Speicherkoog und Wöhrdener Hafen im Frühling

Der Fotoclub war vor vier Jahren schon einmal zu einer Fototour im Speicherkoog. Mich hat es an den Tatort zurückgezogen.

Schon erstaunlich, wie sich das Watt in vier Jahren verändert. Damals waren die Faschinen noch voll Reisig, heute stehen nur noch die Holzpfähle. Von einem Drahtzaun, der voll mit Seetang hing, waren dieses Mal nur noch die senkrechten Metallstangen übrig, das Drahtgeflecht gibt es nicht mehr. Dafür gab es zahlreiche andere Fotomotive.

 

 

Architektur in Heide

Uli und ich wollten wieder einmal Architektur fotografieren. Wegen der Reisebeschränkungen haben wir uns in der näheren Umgebung umgesehen. Die Fachhochschule Westküste erschien uns als geeignetes Objekt. Nachdem ich dort bei einem Testshooting darauf hingewiesen wurde, dass wir eine Fotogenehmigung brauchen, haben wir uns diese beschafft. Bei unserem ersten Termin vor Ort, haben wir festgestellt, dass es nicht so einfach ist, die richtigen Perspektiven zu finden. Denn durch die Vielfalt der vorhandenen Geländer, Spiegelungen usw., wurden die Bilder schnell unruhig. Uli war mit seinen Bildern nicht zufrieden und auch ich wollte gerne noch andere Blickwinkel versuchen. Also haben wir noch einen zweiten Termin vereinbart.

Die Ergebnisse sind in dem Album, das sich beim Klick auf die Bilder öffnet.

 

 

 

 

 

 

Nur für Frühaufsteher

Gestern Morgen habe ich mich mal aufgerafft und bin früh (für meine Verhältnisse sogar sehr früh) aufgestanden. Auf einer meiner Radtouren hatte ich in der Nähe von Norderwurth einen maroden Weidezaun entdeckt, der mir als gutes Motiv für ein paar Aufnahmen im Morgenlicht erschien. Auf der Fahrt dorthin stellte ich begeistert fest, dass es stellenweise Bodennebel gab. Ich muss  sagen, dass dieses morgendliche Licht wirklich fantastisch ist. Aber oft werde ich das bestimmt nicht wiederholen, denn seit ich Rentner bin ist das wirklich nicht mehr meine Zeit. Da bleibe ich lieber meinem Motto treu: Der frühe Vogel kann mich mal… :-))

Bei diesen Aufnahmen mit wenig Licht hat mich wieder einmal die Technik heutiger Objektive begeistert. Alle Aufnahmen wurden aus der Hand geschossen. Dank eines guten Bildstabilisators im Objektiv war so auch z. B. 1/6s bei 35mm zu realisieren.

Ein Klick auf das Bild führt zu einer Galerie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe in Zeiten von Corona

Anfang April, wenn morgens die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen den Tau von den Grashalmen leckt, wird es im Garten unter Blättern und auf dem Rasen lebendig. Grasfrösche, die meist unerkannt nachts wandern, suchen im Schatten Schutz vor Austrocknung. Aber es ist auch die Zeit der Fortpflanzung. Die Frösche zieht es zielsicher zum nahen Teich ihrer Geburt. Dort oder auf dem Weg dahin versuchen die Männchen ein paarungsbereites Weibchen zu besteigen. Dieser “Doppeldecker” ließ sich Zeit für das Liebesspiel und stellte sich fotogen in Pose.

Knospen

Immer im Frühling ist es soweit: An den Bäumen regt sich wieder Leben, sie bekommen Knospen. Der kahle oder mit altem Laub bedeckte Boden zeigt auch wieder grüne Keimlinge. Dieses erste Grün scheint von weitem betrachtet nicht sehr spektakulär zu sein. Schaut man aber näher hin, z.B. mit einer Kamera und dem Makroobjektiv, erschließt sich eine Welt an feinen und filigranen Strukturen. Blätter und Blüten sind in kompakter und komplizierter Form in einer Knospe zusammengefaltet und entwickeln sich mit jedem Tag mehr.

Ich habe überwiegend das Focus-Stacking eingesetzt, um diese Einzelheiten fotografisch darzustellen. Der Klick auf das Bild führt zu einem Webalbum mit Beispielbildern aus den letzten Tagen.

Knopsen mit Focus-Stacking

Ostergruß

Der Fotoclub Gut Licht wünscht allen Fotofreunden und Besuchern auch oder gerade wegen der diesjährigen besonderen Umstände ein frohes Osterfest. Bleibt  alle gesund! Die Ostertage im heimischen Garten oder bei Spaziergängen im engsten Familienkreis kann man nutzen, um Frühlingsbilder aufzunehmen.

Bilder aus der virenfreien Zone

In den letzten Tagen war ich öfter mal in der virenfreien Zone, dem Wattenmeer vor Stinteck, zum Fotografieren. Durch die doch sehr einengenden Vorschriften der letzten Zeit, empfindet man die Weite dort draußen als Genuss. Ich bin bei unterschiedlichen Wetterlagen und Wasserständen dort gewesen und habe ein wenig experimentiert. Ein paar Ergebnisse sind in einem Album zu sehen, das sich nach einem Klick auf die Bilder öffnet.

 

 

 

 

 

 

Hamburger Ansichten

An einem Sonntagmorgen sind Inge und ich mit dem Zug nach Hamburg gefahren, um uns fotografisch mit vorwiegend moderner Architektur auseinanderzusetzen. Selbstverständlich fällt der Blick dabei auch immer einmal auf das alte Hamburg. Diese Mischung ist es ja, die das Stadtbild prägt. Es war oftmals nicht leicht, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Höhe der Gebäude, die richtige Perspektive zu finden. Da war Mut zum Experiment gefragt. Wir fanden, es war alles in allem eine lohnende Tour, die man sicher wegen der Vielzahl an Motiven noch mehrmals wiederholen kann.

Beim Klick auf die Bilder öffnet sich ein Album.

Der Storch ist da

In den letzten Tagen sah ich das erste Mal in diesem Jahr einen Storch auf dem Nest in der Amtmann Rohde Straße in Süderholm. Ob es unser Altstorch ist, weiß ich nicht. Anwohner erzählten mir, dass in den letzten Tagen schon mal ein Storchenpaar vor Ort war. Das hat nach deren Aussagen  dann mit einem dritten Storch um das Nest gekämpft. Während ich dort war, ging es ruhig zu. Der Storch hat das Nest ausgiebig begutachtet, so dass ich ohne Hektik meine Fotos machen konnte. Irgendwann war es ihm wohl zu bunt und er suchte das Weite. Zu meinen OneDrive Album kommt ihr mit diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Architekturfotografie einmal anders

Das Elbeforum in Brunsbüttel musste für ein Experiment herhalten. Es sollte aus einer, zumindest das Licht betreffend, ziemlich langweiligen Aufnahme, eine Fine Art Architekturfotografie entstehen. Bei dieser Art der Bildbearbeitung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist natürlich der relativ sichere Umgang mit der verwendeten Software. Der Rest ist reine Fleißarbeit.

Hierbei steht nicht das Foto als Dokumentation im Vordergrund, sondern die individuelle Sichtweise des Bildbearbeiters. Im Vergleich mit dem Original weist die bearbeitete Version doch ziemliche Unterschiede auf. Und das nicht allein wegen der Schwarzweiß-Umsetzung. Sehr hilfreich ist es, wenn man schon vor der Bearbeitung eine Vorstellung vom endgültigen Resultat hat. Im Idealfall schon bei der Aufnahme.