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Bunte Herbstfarben

In diesem Jahr ist die überwiegende Zahl meiner Makro-Naturaufnahmen per Focus-Stacking entstanden. Gerade jetzt im Herbst bieten sich viele farbenfrohe Motive. Ein paar Bilder der letzten Zeit habe ich zu  diesem Webalbum  verarbeitet.

Der Vorteil des Stackens liegt ja darin, dass das gewünschte Bilddetail von vorn bis hinten scharf dargestellt werden kann, was bei einer normalen Makroaufnahme so nie möglich ist. Das ist aber auch ein Problem: Bildteile, die links und rechts neben dem Hauptmotiv liegen, sind ebenfalls durch das Stacken scharf geworden, obwohl man sie lieber unscharf und weich haben möchte. Das lässt sich per Bildbearbeitung lindern, an einer noch besseren Umsetzung arbeite ich aber noch.

Im Moment bin ich froh, das Stacken ganz gut im Griff zu haben, wobei ich aber noch an Bildaufbau und Hintergrundgestaltung arbeiten muss.

Wer weitere Bilder sehen möchte, geht auf meine Webseite zu den Fotoalben, dort gibt es mehrere Fototstrecken zu herbstlichen Themen.

Nordsee Impressionen

Das schöne Wetter am Wochenende lockte mich an die Nordsee. Da die Badesaison jetzt zu Ende ist, war ich mit Kamera und Stativ am Samstag zwischen Stinteck und Hedwigenkoog und am Sonntag in Sankt Peter Ording unterwegs um mal wieder Landschaftsfotografie zu üben.

Speziell am Samstag zeigte sich der Himmel mit einigen sehr schönen Wolkenformationen von seiner allerbesten Seite. Am Sonntag waren es vor allem die ersten Herbstfarben, die beeindruckten.

Auf dem Watt-Bild mit dem Steinwall ist im diesigen Hintergrund übrigens der Kabelleger zu sehen, der am “Nordlink-Kabel” nach Norwegen arbeitet.

 

 

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Fettbrand löschen

Am vergangenen Sonntag habe ich im Rahmen eines Blaulichttages der Freiwilligen Feuerwehr Albersdorf und des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Albersdorf, den Versuch fotografiert, einen Fettbrand, wie er in der häuslichen Küche vorkommen kann, mit Wasser zu löschen.

Das Wasser in diesem speziellen Fall das falsche Mittel zur Brandbekämpfung ist, verdeutlichen die Aufnahmen eindeutig und nachhaltig.

Bitte nicht nachmachen!

   

 

 

 

 

 

 

 

 

    

  

    

       

(Traum-) Schiffe auf dem Kanal

Im Internet hat man leicht die Möglichkeit, die Position von Schiffen auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu verfolgen und abzuschätzen, wann sie an einer gewünschten Stelle vorbeikommen. So bot es sich an, unsere neuen Pedelecs auszuprobieren und die gut fünf Kilometer an den Kanal zu fahren.

Der letzte Sonntagnachmittag brachte dazu das beste Wetter mit warmer Temperatur, blauem Himmel, einzelnen Wolken und einem weißen Traumschiff. Wir sind auf der Südseite von Grünental nach Fischerhütte geradelt. Auf dem Kanal herrschte überaus reger Schiffsverkehr, das (kleine) Traumschiff ‘Silver Wind’ hatte viel Gegenverkehr und wurde selbst von einem aparten Katamaran gefolgt.

Der Montagabend konnte dann nur grauen Himmel bieten, aber dafür waren wir pünktlich zur Passage des schon imposanten Traumschiffs ‘Europa’ an der Grünentaler Hochbrücke. Hier kam auch das Fisheye-Obektiv mit nachträglicher Entzerrung zum Einsatz.

Alle Bilder dazu sind in diesem Webalbum zu sehen.

 

Jugendstil-Architektur

Letztes Wochenende war ich auf Einladung einer Dresdener Fotografin zu einem Architektur-Shooting im alten Kaufhaus in Görlitz. Meine erste Begegnung mit diesem Gebäude war bereits 2010 bei meinem ersten Besuch in der Grenzstadt. Das damals zu Hertie gehörende Kaufhaus war gerade geschlossen worden. Man hatte allerdings Gelegenheit durch die Eingangstür in das Innere zu sehen und ich war total fasziniert von diesem großen, lichtdurchfluteten Inneraum.

Eigentlich habe ich nie wirklich gedacht, dass ich einmal die Gelegenheit haben würde, dort zu fotografieren. Aber manchmal ergeben sich ganz plötzlich Dinge, mit denen man nicht rechnet. Für einen Architektur-Begeisterten wie mich, war es ein tolles Erlebnis in diesem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude mit seiner phantastischen Lichtkuppel zu fotografieren. Leider waren Aufnahmen der durchaus sehenswerten Fassade nicht möglich, da in Görlitz gerade das Altstadtfest stadtfand und alles mit Karussels, Zelten und Buden “zugepflastert” war. So mussten wir uns auf den Innenraum beschränken, der ja, wie man sehen kann, auch einiges zu bieten hat. Da wir nur zu viert waren, stand man sich auch selten einmal im Weg. Ich denke, die Bilder sprechen für sich.

 

   

Sonnenuntergang im Hochsommer

Zufällig habe ich ganz in der Nähe ein Feld mit vielen Sonnenblumen entdeckt. Die Blumen in voller Blütenpracht mit den vielen Insekten drängten sich förmlich auf, im Sonnenuntergang aufgenommen zu werden.

Die Schwierigkeit bestand im Wesentlichen darin, die helle Sonne nicht überzubelichten und gleichzeitig ausreichend Licht von der Vegetation zu bekommen. In der Nachbeareitung ließ sich aus den Bildern noch einiges herausholen. Hier konnte das RAW-Format seine Stärken bestens ausspielen.

Mondfinsternis, mein erster Versuch

Die totale Mondfinsternis am 27. Juli bot bei bestem Sommerwetter und klarem Himmel endlich mal die Gelegenheit, ein derartiges Ereignis fotografisch festzuhalten. Ich habe derartige Nachtaufnahmen vorher praktisch noch nie durchgeführt. Ich habe dazu ein altes, analoges 500er Teleobjektiv verwendet, dass ich vor zwei Jahren zur Nutzung an meiner Panasonic mit MFT-Bajonett umgebaut hatte. (Damals wollte ich die Sonnenfinsternis fotografieren, was wegen Wolkenbedeckung leider nichts wurde 😠.)

Ein paar Tage vor der Finsternis habe ich Probeaufnahmen an dem noch nicht ganz vollen Mond vorgenommen und musste feststellen, dass das manuelle Fokussieren trotz Peaking und Fokuslupe gar nicht so einfach ist, zumal das Objektiv nicht gerade höheren Qualitätsansprüchen genügt.

Am Finsternisabend wartete ich gespannt auf den Mond, der bereits voll verfinstert aufging und zunächst nur sehr schwach zu sehen war. Da hatte ich größte Probleme, den Fokus zu finden, was man auch an den Bildern sieht. Mit zunehmender Finsternisdauer stieg der Mond immer höher und es wurde einfacher. Ich hatte nicht erwartet, dass er verfinstert so dunkel sein würde!

Aus den Bildern vom Finsternisverlauf habe ich eine Collage erstellt:

Ergänzt wurde die Finsternis durch den Planeten Mars, der sich zur Zeit in Erdnähe befindet. Auf den Bildern in der folgenden Collage ist er als rötlicher Punkt unterhalb des Mondes zu sehen.

Zusätzlich habe ich die Gelegenheit genutzt und in entgegengesetzter Richtung das Sternbild Großer Wagen aufgenommen. Dazu war dann aber nicht das Teleobjektiv sondern ein Weitwinkel nötig.

Es war ein interessanter Abend, der mich fast drei Stunden beschäftigt hat. Mit den Ergebnissen bin ich halbwegs zufrieden, aber man hätte sich noch besser vorbereiten und ein besseres Objektiv haben müssen.

Die Glasmanufaktur

Nach überstandenem Umzugsstress und wochenlangem Strandwetter bin ich jetzt endlich dazu gekommen, die Lost-Places-Fotos meiner Frühjahrstour zu bearbeiten.

Ich hatte mal wieder eine Fototour gebucht. Es ging diesmal nach Polen in eine stillgelegte Glasmanufaktur.

Da ich immer gern weiß, was ich fotografiere, habe ich zusätzlich zu den vor Ort erhaltenen Informationen noch ein wenig recherchiert. Zusammengefasst ist folgendes dabei herausgekommen:

Die Fabrik wurde 1869 von den Gebrüdern Putzler in Penzig in der Oberlausitz, dem heutigen Pieńsk in Polen, gegründet. Die momentan dort stehenden Gebäude sind größtenteils um 1900 entstanden und spiegeln eindrucksvoll den Industrie-Baustil der damaligen Zeit wider. Es durften auch mal Zinnen und Türmchen sein 🙂 . Sehr zeitgemäß auch die Bauweise mit roten und gelben Ziegeln.

1947 schlossen sich die Gebrüder Putzler einer Glashütte in Düren an und das Werk in Pieńsk wurde unter polnischer Regie weitergeführt. Hergestellt wurden Lampengläser (auch für Straßenbeleuchtung), Vasen, Schalen, Schüsseln, Aschenbecher usw.

Anfang der 2000er Jahre ging das Werk Konkurs und das Gelände wurde 2011 von der Stadt Pieńsk ersteigert. Mittelfristig soll dort ein Kultur- und Bildungszentrum entstehen und man möchte auf diesem Wege dauerhaft an den einstigen Industriezweig “Glas” (es gab in und um Pieńsk einmal 13 Glashütten) erinnern.

So viel zur Geschichte, doch nun zu den Bildern:

Schon fast fertig

In diesem Jahr sah ich bisher leider nicht oft Insekten. Darum freute ich mich, dass ich endlich einmal wieder eine Marienkäferpuppe fand. Bis zum Schlüpfen wird es wohl nicht mehr lange dauern.

Viel Glück 🙂