Büsumer Lichterwoche

Dieses Jahr fand wieder die Büsumer Lichterwoche statt. Milde Temperaturen und wenig Wind waren gute Voraussetzungen, sich bei einer abendlichen Runde nicht die Finger abzufrieren.

Es war schon erstaunlich, wieviele Leute versucht haben, mit Handys, Kompaktkameras und Blitzlicht, dafür ohne Stativ, die beleuchteten Objekte zu fotografieren. Gleichwohl waren aber auch der eine oder andere Hobbyfotograf mit ambitionierterem Vorgehen zu sehen, wenn auch deutlich in der Minderheit. Insgesamt ein lohnender Ausflug.

Nordsee minimalistisch

Am letzten Samstag war es sehr windstill und das Licht an der Nordsee war wieder einmal sehr unwirklich. Der Horizont war manchmal gar nicht auszumachen. Ich nahm das zum Anlass, ein paar minimalistisch anmutende Aufnahmen der alten Lahnungen an der Badestelle Stinteck in Westerdeichstrich zu machen. Da ich gern die Pfähle im Wasser aufnehmen wollte, war die Zeit bei auflaufendem Wasser auf ca. eine halbe Stunde begrenzt. Da war schnelles Arbeiten angesagt. Einige Perspektiven waren auch mit einem nassen Hintern verbunden, was aber bei den momentanen Wassertemperaturen kein Problem war.

Ein Klick auf das Bild führt zu einem Album

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raps

Kurz bevor das leuchtende Geld der Rapsfelder ins Grüne wechselt habe ich noch ein paar Fotos von Feldern in der Nähe aufgenommen. Als Mensch durchschnittlicher Größe hatte ich bei früheren Aufnahmen immer das Problem, dass der Überblick über das Feld nicht sonderlich gut war, sofern ich nicht auf einem Wall o. ä. stehen konnte. Dieses Mal habe ich deshalb meine Arme „verlängert“. Ich montierte meine Kamera auf mein Einbeinstativ, stellte den Selbstauslöser auf 10 Sek. und hielt die Kamera nach dem Auslösen mit dem Stativ so hoch wie möglich. Die Ergebnisse sehr ihr hier in meinem Album.

Im Vorbeigehen

Wie oft geht man dran vorbei. Wie oft übersieht man das Alltägliche. Einfach mal stehenbleiben und genau hinsehen.

Liebeserklärung in Thale im Harz

Die Bank im Delver Koog wartet auf warmes Wetter

Festmachen in der Eiderschleuse Nordfeld

Camaret-sur-Mer in der Bretagne wartet auf Regen

Entdeckt in Nordhastedt

Fieler Moor

Fressen Hunde in Hamburg auch Currywurst ?

In Heide kann man sein Auto auch mal stehen lassen.

Lauenburger Spezialität: Trockenfisch auf Pflasterstein

In Lübeck lächelt man auch ohne Zähne

Fliegendes Schwein im Riesewohld

Warten auf den Einsatz

Lost Place gegenüber dem Kreishaus in Heide

Selbsterkenntnis in Lübeck

 

 

 

Gast am Futterplatz

Neben den munteren Meisen ist seit einiger Zeit auch ein Rotkehlchen ein fast täglicher Gast an dem Futterplatz vor unserem Küchenfenster. Anfänglich war es recht scheu, wenn sich hinter dem Fenster etwas bewegte und flog davon. Aber inzwischen scheint es sich daran gewöhnt zu haben. Dadurch bekam ich endlich Gelegenheit, den kleinen Burschen in aller Ruhe abzulichten. Mit meinem Tele Zoom habe ich dabei die Möglichkeit, den Vogel formatfüllend abzulichten. Zu den Fotos geht es mit diesem Link.

 

 

 

 

Seifenblasen bei Dauerfrost fotografieren

Der Dauerfrost der vergangenen Tage brachte mir eine Foto Idee ins Gedächtnis zurück, die ich schon lange einmal verwirklichen wollte: Seifenblasen bei frostigem Wetter fotografieren. Meine ersten Versuche scheiterten, weil die verwendete Seifenlauge nicht die richtige Oberflächenspannung bei den Blasen erzeugte. Im Internet wird eine Mischung von 20 ml Spülmittel, 50 ml Wasser und 1 EL Zucker empfohlen. Damit klappte es dann auch. Außerdem nahm ich einen normalen Trinkhalm und legte die Blasen mit vorsichtigem Pusten auf eine möglichst ebene Fläche oder auch auf nicht zu scharfe Blätter. Trotzdem waren Fehlversuche nicht zu vermeiden. Man braucht eben einiges an Geduld, damit die Blasen auch stehen bleiben und nicht zerplatzen oder einfach in sich zusammenfallen. Bei einigen Blasen hat es dann auch geklappt, die Vereisung aufzunehmen, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht vollständig zufrieden bin. Am Tag darauf reichte dann leider schon der geringe Luftzug, um die meisten Blasen zum Platzen zubringen, so dass ich aus der Kälte ins Warme flüchtete. Trotzdem hat es – dem Wetter sei Dank – Spaß gemacht und wird sicher nicht mein letzter Versuch geblieben sein – sofern das Wetter mal wieder gnädig ist. Das gesamte Album ist hier zu s ehen.

Kleine Knotenkunde

Fotografieren im Homeoffice ist momentan (auch wegen der ungemütlichen Außentemperaturen) sehr angesagt. Als mir in meinem Keller zwei Tampenenden in die Hand fielen, habe ich mich an die Knoten erinnert, die ich vor vielen Jahren im Rahmen der Sportbootführerscheine lernen musste. Die selbst gestellte Herausforderung bestand darin, diese Knoten fotomäßig zu inszenieren und abzulichten. Die Ergebnisse meiner Heimarbeit sind in der Galerie unten zu sehen.

Leider zu kurz…

…war die Zeit, die uns zum Fotografieren in der ehemaligen Brandenburgischen Landesirrenanstalt, kurz vor dem Lockdown, zur Verfügung stand. Knapp fünf Stunden sind für ein Gelände dieser Größe einfach zu wenig. Das ist eine der Locations, die ich sicher noch einmal besuchen werde, denn hier gibt es unendlich viel zu entdecken.

Nach 1945 wurde das gesamte Gelände als Lazarett für die Sowjetarmee genutzt. Und wie bei größeren Anlagen der Sowjets üblich, gab es auch hier Unterkünfte und eine Infrastruktur für die Familien der Offiziere.

Die Bilder sind, bis auf drei Ausnahmen, alle im Kindergarten und der Wäscherei des Lazaretts entstanden. Die oftmals tollen Wandbemalungen der Sowjets sind, wie so oft, leider auch hier im Kindergarten schon sehr verblasst und nur noch schemenhaft zu sehen.

Ein Klick auf das Bild öffnet eine Galerie.

Richtige Kamera oder reicht das Smartphone?

Das Smartphone hat in den letzten Jahren immer mehr Funktionen übernommen. Vom reinen Telefon, einem Taschenrechner, einer kleinen Kamera bis hin zu einem Taschen-PC ist ist heute alles enthalten. Das Smartphone ist klein, leicht, immer dabei und hat viele Funktionen. Die Kamera ist mit der Zeit immer besser und die Möglichkeiten für die Nachbearbeitung sind deutlich umfangreicher geworden.
Braucht man nun noch eine Spiegelrefelx oder eine spiegellose Kamera? Es sollen ja sogar schon Smartphone-Bilder bei Wettbewerben auf den ersten Plätzen gelandet sein.

Die Frage ist zunächst berechtigt, kostet doch eine gute Kamera samt Objektiven schnell mehr als eines der aktuellen Smartphones. Wie immer: es kommt darauf an. Im letzten Urlaub habe ich fast gänzlich auf die Spiegelreflex verzichtet. Für die Touren mit dem Fahrrad samt Kind war sie einfach zu groß und zu schwer. Daher glaube ich, an dieser Stelle ein Fazit ziehen zu können.
Für den Gelegenheitsknipser ohne große Ambitionen reicht sicherlich das Smartphone. Es ist immer dabei. Die Automatik macht Fotos, die dem Automatikprogramm einer ausgewachsenen Spiegelrefelx wohl die Stirn bieten kann. Mit den vorhandenen Nachbearbeitungsmöglicheiten lassen sich aus den Fotos noch so einige optische Pluspunkte herausholen.

Und doch: es gibt nur eine Brennweite. Zoom ist immer ein digitaler Zoom, der zu Lasten der Bildqualität geht.
Spielreien mit Blende, Belichtungszeit oder gar Filter sind nicht möglich, es gibt nur das Automatikprogramm. Mit kleinen Tricks kann man etwas eingreifen, aber die Möglichkeiten einer richtigen Kamera, mit Wechselobjektiv und manuellem Modus, können schlicht nicht erreicht werden.
Der zwangsläufig sehr kleine Bildsensor hat auch zwangsläufig Schwächen im Dynamikumfang. Ein heller Himmel, dunkle Schatten, das lässt sich selbst im HDR-Modus des Smartphones nicht mit einem Einzelbild einer richtigen Kamera im RAW-Format vergleichen. Es fehlen auf Grund der kleinen Sensorpunkte schlicht zu viele Bildinformationen, als dass sich dunkle Stellen noch sinnvoll aufhellen lassen. Der Vorteil großer Sensoren bei der Bildqualität und der Dynamik lassen sich eben doch nicht mit Software nachbauen.

Und so musste ich abends doch immer mal wieder die “gute” Kamera herausholen und auf Fototour gehen. Da kann das Smartphone auf Dauer eben doch nicht mithalten.
Als täglicher Wegbegleiter und für schnelle Bilder ist das Smartphone dennnoch gut zu verwenden. Und die beste Kamera ist immer noch die, die man dabei hat.

Die folgenden Bilder sind allesamt mit dem Smartphone aufgenommen und auch mit dem Smartphone nachbearbeitet. Man kann an einigen Stellen gut erkennen, dass Bereiche weiß ausgefressen und schwarz abgesoffen sind – der niedrige Dynamikumfang trotz HDR-Automatik der Software zollt hier Tribut.


Plüschmors

Im Garten steht derzeit alles in voller Blüte und die Bienen und Hummeln sind eifrig auf der Suche nach Pollen und Nektar. Eine gute Zeit für einen  Fotopirsch, um die schnellen Flieger abzulichten. Besonders angetan hat es ihnen der leider giftige Fingerhut. Bei uns kommt er überwiegend als roter Fingerhut vor. Es gibt ihn aber auch in weiß und anderen Farben.

Die Vorliebe liegt möglicherweise daran, dass sie in die Blüte hineinkriechen können und dann Nektar und Pollen auch von Artgenossen ungestört einzusammeln. Das bietet aber auch für uns Fotografen große Chancen, die Insekten im An- und Abflug zu fotografieren. Damit habe ich mich in den letzten Tagen verschiedentlich beschäftigt.

Zur Aufnahmetechnik ist zu sagen, dass ich den ISO-Wert trotz Tageslicht teilweise recht hochgeschraubt habe, um auf eine kurze Belichtungszeit zu kommen. Die Blende lag zwischen 5 und 8, um einen kleinen Spielraum in der Tiefenschärfe zu bekommen.

Zu meinen Album kommt man hier.