Wenn sich die erste Seerose (Nymphaea) …

auf unserem Gartenteich zeigt, dann ist Sommer. In jedem Jahr erfreuen wir uns an einer zum Teil üppigen Blütenpracht. Die einzelnen Blüten wachsen förmlich aus dem Wasser heraus und nach einigen Tagen versinken sie dann wieder. Die Blütenkelche öffnen sich Tagsüber und schließen sich zum Abend. Gem. Wikipedia gibt es ca. 50 verschiedene Arten Diese ausdauernden und krautigen Wasserpflanzen bilden langgestreckte oder knollenförmige Rhizome aus, mit denen sie im Schlamm von Flüssen, Teichen, Seen und anderen Gewässern verankert sind. Die sichtbaren Blätter schwimmen auf dem Wasser. Zusätzlich sind Unterwasserblätter vorhanden. Die Blüten stehen einzeln, sind schraubig aufgebaut und duften oft. Es gibt sie in vielen Farben, unsere s. Fotos. Empfindlich reagieren sie auf Wasserfontänen, so dass unser Springbrunnen während der Blütezeit nicht angestellt werden darf. Die Blätter wiederum dienen unseren Teichmolchen als willkommenes Versteck und Insekten als Ruheplatz.

Arbeitskreis FixFoto am 14.06.2017

Beim gestrigen Arbeitskreisabend beschäftigten wir uns mit dem FixFoto Menüpunkt  „Perspektive korrigieren“. Fotos von Städteansichten entstehen in der Regel unter beengten Verhältnissen und deshalb überwiegend mit einem Weitwinkelobjektiv. Das Ergebnis sind dann Fotos mit sog. “Stürzenden Linien” die entstehen, wenn die Kamera vor einem Gebäude nach oben verschwenkt wird.

Dies betraf auch die Fotos, die ich aus unserem Mai-Urlaub von den Städtebesuchen in Hannoversch-Münden und Dresden mitbrachte. Bei der Bildbearbeitung setzte ich mich deshalb wieder einmal intensiv mit der Perspektivkorrektur auseinander, so dass ich die Auffrischung dieses Menüpunktes als Themenvorschlag in den Arbeitskreis einbrachte.

Der AK-Abend war mit 12 Teilnehmern gut besetzt. Zunächst ging ich auf das Zusatzprogramm ShiftN ein. Dieses verwende ich kaum noch, weil es insbesondere bei starken Verzerrungen keine befriedigenden Ergebnisse liefert. Vor allem Personen werden damit oftmals unnatürlich dargestellt. Mit einigen Beispielen konnte ich das belegen.

Aus den vorgenannten Gründen bearbeite ich die Korrektur der Perspektive per Hand mit dem Menüpunkt „Perspektive“, zu finden im FF-Hauptmenü unter „Bearbeiten“. Alfred hatte in der Ankündigung zum AK-Abend an die Teilnehmer eine .zip-Datei mit ausgesuchten Fotos von mir verschickt, die als Arbeitsgrundlage dienten. An einem Foto der Kirche von Hann.-Münden erläuterte ich beispielhaft die Arbeitsweise mit Korrektur der Perspektive und anschließender Endbearbeitung über den Bearbeitungsdialog. Anschließend präsentierte ich einige „Leckerbissen“ von Dresdner Stadtansichten (s. Fotos vorher-nachher), welche den Teilnehmer zeitweilig erhöhte Konzentration abforderten.

Nebenbei wurden noch andere Dinge abgearbeitet, wie z. B. die Ergänzung des Bearbeitungsdialogs oder das Einspielen der Fotos von der Karte in den PC. Insgesamt herrschte eine aufmerksame Arbeitsatmosphäre mit Lerneffekt auch bei den alten Hasen und bei der der Spaß nicht zu kurz kam.

 

Fotografieren in schwierigem Umfeld

Kürzlich habe ich das Multimar Wattforum in Tönning besucht und dort einige Fotos gemacht. Die Foto-Bedingungen dort sind sehr schwierig, weil in die Aquarien nur ohne Blitz fotografiert werden darf, um die Fische nicht zu blenden. Insofern muss mit hohen ISO-Werten gearbeitet werden. Ich bin bis ISO 3200 gegangen. Zusätzlich gibt es Verzerrungen durch das Glas und die Beleuchtung der Aquarien erzeugt zusammen mit dem nicht immer sauberem Wasser teilweise ein unnatürliches Licht. Auch kommt es durch den Sandboden leicht zu ausgefressene Stellen. Durch die längere Belichtungszeit muss die Kamera natürlich trotz Bildstabilisator sehr ruhig gehalten werden. Und wenn das gelungen ist, schwimmt vielleicht gerade ein Fisch vorbei, der natürlich verwischt ist. Trotzdem habe ich einige Fotos mitgebracht, die zumindest vom technischen Standpunkt aus betrachtet m. E. ok sind. Ob sie gefallen, liegt im Auge des Betrachters.

Hier geht es zur Galerie

Workshop “Lightpainting” am 15.02.2017

Was ist Lightpainting? Es handelt sich um einen zusammengesetzten Begriff aus dem englischen „light“ (=Licht) und „to paint“ (=malen/zeichnen) und erläutert damit das „Malen mit Licht“. Die Durchführung ist einfach und das Ergebnis jedes Mal überraschend. In zumeist völliger Dunkelheit schreibt man z. B. mit einer Taschenlampe der Fotolinse zugewandt Figuren oder Buchstaben. Durch die lange Belichtungszeit zeichnet die Kamera diese Lichtspuren quasi wie einen Film auf. Das Resultat ist aber ein Standfoto, auf dem diese Spuren sichtbar sind. Aufgrund der Empfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren sind die Ergebnisse, obwohl es sich  prinzipiell um ein unterbelichtetes Foto handelt, deutlich und klar erkennbar abgebildet.

Damit sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt. Für das Lightpainting eignet sich praktisch jede Lichtquelle und es kann sowohl in Innenräumen sowie auch im Freien angewandt werden. Aufgrund der kalten Jahreszeitzeit vereinbarten wir, das Painting in unserem Studio in der Ole Schriewerie durchzuführen. So trafen sich 5 Mitglieder zu diesem Workshop, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Jeder hatte sich mit einigen Utensilien auf den Abend vorbereitet. So bastelte Hermann z, B. ein Lichtschwert und ein Leuchtpendel; Bernd funktionierte eine Taschenlampe zu einem Leuchtpinsel um; Martin arbeitete 5 Taschenlampen mit verschiedenfarbigen Folien beklebt in ein Brett ein; Jürgen brachte ein Leuchtbrett mit, das sich drehen lässt und der Berichterstatter hatte neben Lampen und Zubehör sein altes Velbon-Stativ dabei, mit dem die aufmontierte Kamera um die Längsachse gedreht werden kann. Es waren noch weitere Utensilien dabei, die aber nicht mehr zum Einsatz kamen.

Nach einer kurzen Einführungsphase, in der der Ablauf grob umrissen wurde, ging es auch schon los. Zunächst kam das Leuchtbrett zum Einsatz, mit dem Kreise und abstrakte Figuren erzeugt wurden. Danach versuchen wir, Personen vor der Leinwand mit Bemalung von roten Licht sichtbar zu machen. Eine anschließender Standortwechsel einer Person vor der Leinwand brachte die Illusion von 2 Personen aufs Bild. Danach kam das Velbon mit der sich drehenden Kamera zum Einsatz. Martins Leuchtbrett zauberte tolle farbige Motive und viel Spaß hatten wir mit Hermanns Leuchtschwert, mit dem es sich wunderbar malen ließ. Der Schriftzug in den beigefügten Fotos ist damit entstanden Den Abschluss bildete das Leuchtpendel, mit dem eine Figur gemalt wurde, die dem früheren Emblem der ARD Tagesschau ähnelt.

Je länger der Abend dauerte, umso mehr Ideen tauchten auf und wir merkten bei all dem Spaß gar nicht, wie die Zeit vergeht. Alle waren sich einig, das es ein interessanter Workshopabend war, der eine Wiederholung wert ist. Die  Fotos werden gesichtet, auf dem nächsten Clubabend gezeigt und dann in einer Galerie auf unserer Webseite veröffentlicht.

 

 

Unsere neu gestaltete Seite

Auch wenn ich nicht ganz neutral bin, weil ich einige Hilfsdienste übernehmen durfte, bin ich vom Aussehen und der Funktion unserer neu gestalteten Seite sehr angetan. Was Alfred hier in wenigen Tagen auf die Beine gestellt hat ist nicht nur bewundernswert sondern ganz einfach toll. Er hat mit Akribie, Fleiß, großer Ausdauer und teilweise unendlich mühsamer Recherche nicht nur die Übernahme der alten auf die neue Seite vollzogen. Darüber hinaus hat er unserer Seite ein völlig neues Gesicht gegeben, neue Funktionen eingebaut und einen frischen und modernen Look kreiert.

Dafür gebührt ihm nicht nur ein dickes Lob sondern vor allem ein riesiges Dankeschön für die tolle Arbeit. Nicht nur sein Wunsch ist es jetzt, dass unsere neue Seite von allen Mitgliedern mit Leben gefüllt wird. Es dürfen sich möglichst alle berufen fühlen, Beiträge auf der Seite zu platzieren, Bilder einzustellen oder Kommentare zu Beiträgen abzugeben. Das können alltägliche Begebenheiten, neue Ideen, wichtige Hinweise oder einfach für alle interessante Mitteilungen sein. Nur so bleibt die Seite frisch, jung und ein lebendiges Forum auch über den Fotoclub hinaus. Also nur Mut und ich freue mich auf viele neue Beiträge.

Porträtabend in der Olen Schriewerie

Was aus Zufällen alles werden kann! Während eines Fotoausflugs kam unser Clubmitglied Inge Jensen mit einer jungen Frau ins Gespräch, die Interesse an Inges Tätigkeit zeigte. Im Gespräch ließ sie dann erkennen, dass sie sich auch als Model zur Verfügung stellen würde. Hieraus ergab sich eine Einladung zu einem Porträtabend, zu dem die junge Frau noch 3 Freundinnen mitbringen würde. Solche Veranstaltungen finden außerhalb der normalen Clubabende als Workshops an jedem dritten Mittwoch im Monat statt. Zu diesen Treffen melden sich diejenigen Mitglieder an, die Interesse an dem Thema haben.

Zu diesem Abend hatten sich 10 Mintglieder angemeldet, die sich gegen 18:00 Uhr einfanden, um das Studio in der Olen Schriewerie für den Anlass herzurichten. Um möglichst ohne unnötige Pausen durch den Abend zu kommen, wurden zwei Stationen aufgebaut. Für eine Station wird zunächst zur Vermeidung von Reflexionen ein schwarzer Hintergrund hergestellt, der aus einem kräftigen Papier besteht. Darauf wird dann ein andersfarbiges Tuch befestigt, an diesem Abend ein weißer Fließstoff. Die zweite Station bekommt einen roten Hintergrund. Dazu kommen dann noch entsprechende Foto-Lampen und eine Sitzgelegenheit sowie Reflektoren, um das Licht gezielt lenken zu können.

Pünktlich um 19:00 Uhr trafen die 4 Models ein und nach einer kurzen Begrüßung und Erläuterung des Ablaufes ging es auch schon mit je 2 Models pro Station los. Beim ersten Durchgang wurden die Models von jedem Fotografen einzeln jeweils an beiden Stationen abgelichtet. Danach wurden die Mädels zu zweit und beim letzten Durchgang alle vier fotografiert. Zwischendurch gab es dann noch einen Kleiderwechsel mit anschließenden weiteren Durchgängen.

                                            Im Verlaufe des Abends lockerte sich die Stimmung bei den Protagonistinnen immer mehr und es ergaben sich viele lustige Szenen, bei denen dann auch herzlich gelacht wurde. Nach gut zwei Stunden war aber das Limit erreicht. Die Anstrengung durch das ungewohnte Posieren und auf Zuruf bewegen machte sich bemerkbar. Jeder Fotograf hatte etliche Aufnahmen im Kasten, die jetzt erst einmal gesichtet und bearbeitet werden müssen. Den Models hat der Abend viel Spaß gemacht und beim Clubabend am 1. März, zu dem sie eingeladen sind, werden die Ergebnisse  präsentiert.