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Das Stadtbad Lichtenberg

Am letzten Wochenende war ich wieder einmal in Berlin. Ich hatte eine Fototour für das Stadtbad im Berliner Stadteil Lichtenberg gebucht. Es ist ein Lost Place, der teilweise als Eventlocation genutzt wird.

Das Bad wurde im Jahre 1928 als sogenanntes Volksbad eröffnet und steht seit 1991 leer.  Weitere Informationen und Bilder gibt es hier.

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IATA-Code: THF, der Zentralflughafen Berlin Tempelhof

Der im Oktober 2008 geschlossene Flughafen Berlin-Tempelhof ist schon ein besonderer Ort mit einer besonderen Atmosphäre. Äußerlich geprägt vom Gigantomanie-Wahn des Dritten Reichs finden sich im Inneren viele Elemente der 60er und der 80er Jahre. Vielerorts zeigt sich der amerikanische Einfluss. U. a. ließ die U.S.-Air Force eine Kapelle für ihre Soldaten einbauen.

1936 wurde mit dem Bau des heute noch bestehenden Gebäudekomplexes begonnen, der aufgrund des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht komplett fertiggestellt wurde. Man kann in einigen Gebäuden des unter Denkmalschutz stehenden Objekts heute noch die Rohbaustrukturen sehen. Wärend der Bauzeit war es zeitweise das größte Gebäude der Welt. Die Länge des gebogenen Gebäudeteils am Vorfeld beträgt 1,2 km.

Nachdem das Gelände Ende April 1945 zunächst von der Sowjetarmee in Besitz genommen wurde, übernahm am 4. Juli die U.S.-Armee den Flughafen. Während der Luftbrücke 1948 landeten hier im Minutentakt die “Rosinenbomber”.
Anfang der 60er Jahre wurden neue Abfertigungsanlagen für den zivilen Luftverkehr in Betrieb genommen. Dieser wurde 1975 nach Tegel verlegt und der Flughafen Tempelhof nur noch von den U.S.-Streitkräften genutzt.

Im Jahre 1981 gab es eine Wiedereröffnug für den Geschäftsreiseverkehr mit kleineren Maschinen. Nach dem Abzug der US-Streitkräfte wurde der Flughafen an die Berliner Flughafengesellschaft übergeben und nach einem Volksentscheid 2008 geschlossen. Weiterhin in Berieb ist der große Radarturm am Vorfeld, mit dem der Nordosteuropäische Luftraum überwacht wird.

Es war eine tolle Fototour an einem spannenden Ort, die für Architekturfotogafie-Interessierte auf jeden Fall zu empfehlen ist!

Hier erreicht man eine Fotogalerie.

 

Augenblicke

Mit offenen Augen durch die Welt gehen, Neues entdecken, mal eine andere Perspektive einnehmen, sich auch von vermeintlich Unwichtigem inspirieren zu lassen und das Ganze mit der Kamera einzufangen, das macht den Reiz von Fotografie aus.
Schiffe bei der Kieler Woche, Skulpturen der letzten Kunstausstellung und Architektur unterschiedlichster Art laden zu einer Tour durch meine Fotos ein.
Ein Klick auf das Bild öffnet die Bildergalerie.

Winterzauber

Der plötzliche Wintereinbruch mit Schnee und starkem Frost lässt uns bekannte Landschaften völlig neu erleben und mit anderen Augen sehen. In wenigen Stunden war alles mit einem weißen Tuch überdeckt und verwandelte sich in eine Winterzauberwelt. So haben meine Frau und ich das auf unserer täglichen Runde durch das Süderholmer Moor empfunden und uns an den filigranen Mustern erfreut, die der strenge Frost an Büschen, Bäumen und Gräsern aus den Eiskristallen zauberte. Das habe ich versucht, in einigen Fotos festzuhalten. Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei, sodass es einigen Bilder an der Detailschärfe mangelt. Aber ich denke, dass dies den Gesamteindruck nicht schmälert. Zu meinem Album kommt ihr durch einen Klick auf das Foto.

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Hornissen am Fliederstrauch

Zur Zeit tummeln sich jeden Tag etliche Hornissen am Fliederstrauch. Sie knabbern mit ihren scharfen, kräftigen Beißzangen die Rinde von Trieben ab, das nennt man ‘ringeln’. Die Schäden an den Pflanzen sind dabei nicht gravierend, da nur einzelne jüngere Triebe geringelt werden.

Das Ringeln hat ausschließlich den Zweck, den köstlichen Zuckersaft zu erreichen, der aus der beschädigten Rinde austritt. Dieser Saft ist von hoher Energie und fungiert für Hornissen sozusagen als Flugbenzin.

Ihre Vorliebe für Flieder könnte in der äußerst zarten, saftigen Rinde begründet liegen.

Ich habe dieses Ringeln vor fünf Jahren schon einmal beobachtet, aber erst Anfang Oktober. Einzelne Hornissen haben dabei sogar in den kühlen Nächten am Strauch übernachtet und waren morgens kaum bewegungsfähig. In den letzten Jahren habe ich zwar immer wieder nachgeschaut, aber nichts gesehen.

Liebenswerterweise haben sie einige Knabberstellen in diesem Jahr auch in so angenehmer Höhe angelegt, dass ich bequem auf einem Hocker mit Kamera, Einbeinstativ und Makroblitz davor sitzen kann. Ich komme den Insekten mit der Frontlinse teilweise auf ganz wenige Zentimeter nahe und die Tierchen setzen sich dabei auch schon mal auf die Kamera oder die Blitzgeräte. Sie umschwirren mich dabei so nahe am Kopf, dass ich die Luftbewegung durch die Flügel spüren kann.

Ab und zu mogeln sich ein paar Fliegen oder ein Marienkäfer dazu, um auch etwas zu naschen. Obwohl sie Beute von Hornissen sind, waren die aber viel zu berauscht vom süßen Saft, als dass sie Jagd machen wollten.

Wespen nutzen manchmal eine Pause, um auch ein wenig am Festmahl teilzuhaben. Da sieht man dann, wieviel größer und kräftiger die Hornissen sind!

Zu einem Webalbum mit den Bildern kommt man mit Klick auf eines der Hornissenbilder oder über diesen Link.

Übrigens hatte Inge auch schon einmal das Vergnügen, Hornissen ausführlich beim Sammeln von Baumaterial und am Nest zu beobachten, siehe hier.

Besuch im Fischereihafen Büsum

Die Sonne scheint, Frühling liegt Anfang April in der Luft….endlich raus! Nach langer Zeit mal wieder nach Büsum.
Der Fischereihafen mit seinen bunten Krabbenkuttern lockt zum Spaziergang und zum Fotografieren.
Es ist sonnig, aber kalt und windig, vereinzelte dicke Wolken werfen dunkle Schatten über die malerische Szenerie.
Masten, Tampen und Netze, Farben, Formen und Materialien sind ideale Motive für eine ausgiebige Fototour.
Schnell sind unzählige Bilder im Kasten..

Ein Klick auf das Bild zeigt meine Eindrücke.

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Der Ausflug endet mit einem kräftigen Schneeschauer und einem schönen Sonnenuntergang.

Wasser

Im Gegensatz zu meinen Winterbildern aus dem vergangenen Jahr sieht es dort heute ganz anders aus. Auf unseren täglichen Runden durch das Süderholmer/Ostroher Moor konnten wir beobachten, wie die Wasserstände in den Gräben stetig höher wurden und der Regen die Felder unter Wasser setzte. Teilweise lief das Wasser über die Grabenränder und durchnässte die angrenzenden Wiesen. Am Tag meiner Fotos hatte sich die Lage allerdings schon ein wenig entspannt. So war der Weg auf der auf Bild 14 gezeigten Stelle am Tag vorher noch überflutet. An diesem Tag stand das Wasser bereits 50 cm tiefer. Trotzdem geben meine Fotos sicherlich einen Eindruck von der Situation wieder und lassen erahnen, wie es direkt nach den Regenschauern ausgesehen hat. Ein Klick auf die Bilder führt zum gesamten Album.

 

 

 

 

 

Winterspaziergang

Zurzeit sieht es ja so aus, als wenn wir in diesem Winter wieder einmal auf Schnee verzichten oder zumindest noch eine Weile warten müssen. Ich habe deshalb in meinem Archiv gekramt und Fotos von einem Winterspaziergang im Schnee aus dem vergangenen Jahr herausgesucht. Sie sind so nebenbei im Süderholmer Moor mit meinem Smartphone entstanden. Es sind zwar keine Ausstellungsbilder, aber sie können sicher einen Eindruck davon vermitteln, wie schöne es auch hier bei uns im Winter sein kann. Ein paar weitere Fotos bei einem Klick auf diesen Link.

 

 

 

 

Büsumer Lichterwoche

Dieses Jahr fand wieder die Büsumer Lichterwoche statt. Milde Temperaturen und wenig Wind waren gute Voraussetzungen, sich bei einer abendlichen Runde nicht die Finger abzufrieren.

Es war schon erstaunlich, wieviele Leute versucht haben, mit Handys, Kompaktkameras und Blitzlicht, dafür ohne Stativ, die beleuchteten Objekte zu fotografieren. Gleichwohl waren aber auch der eine oder andere Hobbyfotograf mit ambitionierterem Vorgehen zu sehen, wenn auch deutlich in der Minderheit. Insgesamt ein lohnender Ausflug.