Polarlicht

Am 19. Januar waren die Vorhersagen für Polarlichter wieder sehr überzeugend. Ich habe kurz nach 22:00 Uhr aus der Haustür geschaut und mit dem Smartphone im Nachtmodus aus freier Hand ein paar Bilder aufgenommen, um zu beurteilen, ob sich das Losfahren in eine dunkle Gegend lohnt: Der ganze Nordhimmel war auf den Bildern grün!

Also gut angezogen: Winterhose, Wärmeweste, Winterjacke, Mütze, dazu Stirnlampe und die Kameraausrüstung. Dann fuhr ich an die schon früher besuchte Stelle zwischen Jützbüttel und Immenstedt, wo weit und breit kein künstliches Licht und freier Blick gen Norden gewährleistet sind.

Dort angekommen, war es günstig, dass es bitterkalt und der Boden schon angefroren war. So konnte ich über eine Heckeinfahrt mit Stativ und Kamera auf die Koppel gehen, ohne in den ausgefahrenen Treckerspuren zu versacken. Auch der Mond spielte mit und warf kein störendes Streulicht: es war Neumond.

 

 

 

 

Die ersten Bilder entstanden mit dem 8-18 mm (= KB 16-32)-Objektiv. Schnell stellte ich fest, dass die Polarlichter sich fast über den ganzen Himmel zogen, so stieg ich um auf ein 6 mm (KB 12)-Objektiv und dann noch auf das Fisheye. Nicht einmal damit ließ sich die ganze Pracht in einem Bild festhalten.

 

Die Farben wechselten immer wieder, so dass ich fortlaufend Bilder aufnahm. Bei kurzen Belichtungszeiten und hohen ISO-Werten konnte ich schnellwechselnde Details festhalten, bei langen Belichtungszeiten und niedrigen ISO-Werten sind die Polarlicht verwaschener, dafür hat man dann weitaus mehr Sterne auf den Bildern.

Schließlich drehte ich die Kamera nach von der Nordausrichtung entgegensetzt nach Süden, um den prächtigen Sternenhimmel, das Sternbild Orion und den hellen Planeten Jupiter aufzunehmen. Zu meiner Überraschung gab es selbst in dieser Ausrichtung noch Polarlichter, speziell aus dem Westen kommend.

Nach einer Stunde Fotografenzeit packte ich meine Sachen zusammen und fuhr wieder nach Hause.

Ein Klick auf die Beispielbilder führt zu einem Webalbum mit weiteren Infos.

Noch mehr Schnee und Raureif

Zu dem Schneethema kann ich auch noch etwas beitragen:

Ich spezialisiere mich ja mehr auf die Details und Nahaufnahmen, das ist dann eine Ergänzung zu den vorigen Berichten.

 

 

Ende des letzten Jahres gab es nebliges Wetter mit wenig Wind und Nachtfrost. Als Ergebnis waren am nächsten Morgen viele Pflanzen mit zarten Raureifnadeln überzogen. Auch wenn es kalte Finger beim Fotografieren gab, hat sich das Hinausgehen gelohnt. Klick auf das Bild zeigt einige weitere Bilder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das neue Jahr begann dann mit Schnee und Kälte. Auch hier habe ich mir wieder kalte Finger geholt und bin den Schneehäubchen und Details auf den Pflanzen nachgegangen. Wieder führt der Klick auf das Beispielbild zu weiteren Aufnahmen.

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Fotoexkursion nach Schleswig

Der Fotoclub fuhr mit neun Teilnehmern im September zu einer Fotoexkursion nach Schleswig. Erstes Ziel war das Stadtmuseum, in dem gleich drei völlig verschiedene Fotoausstellungen zu sehen waren.

Danach ging es weiter in die Stadt. Ein Ziel war die Fischersiedlung Holm, die rund um einen kleinen Friedhof mit reizvoller Kapelle liegt. Dort boten sich viele Motive mit alten Fischerhäusern, aber auch die zahllosen Blumen, Rosenstöcke und Details vor vielen Häusern waren fotografierenswert.

Das nächste Ziel war der Hafen an der Schlei, wo wir uns mit einem leckeren Fischbrötchen stärkten. Anschließend wurde die Altstadt rund um den Dom erkundet.

Gegen Abend fuhren wir dann auf die andere Seite der Schlei nach Fahrdorf, von wo man einen schönen Blick über das Wasser hat. Wir hofften auf einen Sonnenuntergang, der die Lichter der Stadt im Vordergrund haben würde. Leider schob sich wieder einmal vom Horizont eine Wolkenbank nach oben, so dass die Sonne schon frühzeitig dahinter verschwand.

Mit vielen Eindrücken und Fotos auf der Speicherkarte ging es auf den Rückweg, bei dem uns der dabei einsetzende Regen nicht mehr störte.

Wer Bilder sehen möchte, kann die folgenden Namen anklicken, um eine Auswahl zu betrachten:

Alfred
Dagmar
Henning
Inge
Jörg
Julia
Peter
Randolf
Uli

Partielle Sonnenfinsternis

Am letzten Märzsonnabend ereignete sich um die Mittagszeit eine partielle Sonnenfinsternis. Das wollte ich mir fotografisch nicht entgehen lassen, obwohl nur gut 20% der Sonne verdeckt wurden.

Das Wetter war optimal: Sonnenschein, ein paar Dekowölkchen, angenehme Temperaturen, wenig Wind. Ich baute mein Stativ auf dem Hof auf, als Objektive verwendete ich abwechselnd ein uraltes analoges 500 mm-Objektiv, dessen Anschluss ich auf den bei mir nötigen MFT-Anschluss umgebaut hatte und ein 100-300 mm Tele, das ich nur in der 300 mm-Einstellung verwendete. Für beide Objektive habe ich eine Schutzabdeckung mit einer speziellen Sonnenfilterfolie, die das sonst viel zu extreme und gefährliche Sonnenlicht entscheidend auf 1/100.000 dämpft.

 

Ein Problem war beim 500er wieder einmal die Scharfeinstellung, weil die ganze Konstruktion auf dem Stativ ziemlich wackelig und schwinganfällig ist.

 

 

Unser Nachbarskater interessierte sich auch und musste die Sache inspizieren.

Im Laufe der Finsternis nahm ich ungefähr alle 10 Minuten Bilder mit beiden Objektiven auf.Beim genauen Hinsehen kann man auf der Sonne sogar einige Sonnenflecken erkennen. Aus den Bilder habe ich eine Collage über den Ablauf der Finsternis zusammengestellt.

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Raureif

Bei – 5 Grad gab es heute Raureif im Garten. Ich konnte mich kurz nach dem Sonnenaufgang überwinden, mit der Kamera ein paar Impressionen einzufangen.

Das war auch ein Test für meine Fotografenkleidung bei diesen Bedingungen (Fotografenhandschuhe, mit Akku beheizte Weste, winddichte Jacke, wasserdichte Schuhe). Alles gut, aber die Fingerspitzen bei den abklappbaren Handschuhfingern werden schon arg kalt!

Mit Klick auf das Bild öffnet sich ein kleines Webalbum.
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