nahen Fenster. Die Aufnahmen entstanden ohne Stativ, die Kamera war aber aufgelegt. Ich habe viele Blickwinkel ausprobiert und fand es spannend, wie schon kleinste Verschiebungen (Wasserglas und/oder der Kamera) das Bild veränderte.

Weitere Ergebnisse meines Versuchs hier . Einige Aufnahmen sind mit “Nik-Collection” nachbearbeitet.

Blüten, Federn und Tropfen

Bisher fand ich die Tabletop-Fotografie für mich nicht besonders interessant, weil ich dabei immer an Produktfotografie dachte. Aber nun habe ich es ausprobiert und hatte viel Spaß beim Experimentieren. Für die Beleuchtung genügten meine vorhandenen Lampen, Taschenlampe und Tageslicht.

Hier habe ich für das Aufbringen der Wassertropfen eine handelsübliche Spritze verwendet (gibt es für wenig Geld in jeder Apotheke), um schön große Tropfen zu erhalten.

Weitere Ergebnisse meiner Versuche in meinem OneDrive-Album

Randolf als Drechsler

Wie die meisten wissen, ist unser Randolf nicht nur als Fotograf aktiv, sondern betätigt sich auch intensiv als Hobbydrechsler.

Der Friesenanzeiger hat nun ein Interview mit ihm geführt und einen Bericht mit Bildern veröffentlicht, den ihr hier nachlesen könnt. Seine fotografischen Kenntnisse setzt er nach dem Drechseln dazu ein, die hergestellten Objekte attraktiv zu fotografieren. Dazu haben wir im letzten Jahr unter Randolfs Leitung auch einen Workshopabend zur Tabletop-Fotografie durchgeführt.

Fotoclub-Workshop Tabletop-Fotografie

 

Zum Januar-Workshop trafen sich 9 Fotoclub-Mitglieder in der Olen Schriewerie zum Thema Tabletop-Fotografie. Durch seine jahrelange
Beschäftigung mit der Objektfotografie, die von der bildlichen Darstellung seiner Drechselobjekte herrührt, war der Abend von Randolf vorbereitet worden. Um sich mit dem Thema sowohl theoretisch als auch praktisch zu beschäftigen hatte er für den Abend sein gesamtes Equipment mitgebracht: Lichttisch, Lampen, Hintergründe und Kamera samt Stativ. Als Motive für den praktischen Teil des
Abends dienten einige kleine Drechselobjekte.
Es begann zunächst mit einem Vortrag über die Objektfotografie, für den Randolf im Internet und in Fotozeitschriften recherchiert hatte. Dabei erläuterte er zunächst die Bedeutung der Objektfotografie, die sehr viel Geduld und Tüftelei erfordert und erklärte den Begriff Tabletop-Fotografie.

 

Danach ging er auf die praktische Durchführung der Objektfotografie ein. Hierbei ging es um die Vorbereitung für ein Shooting, um die Einstellung der Kamera, um die Ausleuchtung und die Auswahl der Leuchtmittel. Zum Schluss der Einführung  erläuterte er den Aufbau seines Lichttisches. Einzelne Abschnitte des Vortrages wurden durch Fotos ergänzt. Eine abschließende Fotoserie zeigte dann noch die positive Entwicklung von seinen ersten Bildversuchen bis heute unter Verwendung von Lichttisch und Beleuchtung.
Anschließend wurde praktisch gearbeitet. Die Teilnehmer waren aufgefordert, die mitgebrachten Objekte zu arrangieren und es wurden
Fotos vom Stativ bei verschiedenen Beleuchtungssituationen gemacht.
Die Beispielbilder zeigen, wie die Originalaufnahmen aussahen und was man daraus mit ein wenig Bildbearbeitung machen kann:
Dabei bestätigte sich die Aussage aus dem Vortrag hinsichtlich der  Lichtempfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren. Es war sehr erstaunlich, welche Ergebnisse bei Lichtverhältnissen erzielt wurden, bei denen normalerweise ein Blitz eingesetzt wird.
Besonderen Spaß machten dann die Lichtexperimente mit einem Lichtschacht für gelenkte Blitzaufnahmen und einer Taschenlampe mit  einem Aufsatz, in den verschiedene Röhren für die Erzeugung von Spotlights unterschiedlicher Größe eingesetzt werden konnten.
 Die Taschenlampe wurde anschließend auch noch für Lichtmalerei eingesetzt.

 

Fotoclub-Mitglieder können alle Bilder des Abends im Menü “Intern” sehen.