Seifenblasen bei Dauerfrost fotografieren

Der Dauerfrost der vergangenen Tage brachte mir eine Foto Idee ins Gedächtnis zurück, die ich schon lange einmal verwirklichen wollte: Seifenblasen bei frostigem Wetter fotografieren. Meine ersten Versuche scheiterten, weil die verwendete Seifenlauge nicht die richtige Oberflächenspannung bei den Blasen erzeugte. Im Internet wird eine Mischung von 20 ml Spülmittel, 50 ml Wasser und 1 EL Zucker empfohlen. Damit klappte es dann auch. Außerdem nahm ich einen normalen Trinkhalm und legte die Blasen mit vorsichtigem Pusten auf eine möglichst ebene Fläche oder auch auf nicht zu scharfe Blätter. Trotzdem waren Fehlversuche nicht zu vermeiden. Man braucht eben einiges an Geduld, damit die Blasen auch stehen bleiben und nicht zerplatzen oder einfach in sich zusammenfallen. Bei einigen Blasen hat es dann auch geklappt, die Vereisung aufzunehmen, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht vollständig zufrieden bin. Am Tag darauf reichte dann leider schon der geringe Luftzug, um die meisten Blasen zum Platzen zubringen, so dass ich aus der Kälte ins Warme flüchtete. Trotzdem hat es – dem Wetter sei Dank – Spaß gemacht und wird sicher nicht mein letzter Versuch geblieben sein – sofern das Wetter mal wieder gnädig ist. Das gesamte Album ist hier zu s ehen.

Kleine Knotenkunde

Fotografieren im Homeoffice ist momentan (auch wegen der ungemütlichen Außentemperaturen) sehr angesagt. Als mir in meinem Keller zwei Tampenenden in die Hand fielen, habe ich mich an die Knoten erinnert, die ich vor vielen Jahren im Rahmen der Sportbootführerscheine lernen musste. Die selbst gestellte Herausforderung bestand darin, diese Knoten fotomäßig zu inszenieren und abzulichten. Die Ergebnisse meiner Heimarbeit sind in der Galerie unten zu sehen.

Winterlandschaften

Bei meinen täglichen Spaziergängen mit dem Hund habe ich in den letzten Tagen die herrliche Winterlandschaft in Albersdorf (AÖZA) und Umgebung (Fischerhütte und Sarzbüttel) im Bild festgehalten.

Mit einem Klick auf ein Bild könnt ihr die Bilder formatfüllend sehen.

Blick ins Wasserglas

Für unser aktuelles Monatsthema “Optische Täuschung” habe ich versucht, Lichtbrechung im Wasserglas zu fotografieren.

Als Hintergründe dienten eine einfache weiße Hohlkehle, schwarzer Fotokarton oder gestreiftes Geschenkpapier. Die Beleuchtung ergab sich durch das Seitenlicht aus dem nahen Fenster. Die Aufnahmen entstanden ohne Stativ, die Kamera war aber aufgelegt. Ich habe viele Blickwinkel ausprobiert und fand es spannend, wie schon kleinste Verschiebungen (Wasserglas und/oder der Kamera) das Bild veränderte.

Weitere Ergebnisse meines Versuchs hier . Einige Aufnahmen sind mit “Nik-Collection” nachbearbeitet.

Meisen am Futterplatz

Direkt vor unserem Küchenfenster habe ich im Weißdorn eine halbe Kokosnussschale mit Futter für die Meisen aufgehängt. Jetzt tummeln sich dort täglich die kleinen Piepmätze, zum Teil mehrere gleichzeitig, um sich am Futter zu bedienen. Die Schale hängt für mich in Blickhöhe und ich kann die Kamera mit meinem Tele bequem auf der Küchenspüle aufstellen und die ca. 2 – 3 m entfernten Vögel beobachten und fotografieren. Ein paar Fotos aus den letzten Tagen sind mit einem Klick auf die Fotos zu sehen.

Feuerwerk auf andere Art

Pünkllich zum Jahresanfang beginnt die Zaubernuss (Hamamelis) zu blühen und erfreut uns mit einem Feuerwerk ihrer Blüten, die wie zerknüllte Papierstreifen aussehen. Die orangefarbene Variante ist dabei immer besonders früh, die gelbe folgt wenig später.

Zaubernuss

Wenn man einen Zweig abschneidet und ins Haus holt, blüht er innerhalb eines Tages komplett auf. Das animiert zum Fotografieren. Ein Klick auf das Bild zeigt einige weitere Beispiele.

Mit diesem farbenfrohen Bild senden wir Grüße an alle und wollen Hoffnung auf ein gutes neues Jahr mit vielen fotografischen Ergebnissen wecken.

Besuch im Garten

An den Futterstellen in unserem Garten haben wir fast täglich Besuch von einem oder sogar mehreren Eichhörnchen. Besonders die mit einem Draht zu einem Ring aufgefädelten Erdnüsse haben es ihnen angetan. Aber auch das Körnerfutter für die Vögel wird von ihnen nicht verschmäht. Während einer kurzen Sonnenphase konnte ich eine Reihe von Aufnahmen machen. Alle sind mit meinem Telezoom Sigma 100 – 400 mm entstanden. Weitere Fotos mit diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider zu kurz…

…war die Zeit, die uns zum Fotografieren in der ehemaligen Brandenburgischen Landesirrenanstalt, kurz vor dem Lockdown, zur Verfügung stand. Knapp fünf Stunden sind für ein Gelände dieser Größe einfach zu wenig. Das ist eine der Locations, die ich sicher noch einmal besuchen werde, denn hier gibt es unendlich viel zu entdecken.

Nach 1945 wurde das gesamte Gelände als Lazarett für die Sowjetarmee genutzt. Und wie bei größeren Anlagen der Sowjets üblich, gab es auch hier Unterkünfte und eine Infrastruktur für die Familien der Offiziere.

Die Bilder sind, bis auf drei Ausnahmen, alle im Kindergarten und der Wäscherei des Lazaretts entstanden. Die oftmals tollen Wandbemalungen der Sowjets sind, wie so oft, leider auch hier im Kindergarten schon sehr verblasst und nur noch schemenhaft zu sehen.

Ein Klick auf das Bild öffnet eine Galerie.

Fotoclubabend als Skype-Konferenz

Unser Clubabend im November fand wegen der Corona-Situation zum ersten Mal als Skype-Konferenz statt. Fast alle waren in der Beziehung praktisch Neulinge. Im Vorfeld hatten einige für die Konferenz schon ‘geübt’ und in kleineren Besprechungen die Möglichkeiten und Tücken ausgelotet.

So fanden sich am Abend neun Teilnehmer zusammen. Nach einigen Startschwierigkeiten konnten wir dann fast wie bei einem Präsenz-Clubabend miteinander diskutieren und die Bilder zum Monatsthema gemeinsam ansehen und ausführlich besprechen. Es war sehr schön, zum ersten Mal seit März wieder so viele ‘persönlich’ zu sehen 👍.

Die beiden Bilder zeigen, wie das bei mir aussah.  Da sieht man auch, dass ich mit drei Monitoren arbeite und meine Panasonic G9 als Webcam einsetze 😉. (Die Gesichter der Teilnehmer habe ich ein wenig verpixelt.)

Im Dezember werden wir uns erneut in dieser Form zum Clubabend treffen.