Fotopraxisabend am Nord-Ostsee-Kanal

Ein Abschnitt des von uns im vergangenen Jahr erarbeiteten Themenkatalogs ist betitelt mit   „Gemeinsame Praxis“ und benennt als Ziel Gemeinschaftliche Fotoaktionen/gemeinsam Fotografieren mit anschließender Bildbesprechung. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, wurde auch wegen des anhaltend guten Wetters der Fotoclubabend am 06. August  kurzer Hand an den Kanal nach Hohenhörn verlegt. Natürlich war jeder aufgefordert, Kamera und Equipment für die gemeinsame Motivsuche mitzubringen.

Pünktlich um 19:00 Uhr waren 13 Clubmitglieder am Fähranleger versammelt und es dauerte gar
nicht lange, da waren die ersten Fotos von der am Ufer rastenden Nilgans-Familie
und einem Kormoran im Kasten. Anschließend teilte sich die Gruppe zwanglos auf.
Einige wanderten am Ufer entlang, um zu einem etwas entfernt  in den Kanal fließenden Mühlenbach zu
gelangen. Mehrere enterten die Fähre, um ans andere Ufer zu fahren und andere
wiederum suchten Motive in der Nähe des Anlegers.

Wie von einigen Fotofreunden geäußert, schien die Location auf den ersten Blick wenig
interessante Motive zu bieten. Aber wie mit so vielen Dingen im Leben musste
man sich auch hier erst einmal in die Umgebung hineindenken und sie auf sich
wirken lassen. Und dann so allmählich öffnete sich der Blick für die vielen
größeren und kleineren Hingucker, die es lohnten abgelichtet zu werden. Dabei
waren es nicht unbedingt die Schiffe, die während der Zeit  den Anleger passierten, sondern die vielen
kleinen Dinge am Ufer, die mit dem Spiel von Licht und Schatten in Verbindung
mit dem Wasser ihre eigene faszinierende Wirkung entfalteten. So war bald jeder
emsig beschäftigt, die durch die blaue Stunde erzeugte besondere Stimmung auf
seine Weise  einzufangen und mit den gewählten Motiven umzusetzen.

Belohnt wurden wir am Ende mit einem tollen Abendhimmel, der den Schlusspunkt der
fotografischen Aktivitäten setzte. Ein kurzer Ausklang bei einem kühlen Getränk
im Garten des Lokals „Kanal 33“ beendete den Fotoausflug des Clubs. Die 10
besten Fotos sollen von jedem Teilnehmer beim nächsten Clubabend präsentiert
und in der Gruppe besprochen werden.

FixFoto Arbeitskreis vom 11.12.2013

Am vergangenen Mittwoch wurde ein wiederum interessantes und themenreiches  Jahr des FF-Arbeitskreises beendet. Wer am Arbeitskreis teilnimmt weiß, das es nicht damit getan ist, ein Bearbeitungsprogramm für Fotos, wie z. B. FixFoto, auf dem Rechner zu haben. Erst die intensivere Beschäftigung mit einem solchen Programm offenbart die in ihm verborgenen vielfältigen Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Zudem verschafft sie die notwenige Routine, um größere oder kleinere Aufgaben in angemessener Zeit und vor allem mit dem gewünschten Ergebnis zu meistern. Dies alles bietet die Teilnahme am Arbeitskreis.

So haben wir uns im abgelaufenen Jahr mit dem Skalieren und Zuschneiden, der Fenstertechnik, mit Collagen, mit Retusche und dem W-Pinsel, mit Kopieren, Umbenennen und Beschriftung und anderen Dingen mehr beschäftigt. Eine spannende Aufgabe war auch das Thema „Macht was  draus“, bei dem von Alfred vorgegebenen Fotos in Heimarbeit nach eigenem Gusto bearbeitet, verändert, verfremdet oder sonst wie gestaltet werden sollten. Die spannenden Ergebnisse waren dann Gegenstand oft lebhafter Diskussionen.

Dieses alles wäre aber nicht möglich, ohne die intensive und sicherlich auch arbeitsreiche Vorarbeit und Vorbereitung eines jeden Arbeitskreisabends durch Alfred. Der letzte Abend des Jahres bot deshalb Gelegenheit, Alfred für seine unermüdliche Arbeit und stets kurzweilige und interessante Gestaltung der Abende herzlich zu danken. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte Jürgen einen kleinen Tannenbaum, der mit inhaltsschweren „FixFoto-Talern“  geschmückt war. Letztere werden sicherlich für die weitere Komplettierung der Fotoausrüstung dienen. Eine Karte mit den Namen der Spender und einem kleinen Dankeschön-Gedicht vervollständigte das Ensemble. 

Mit unserem Geschenk konnten wir Alfred eine überraschende Freude bereiten und er bedankte sich herzlich bei den Anwesenden. 

Hier das Gedicht:

Dank an Alfred

Wenn dich die Fotosorgen plagen,

dir etwas einfach nicht gelingt,

einen gibt’s den kannst du fragen

und der hilft dir ganz bestimmt.

 

Auch wenn dein FixFoto klemmt,

und du kommst partout nicht klar,

einen gibt’s der‘s super kennt

und der hilft dir wunderbar.

 

Spinnt mal wieder der PC,

aufgehängt und festgefahren,

der Kopf vor Ärger tut schon weh,

Vor Frust kann einer dich bewahren.

 

Er kennt sich aus in vielen Dingen,

fotografiert ganz tolle Sachen,

kann uns die Themen näher bringen,

so dass wir’s selbst dann können machen.

Alfred ist der tolle Lehrer,

der uns so kenntnisreich betreut,

wir als seine treuen Hörer,

danken ihm herzlichst dafür heut.

Nachbetrachtung zum Clubabend vom 06.11.2013

Der gestrige Clubabend war insofern bemerkenswert, weil er von einem Hauch auf Neubesinnung bestimmt wurde. Bereits am vergangenen Freitag beim Abschlussabend zu unserer Ausstellung „smARTe Bilder“ kam das Gespräch auf eine Änderung /Erweiterung der Clubabende um  allgemein interessierende Themen rund um die Fotografie. Dieses auch, um Neueinsteigern einen Anreiz zu geben, bei uns mit zu machen und für „alte Hasen“ eigentlich bekannte Themen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Dieses Gespräch wurde dann  in den Tagen darauf in einem erweiterten Kreis  fortgesetzt. Herausgekommen ist dabei dann die Ideensammlung, die Alfred am 05.11. per Mail an alle gesandt hatte.

Wie Alfred in seiner Nachbetrachtung bereits mitteilte, konnten am Clubabend einige Punkte sehr schnell abgehandelt werden. Dankenswerter Weise hatte Hermann (Schnauer) sich auf die Sammlung der Themen mit der Bereitstellung von Kärtchen und Stiften gut vorbereitet, so dass sehr schnell eine ganze Anzahl von Karten mit Themenvorschlägen zusammenkamen. Die Auswertung wird Hermann in den nächsten Tagen vornehmen und Alfred stellt sie dann per Mail zur Verfügung. Für die Erstellung eines Profils der Clubmitglieder wird eine Tabelle zur Verfügung gestellt, in der jeder seine Daten eintragen kann und die dann für jeden einsehbar ist.

Besonders ans Herz legen möchte ich allen jedoch den angeregten Mailverteiler. Er war für uns Beteiligte an der Ausstellung in den letzten Monaten ein schnelles Medium der Information und Verständigung und wurde mit viel Leben gefüllt. Es wäre wünschenswert, wenn sich das jetzt auf einen größeren Kreis übertragen ließe. Bei Beteiligung möglichst vieler Mitglieder besteht die Chance, die in den vergangenen Jahren ausgetretenen Pfade neu zu beleben, dem Clubleben damit einen neuen Input zu geben und ein lebendiges und schnelles Instrument der Information, der Besprechung von Fotos oder anderer aktueller Themen und uns interessierender Bereiche zu schaffen.Das wünsche ich mir für uns alle.

Aktion Ferienspaß in Nordhastedt

Am vergangenen Mittwoch fand wieder die Aktion Ferienspaß der Gemeinde Nordhastedt statt. Alle hatten wieder einen großen Spaß an der Veranstaltung, wie auf dem Gruppenfoto mit den Akteuren zu sehen ist. In der von Alfred erstellten Collage sind einige der von den Kindern erstellten tollen Fotos zu sehen. Der nachfolgende Artikel geht an die DLZ zur Veröffentlichung unter „Neues aus der Nachbarschaft“.

Aktion Ferienspaß – Fotografieren für Kinder

Wie  in 2012 beteiligte sich der Fotoclub Gut Licht mit Unterstützung der VHS Nordhastedt auch in diesem Jahr an der Aktion Ferienspaß der Gemeinde Nordhastedt mit einer Veranstaltung „Fotografieren für Kinder“. Hierfür stand das bewährte Vorjahresteam der Clubmitglieder unter der Federführung von Alfred Saß zur Verfügung. Der Andrang auf einen der Veranstaltungsplätze war auch dieses Mal groß, so dass aufgrund ausreichender Anzahl an Betreuern 16 Kindern (1 Junge und 15 Mädchen) zwischen 9 und 11 Jahren eine Zusage erteilt werden konnte. Pünktlich um 15 Uhr hatten sich alle Kinder in der „Olen Schriewerie“ eingefunden. Alfred Saß begrüßte die Teilnehmer im Namen des Fotoclubs, erläuterte den vorgesehenen Ablauf des Nachmittags und ließ die Kinder 3 Arbeitsgruppen bilden.

Bereits vorher hatten die Clubmitglieder  einen Raum im I. Obergeschoss und das Studio im Dachgeschoss für die Fotoarbeit mit Hintergrundwänden, Fotolampen und weiterem Equipment hergerichtet. Auch an Getränke und Naschereien war gedacht worden. Außerdem standen diverse Kleidungsstücke, Hüte, Sonnenbrillen, Kuscheltieren und andere Dinge zu Verkleidungs- und Dekorationszwecken zur Verfügung. Aber auch die Kinder hatten für eine kreative Bildgestaltung entsprechende Accessoires mitgebracht. Je zwei Betreuer waren für eine Gruppe zuständig und so entwickelte sich in kurzer Zeit ein munteres Treiben in den ehrwürdigen Räumen und in Regenpausen auch im Garten neben dem Haus. 

Zunächst wurde den Kindern die Bedienung der jeweiligen Kamera erläutert. Dann waren sie selbst  an der Reihe, mit abwechselndem Fotografieren, als Model zu posieren oder für die richtige Beleuchtung (Aufhellung der Schatten) zu sorgen. Dabei war der Fotograf auch der Regisseur für die jeweilige Fotoreihe und gab dem Model Anweisungen für die gewünschten Posen oder auch Verkleidungen. Dieses wurde natürlich von den Betreuern unterstützt, die die Fotografen auf eine ansprechende Bildgestaltung hinwiesen oder auch helfend eingriffen, wenn es Probleme mit der Kamerabedienung oder anderen kleinen Unwägbarkeiten gab. Wenn von einem der Kinder mehrere Fotos „im Kasten“ waren, erhielt es den Kamerachip. Dieser wurde in seinem Beisein von Alfred Saß zur sofortigen Bildkontrolle- und auswahl in einen Laptop eingelesen. So entstanden im Laufe des Nachmittags eine große Anzahl sehr ansprechender Porträts und andere spaßige Fotografien. 

Das Ziel, jedem Kind zumindest eine Aufnahme ausgedruckt nach Hause mitzugeben, scheiterte dieses Mal leider an technischen Problemen. Für die Beteiligten wird jedoch ein nur für sie zugängiges Album ins Internet gestellt, aus dem die Fotos heruntergeladen werden können.  Den Teilnehmern aber auch den Betreuern hat die Veranstaltung wieder viel Spaß gemacht und es wurde der Wunsch nach Wiederholung in 2014 geäußert. 

 

 

 

FixFoto Arbeitskreis vom 09.01.2013

Der erste Arbeitskreis im neuen Jahr stand unter dem Thema „Skalieren und Zuschneiden“. Für regelmäßige Arbeitskreisteilnehmer waren einige Dinge hierzu sicherlich schon bekannt. Zum einen, weil sie diese bereits mehrfach anwendeten, zum anderen, weil es eine teilweise Wiederholung war. Aber sowohl für die „Neulinge“ als auch für die „alten Hasen“ war es ist nicht verkehrt, dass wir uns damit noch einmal beschäftigten. Den Neulingen wurde damit gezeigt, wie sie schnell, sicher und ohne Verlust Fotos verkleinern können. Die alten Hasen konnten etwaige Fehler, die sich eingeschlichene haben, korrigieren, eventuell Vergessenes wieder in Erinnerung rufen und damit insgesamt ihre Sicherheit im Umgang mit dem Programm erhöhen. Aber wichtig waren auch die Dinge, die nebenher gezeigt wurden, wie z. B. das Einrichten der Pfade etc.. Damit sind bei einigen, wie auch bei mir, jetzt einige umständliche Arbeitsschritte entfallen und das Programm ist wieder etwas transparenter geworden. Also insgesamt wieder ein spannender Abend und wie hieß es doch noch „..bringt uns Stück um Stückchen weiter …“