Leider zu kurz…

…war die Zeit, die uns zum Fotografieren in der ehemaligen Brandenburgischen Landesirrenanstalt, kurz vor dem Lockdown, zur Verfügung stand. Knapp fünf Stunden sind für ein Gelände dieser Größe einfach zu wenig. Das ist eine der Locations, die ich sicher noch einmal besuchen werde, denn hier gibt es unendlich viel zu entdecken.

Nach 1945 wurde das gesamte Gelände als Lazarett für die Sowjetarmee genutzt. Und wie bei größeren Anlagen der Sowjets üblich, gab es auch hier Unterkünfte und eine Infrastruktur für die Familien der Offiziere.

Die Bilder sind, bis auf drei Ausnahmen, alle im Kindergarten und der Wäscherei des Lazaretts entstanden. Die oftmals tollen Wandbemalungen der Sowjets sind, wie so oft, leider auch hier im Kindergarten schon sehr verblasst und nur noch schemenhaft zu sehen.

Ein Klick auf das Bild öffnet eine Galerie.

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6 Kommentare
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Jörg
1 Monat zuvor

Tolle Bilder! Wie schnell doch Häuser verfallen, wenn sie leer stehen und nicht mehr beheizt werden.

Henning
1 Monat zuvor

Schöne Bilder Uli. Teils leicht “gruselig”, ich würde mich da nur in Begleitung reintrauen und könnte das Fotografieren glaube ich gar nicht richtig “genießen”.

Inge
1 Monat zuvor

Hallo Uli,

tolle Aufnahmen, die viele Geschichten erzählen.

Holzwurm
1 Monat zuvor

Hallo Ulli, ich kann mich Peters Kommentar nur anschließen. Technisch sehr gut gemachte Fotos, auch wenn Lost Places nicht meine Sache sind.

Silke
1 Monat zuvor

Man sieht es den Bildern an: Hier ist die Zeit schon lange stehengeblieben.

Peter Storm
Peter Storm
1 Monat zuvor

Hallo Uli, wie man es von deinen Lost-Places-Aufnahmen gewohnt ist, ein jedes Bild ist durchdacht und entsprechend in Szene gesetzt. Die Aufnahmen wirken bizarr und skurril auf mich. Besonders gefallen mir die sw-Aufnahmen.