Gast am Futterplatz

Neben den munteren Meisen ist seit einiger Zeit auch ein Rotkehlchen ein fast täglicher Gast an dem Futterplatz vor unserem Küchenfenster. Anfänglich war es recht scheu, wenn sich hinter dem Fenster etwas bewegte und flog davon. Aber inzwischen scheint es sich daran gewöhnt zu haben. Dadurch bekam ich endlich Gelegenheit, den kleinen Burschen in aller Ruhe abzulichten. Mit meinem Tele Zoom habe ich dabei die Möglichkeit, den Vogel formatfüllend abzulichten. Zu den Fotos geht es mit diesem Link.

 

 

 

 

Seifenblasen bei Dauerfrost fotografieren

Der Dauerfrost der vergangenen Tage brachte mir eine Foto Idee ins Gedächtnis zurück, die ich schon lange einmal verwirklichen wollte: Seifenblasen bei frostigem Wetter fotografieren. Meine ersten Versuche scheiterten, weil die verwendete Seifenlauge nicht die richtige Oberflächenspannung bei den Blasen erzeugte. Im Internet wird eine Mischung von 20 ml Spülmittel, 50 ml Wasser und 1 EL Zucker empfohlen. Damit klappte es dann auch. Außerdem nahm ich einen normalen Trinkhalm und legte die Blasen mit vorsichtigem Pusten auf eine möglichst ebene Fläche oder auch auf nicht zu scharfe Blätter. Trotzdem waren Fehlversuche nicht zu vermeiden. Man braucht eben einiges an Geduld, damit die Blasen auch stehen bleiben und nicht zerplatzen oder einfach in sich zusammenfallen. Bei einigen Blasen hat es dann auch geklappt, die Vereisung aufzunehmen, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht vollständig zufrieden bin. Am Tag darauf reichte dann leider schon der geringe Luftzug, um die meisten Blasen zum Platzen zubringen, so dass ich aus der Kälte ins Warme flüchtete. Trotzdem hat es – dem Wetter sei Dank – Spaß gemacht und wird sicher nicht mein letzter Versuch geblieben sein – sofern das Wetter mal wieder gnädig ist. Das gesamte Album ist hier zu s ehen.

Meisen am Futterplatz

Direkt vor unserem Küchenfenster habe ich im Weißdorn eine halbe Kokosnussschale mit Futter für die Meisen aufgehängt. Jetzt tummeln sich dort täglich die kleinen Piepmätze, zum Teil mehrere gleichzeitig, um sich am Futter zu bedienen. Die Schale hängt für mich in Blickhöhe und ich kann die Kamera mit meinem Tele bequem auf der Küchenspüle aufstellen und die ca. 2 – 3 m entfernten Vögel beobachten und fotografieren. Ein paar Fotos aus den letzten Tagen sind mit einem Klick auf die Fotos zu sehen.

Besuch im Garten

An den Futterstellen in unserem Garten haben wir fast täglich Besuch von einem oder sogar mehreren Eichhörnchen. Besonders die mit einem Draht zu einem Ring aufgefädelten Erdnüsse haben es ihnen angetan. Aber auch das Körnerfutter für die Vögel wird von ihnen nicht verschmäht. Während einer kurzen Sonnenphase konnte ich eine Reihe von Aufnahmen machen. Alle sind mit meinem Telezoom Sigma 100 – 400 mm entstanden. Weitere Fotos mit diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plüschmors

Im Garten steht derzeit alles in voller Blüte und die Bienen und Hummeln sind eifrig auf der Suche nach Pollen und Nektar. Eine gute Zeit für einen  Fotopirsch, um die schnellen Flieger abzulichten. Besonders angetan hat es ihnen der leider giftige Fingerhut. Bei uns kommt er überwiegend als roter Fingerhut vor. Es gibt ihn aber auch in weiß und anderen Farben.

Die Vorliebe liegt möglicherweise daran, dass sie in die Blüte hineinkriechen können und dann Nektar und Pollen auch von Artgenossen ungestört einzusammeln. Das bietet aber auch für uns Fotografen große Chancen, die Insekten im An- und Abflug zu fotografieren. Damit habe ich mich in den letzten Tagen verschiedentlich beschäftigt.

Zur Aufnahmetechnik ist zu sagen, dass ich den ISO-Wert trotz Tageslicht teilweise recht hochgeschraubt habe, um auf eine kurze Belichtungszeit zu kommen. Die Blende lag zwischen 5 und 8, um einen kleinen Spielraum in der Tiefenschärfe zu bekommen.

Zu meinen Album kommt man hier.

Ostergruß

Der Fotoclub Gut Licht wünscht allen Fotofreunden und Besuchern auch oder gerade wegen der diesjährigen besonderen Umstände ein frohes Osterfest. Bleibt  alle gesund! Die Ostertage im heimischen Garten oder bei Spaziergängen im engsten Familienkreis kann man nutzen, um Frühlingsbilder aufzunehmen.

Der Storch ist da

In den letzten Tagen sah ich das erste Mal in diesem Jahr einen Storch auf dem Nest in der Amtmann Rohde Straße in Süderholm. Ob es unser Altstorch ist, weiß ich nicht. Anwohner erzählten mir, dass in den letzten Tagen schon mal ein Storchenpaar vor Ort war. Das hat nach deren Aussagen  dann mit einem dritten Storch um das Nest gekämpft. Während ich dort war, ging es ruhig zu. Der Storch hat das Nest ausgiebig begutachtet, so dass ich ohne Hektik meine Fotos machen konnte. Irgendwann war es ihm wohl zu bunt und er suchte das Weite. Zu meinen OneDrive Album kommt ihr mit diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fliegenpilze

Zum Abschluss der Campingsaison waren wir mit unserem Enkel noch einmal in Dänemark. Auf dem von uns besuchten Campingplatz fand ich eine Kolonie von richtigen Musterexemplaren des Fliegenpilzes, die ich dann natürlich ablichten musste. An diesem Tag schien auch noch die Sonne, so dass das fotografieren viel Spaß machte und ich Motive passend zum Herbst einfangen konnte. Hier ist der Link zu dem kleinen Fotoalbum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ostseewellen bei stürmischem Wetter

Bei unserem diesjährigen Aufenthalt an der dänischen Ostseeküste gab es wieder einige recht stürmische Tage. Ich habe deshalb die Gelegenheit genutzt, um mit Langzeitbelichtung und einem Graufilter die Wellen zu fotografieren. Das ist nicht so einfach, wie ich zunächst angenommen hatte. Dies auch, wenn die Küste außer Sand und einigen dicken mit Blasentag bewachsenen Findlingen im Wasser keine spektakulären Locations bietet. Deshalb habe ich mich auf Details konzentriert, die wesentlich interessanter waren als Totalansichten.

Sodann ist es nicht empfehlenswert, an den Strand zu gehen und wild darauf los zu fotografieren. Zunächst habe ich mich hingesetzt und die Wellen gelesen. Erst dann konnte ich erkennen, dass dies wilde Wassergetümmel einem gewissen Rhythmus folgt. Nach zumeist 7 „normalen“ Wellen folgt eine oder auch mehrere, die sich besonders hoch aufbauen und schöne Bilder beim Umschlagen und Brechen ergeben. Danach suchte ich mir interessante Strandabschnitte aus, an dem sich die Wellen brachen und Gischt erzeugte. Das habe ich dann versucht, mit verschiedenen Einstellungen auf die Platte zu bannen. Anbei einige Beispiele. Mehr mit einem Klick auf diesen Link.