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IATA-Code: THF, der Zentralflughafen Berlin Tempelhof

Der im Oktober 2008 geschlossene Flughafen Berlin-Tempelhof ist schon ein besonderer Ort mit einer besonderen Atmosphäre. Äußerlich geprägt vom Gigantomanie-Wahn des Dritten Reichs finden sich im Inneren viele Elemente der 60er und der 80er Jahre. Vielerorts zeigt sich der amerikanische Einfluss. U. a. ließ die U.S.-Air Force eine Kapelle für ihre Soldaten einbauen.

1936 wurde mit dem Bau des heute noch bestehenden Gebäudekomplexes begonnen, der aufgrund des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht komplett fertiggestellt wurde. Man kann in einigen Gebäuden des unter Denkmalschutz stehenden Objekts heute noch die Rohbaustrukturen sehen. Wärend der Bauzeit war es zeitweise das größte Gebäude der Welt. Die Länge des gebogenen Gebäudeteils am Vorfeld beträgt 1,2 km.

Nachdem das Gelände Ende April 1945 zunächst von der Sowjetarmee in Besitz genommen wurde, übernahm am 4. Juli die U.S.-Armee den Flughafen. Während der Luftbrücke 1948 landeten hier im Minutentakt die “Rosinenbomber”.
Anfang der 60er Jahre wurden neue Abfertigungsanlagen für den zivilen Luftverkehr in Betrieb genommen. Dieser wurde 1975 nach Tegel verlegt und der Flughafen Tempelhof nur noch von den U.S.-Streitkräften genutzt.

Im Jahre 1981 gab es eine Wiedereröffnug für den Geschäftsreiseverkehr mit kleineren Maschinen. Nach dem Abzug der US-Streitkräfte wurde der Flughafen an die Berliner Flughafengesellschaft übergeben und nach einem Volksentscheid 2008 geschlossen. Weiterhin in Berieb ist der große Radarturm am Vorfeld, mit dem der Nordosteuropäische Luftraum überwacht wird.

Es war eine tolle Fototour an einem spannenden Ort, die für Architekturfotogafie-Interessierte auf jeden Fall zu empfehlen ist!

Hier erreicht man eine Fotogalerie.

 

An der Nordsee

Da ja unser Jahresthema in diesem Jahr “Nordsee” lautet, habe ich schon mal angefangen, ein paar Bilder aufzunehmen. Die Jahreszeit ist dafür günstig, da der Sonnenstand niedrig ist und man für die Aufnahme von Sonnenaufgängen oder Sonnenuntergängen nicht allzu früh bzw. spät unterwegs sein muss. Mir persönlich kommt das Jahresthema sehr entgegen, da die Nordseeküste und das Wattenmeer mein Lieblingsgebiet für Landschaftsaufnahmen ist.

 

Sonnenuntergang an der Nordsee

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Nordsee minimalistisch

Am letzten Samstag war es sehr windstill und das Licht an der Nordsee war wieder einmal sehr unwirklich. Der Horizont war manchmal gar nicht auszumachen. Ich nahm das zum Anlass, ein paar minimalistisch anmutende Aufnahmen der alten Lahnungen an der Badestelle Stinteck in Westerdeichstrich zu machen. Da ich gern die Pfähle im Wasser aufnehmen wollte, war die Zeit bei auflaufendem Wasser auf ca. eine halbe Stunde begrenzt. Da war schnelles Arbeiten angesagt. Einige Perspektiven waren auch mit einem nassen Hintern verbunden, was aber bei den momentanen Wassertemperaturen kein Problem war.

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Kleine Knotenkunde

Fotografieren im Homeoffice ist momentan (auch wegen der ungemütlichen Außentemperaturen) sehr angesagt. Als mir in meinem Keller zwei Tampenenden in die Hand fielen, habe ich mich an die Knoten erinnert, die ich vor vielen Jahren im Rahmen der Sportbootführerscheine lernen musste. Die selbst gestellte Herausforderung bestand darin, diese Knoten fotomäßig zu inszenieren und abzulichten. Die Ergebnisse meiner Heimarbeit sind in der Galerie unten zu sehen.

Leider zu kurz…

…war die Zeit, die uns zum Fotografieren in der ehemaligen Brandenburgischen Landesirrenanstalt, kurz vor dem Lockdown, zur Verfügung stand. Knapp fünf Stunden sind für ein Gelände dieser Größe einfach zu wenig. Das ist eine der Locations, die ich sicher noch einmal besuchen werde, denn hier gibt es unendlich viel zu entdecken.

Nach 1945 wurde das gesamte Gelände als Lazarett für die Sowjetarmee genutzt. Und wie bei größeren Anlagen der Sowjets üblich, gab es auch hier Unterkünfte und eine Infrastruktur für die Familien der Offiziere.

Die Bilder sind, bis auf drei Ausnahmen, alle im Kindergarten und der Wäscherei des Lazaretts entstanden. Die oftmals tollen Wandbemalungen der Sowjets sind, wie so oft, leider auch hier im Kindergarten schon sehr verblasst und nur noch schemenhaft zu sehen.

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Nur für Frühaufsteher

Gestern Morgen habe ich mich mal aufgerafft und bin früh (für meine Verhältnisse sogar sehr früh) aufgestanden. Auf einer meiner Radtouren hatte ich in der Nähe von Norderwurth einen maroden Weidezaun entdeckt, der mir als gutes Motiv für ein paar Aufnahmen im Morgenlicht erschien. Auf der Fahrt dorthin stellte ich begeistert fest, dass es stellenweise Bodennebel gab. Ich muss  sagen, dass dieses morgendliche Licht wirklich fantastisch ist. Aber oft werde ich das bestimmt nicht wiederholen, denn seit ich Rentner bin ist das wirklich nicht mehr meine Zeit. Da bleibe ich lieber meinem Motto treu: Der frühe Vogel kann mich mal… :-))

Bei diesen Aufnahmen mit wenig Licht hat mich wieder einmal die Technik heutiger Objektive begeistert. Alle Aufnahmen wurden aus der Hand geschossen. Dank eines guten Bildstabilisators im Objektiv war so auch z. B. 1/6s bei 35mm zu realisieren.

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Bilder aus der virenfreien Zone

In den letzten Tagen war ich öfter mal in der virenfreien Zone, dem Wattenmeer vor Stinteck, zum Fotografieren. Durch die doch sehr einengenden Vorschriften der letzten Zeit, empfindet man die Weite dort draußen als Genuss. Ich bin bei unterschiedlichen Wetterlagen und Wasserständen dort gewesen und habe ein wenig experimentiert. Ein paar Ergebnisse sind in einem Album zu sehen, das sich nach einem Klick auf die Bilder öffnet.

 

 

 

 

 

 

Hamburger Ansichten

An einem Sonntagmorgen sind Inge und ich mit dem Zug nach Hamburg gefahren, um uns fotografisch mit vorwiegend moderner Architektur auseinanderzusetzen. Selbstverständlich fällt der Blick dabei auch immer einmal auf das alte Hamburg. Diese Mischung ist es ja, die das Stadtbild prägt. Es war oftmals nicht leicht, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Höhe der Gebäude, die richtige Perspektive zu finden. Da war Mut zum Experiment gefragt. Wir fanden, es war alles in allem eine lohnende Tour, die man sicher wegen der Vielzahl an Motiven noch mehrmals wiederholen kann.

Beim Klick auf die Bilder öffnet sich ein Album.

Architekturfotografie einmal anders

Das Elbeforum in Brunsbüttel musste für ein Experiment herhalten. Es sollte aus einer, zumindest das Licht betreffend, ziemlich langweiligen Aufnahme, eine Fine Art Architekturfotografie entstehen. Bei dieser Art der Bildbearbeitung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist natürlich der relativ sichere Umgang mit der verwendeten Software. Der Rest ist reine Fleißarbeit.

Hierbei steht nicht das Foto als Dokumentation im Vordergrund, sondern die individuelle Sichtweise des Bildbearbeiters. Im Vergleich mit dem Original weist die bearbeitete Version doch ziemliche Unterschiede auf. Und das nicht allein wegen der Schwarzweiß-Umsetzung. Sehr hilfreich ist es, wenn man schon vor der Bearbeitung eine Vorstellung vom endgültigen Resultat hat. Im Idealfall schon bei der Aufnahme.