Sonnenfinsternis 2

Mein Standort für die Aufnahmen von der Sonnenfinsternis befand sich im Krumstedter Feld mit freiem Blick in Richtung Sonnenuntergang. Allerdings schoben sich während der Verdunklung durch den Mond immer wieder Schleierwolken vor die Sonne. Das ergab aber einen teilweise sehr interessanten und fast dramatischen Blick auf das Geschehen.

Ich habe eine Bilderreihe von dem Ereignis angefertigt, die ich als Ergänzung zum Album von Alfred hier veröffentliche.

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Sonnenfinsternis 12.08.2026

Am 12. August 2026 fand bei bestem Sommerwetter eine partielle Sonnenfinsternis statt, wobei die Sonne hier in Schleswig-Holstein zu ca. 85% vom Mond verdeckt wurde.

Mein ursprüngliches Vorhaben, die Sonne bei der Finsternis direkt hinter dem Meldorfer Dom zu sehen, scheiterte grandios: Ich hatte mich vorab bei ChatGPT und GoogleMaps nach dem optimalen Standort für Fotos erkundigt, aber der angegebene Ort erwies sich als völlig ungeeignet, weil Bäume weit im Hintergrund die Sicht auf den Dom verdecken.

Also spontan umgeplant und in den Speicherkoog zum Deich bei Elpersbüttel gefahren. Dort erwies sich trotz der Abendstunde bereits die Parkplatzsuche als schwierig, alles war mit Autos besetzt!

Als ich schließlich mit meiner Ausrüstung über den Deich ging, war ich vollkommen überwältigt von der Fülle an Menschen aller Altersgruppen, die bereits dort standen, saßen oder lagen!

Ich hatte auf jeden Fall durch die Umplanung den Beginn der Verfinsterung verpasst.

Den Höhepunkt konnte ich aber gut erwischen. Dann zogen ein paar Wolken durch und verdeckten die Sonne einige Minuten lang. Weiter unten kam sie aber wieder zum Vorschein.

 

So konnte ich noch den Untergang der noch ein wenig angeknabberten Sonne aufnehmen. Danach war der Himmel noch eine Weile sehenswert. Als ich nach Hause fuhr, war der Parkplatz schon fast ganz geleert.

Ich habe mit verschiedenen Brennweiten gearbeitet, vom 16mm-Weitwinkel (KB) bis zum 500mm-Tele (KB), so dass ganz unterschiedliche Ansichten der Sonne und des Wattenmeeres mit Himmel entstanden. Alle Bilder sind sowohl mit manuelle Fokussierung als auch mit manuellen Einstellungen von ISO, Blende und Belichtungszeit entstanden.

 

Auch wenn die Finsternis nicht total war, war es doch ein spannendes Ereignis, das man nicht so oft bei diesen guten Bedingungen erlebt. Den ganzen Bilderreigen kann man durch Klick auf eines der Beispielbilder ansehen.

Partielle Sonnenfinsternis

Am letzten Märzsonnabend ereignete sich um die Mittagszeit eine partielle Sonnenfinsternis. Das wollte ich mir fotografisch nicht entgehen lassen, obwohl nur gut 20% der Sonne verdeckt wurden.

Das Wetter war optimal: Sonnenschein, ein paar Dekowölkchen, angenehme Temperaturen, wenig Wind. Ich baute mein Stativ auf dem Hof auf, als Objektive verwendete ich abwechselnd ein uraltes analoges 500 mm-Objektiv, dessen Anschluss ich auf den bei mir nötigen MFT-Anschluss umgebaut hatte und ein 100-300 mm Tele, das ich nur in der 300 mm-Einstellung verwendete. Für beide Objektive habe ich eine Schutzabdeckung mit einer speziellen Sonnenfilterfolie, die das sonst viel zu extreme und gefährliche Sonnenlicht entscheidend auf 1/100.000 dämpft.

 

Ein Problem war beim 500er wieder einmal die Scharfeinstellung, weil die ganze Konstruktion auf dem Stativ ziemlich wackelig und schwinganfällig ist.

 

 

Unser Nachbarskater interessierte sich auch und musste die Sache inspizieren.

Im Laufe der Finsternis nahm ich ungefähr alle 10 Minuten Bilder mit beiden Objektiven auf.Beim genauen Hinsehen kann man auf der Sonne sogar einige Sonnenflecken erkennen. Aus den Bilder habe ich eine Collage über den Ablauf der Finsternis zusammengestellt.

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Sonnenfinsternis

Die Sonnenfinsternis vom 10. Juni wurde groß in den Medien angekündigt, dabei war sie nur partiell und überhaupt nicht spektakulär. Ohne Wissen um das Ereignis hätte man es überhaupt nicht wahrgenommen. Die Verdunklung der Sonne war weit schwächer als wenn sich eine Wolke davor geschoben hätte.

 

 

Trotzdem war das ein Anlass, mal wieder das uralte 500er Tele von 1982 hervorzukramen, dass an meiner MFT-Ausrüstung einem 1000er Tele im Kleinbildformat entspricht. Ich hatte bereits bei der letzten Finsternis einen Adapter dafür mit Randolfs Hilfe gebaut und vorne befindet sich eine Kappe mit einer zwingend notwendige Sonnenschutzfolie. Alle Einstellungen erfolgen nur manuell (Blende, Belichtung, ISO, Scharfeinstellung). Der Aufbau ist in diesem Bild zu sehen.

 

 

 

So habe ich in Abständen Bilder aufgenommen und anschließend zu einer Collage verarbeitet, in der man den Verlauf der Finsternis sehen kann.[crowdsignal rating=8508244]