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Zauberhafte erste Blüten des Jahres

Kaum ist der Jahreswechsel vorbei, kann man im Garten schon die ersten Blüten entdecken. Wir haben vor vielen Jahren zwei Zaubernuss-Gehölze (Hamamelis) angepflanzt, die sehr langsam wachsen, eines hat aber inzwischen eine Höhe von gut drei Metern erreicht.

In jedem Jahr, egal ob kalt oder warm, beginnt die Blüte bereits ungefähr zu Weihnachten/Neujahr und dauert gut einen Monat. Die fadenartigen, leuchtend gelben bis roten Blütenblätter (die orange-rote Variante blüht bei uns immer zuerst) überziehen den ganzen Strauch und sind unverwechselbar.

In Ermangelung eines blauen Himmels und genügender Windstille haben ich einen kleinen Zweig abgeschnitten und nach drinnen in mein provisorisches Studio getragen. Ein blauer Hintergrundkarton musste den Himmel ersetzen.

Dann habe ich eine Reihe an Bilder mit der Focus-Stacking-Methode aufgenommen. Es sind jeweils etwa 60 Bildern, die zu einem scharfen Gesamtbild verrechnet wurden.

Eine kleine Auswahl zeigt ich hier. Nun warte ich darauf, dass auch die gelbe Hamamelis ihre Blüten öffnet.
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Jahresrückblick mit eindrucksvollen Bildern

Beim letzten Clubabend des Jahres hatten wir unser langjähriges Mitglied Jens Kählert zu Besuch. Jens unternimmt jedes Jahr mehrere ausgiebige Fotoreisen zu den interessantesten Naturlandschaften Europas.

Gestern präsentierte er uns seinen Jahresrückblick 2018 mit ganz besonderen Bildern von Landschaften und Tieren. Seine Fotos zeigen immer ganz spezielle Ansichten, die präzise ausgewählt wurden und seine Tieraufnahmen zeigen das Leben und den Charakter der Arten.

Ein Zusammenfassung jeder Reise in Form einer mit Musik untermalten Überblendshow rundete das jeweilige Thema ab.

Diese Collage zeigt ein paar der Bilder, die von meiner Sitzposition von der Leinwand abfotografiert wurden.
Nach dem Vortrag wurde noch eine ganz Weile diskutiert, alte Erinnerungen wurden aufgefrischt und neue Pläne vorgestellt.

 

 

 

 

 

Wer mehr Bilder von Jens sehen möchte, geht auf seine Webseite.
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Bunte Herbstfarben

In diesem Jahr ist die überwiegende Zahl meiner Makro-Naturaufnahmen per Focus-Stacking entstanden. Gerade jetzt im Herbst bieten sich viele farbenfrohe Motive. Ein paar Bilder der letzten Zeit habe ich zu  diesem Webalbum  verarbeitet.

Der Vorteil des Stackens liegt ja darin, dass das gewünschte Bilddetail von vorn bis hinten scharf dargestellt werden kann, was bei einer normalen Makroaufnahme so nie möglich ist. Das ist aber auch ein Problem: Bildteile, die links und rechts neben dem Hauptmotiv liegen, sind ebenfalls durch das Stacken scharf geworden, obwohl man sie lieber unscharf und weich haben möchte. Das lässt sich per Bildbearbeitung lindern, an einer noch besseren Umsetzung arbeite ich aber noch.

Im Moment bin ich froh, das Stacken ganz gut im Griff zu haben, wobei ich aber noch an Bildaufbau und Hintergrundgestaltung arbeiten muss.

Wer weitere Bilder sehen möchte, geht auf meine Webseite zu den Fotoalben, dort gibt es mehrere Fototstrecken zu herbstlichen Themen.
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(Traum-) Schiffe auf dem Kanal

Im Internet hat man leicht die Möglichkeit, die Position von Schiffen auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu verfolgen und abzuschätzen, wann sie an einer gewünschten Stelle vorbeikommen. So bot es sich an, unsere neuen Pedelecs auszuprobieren und die gut fünf Kilometer an den Kanal zu fahren.

Der letzte Sonntagnachmittag brachte dazu das beste Wetter mit warmer Temperatur, blauem Himmel, einzelnen Wolken und einem weißen Traumschiff. Wir sind auf der Südseite von Grünental nach Fischerhütte geradelt. Auf dem Kanal herrschte überaus reger Schiffsverkehr, das (kleine) Traumschiff ‚Silver Wind‘ hatte viel Gegenverkehr und wurde selbst von einem aparten Katamaran gefolgt.

Der Montagabend konnte dann nur grauen Himmel bieten, aber dafür waren wir pünktlich zur Passage des schon imposanten Traumschiffs ‚Europa‘ an der Grünentaler Hochbrücke. Hier kam auch das Fisheye-Obektiv mit nachträglicher Entzerrung zum Einsatz.

Alle Bilder dazu sind in diesem Webalbum zu sehen.

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Mondfinsternis, mein erster Versuch

Die totale Mondfinsternis am 27. Juli bot bei bestem Sommerwetter und klarem Himmel endlich mal die Gelegenheit, ein derartiges Ereignis fotografisch festzuhalten. Ich habe derartige Nachtaufnahmen vorher praktisch noch nie durchgeführt. Ich habe dazu ein altes, analoges 500er Teleobjektiv verwendet, dass ich vor zwei Jahren zur Nutzung an meiner Panasonic mit MFT-Bajonett umgebaut hatte. (Damals wollte ich die Sonnenfinsternis fotografieren, was wegen Wolkenbedeckung leider nichts wurde 😠.)

Ein paar Tage vor der Finsternis habe ich Probeaufnahmen an dem noch nicht ganz vollen Mond vorgenommen und musste feststellen, dass das manuelle Fokussieren trotz Peaking und Fokuslupe gar nicht so einfach ist, zumal das Objektiv nicht gerade höheren Qualitätsansprüchen genügt.

Am Finsternisabend wartete ich gespannt auf den Mond, der bereits voll verfinstert aufging und zunächst nur sehr schwach zu sehen war. Da hatte ich größte Probleme, den Fokus zu finden, was man auch an den Bildern sieht. Mit zunehmender Finsternisdauer stieg der Mond immer höher und es wurde einfacher. Ich hatte nicht erwartet, dass er verfinstert so dunkel sein würde!

Aus den Bildern vom Finsternisverlauf habe ich eine Collage erstellt:

Ergänzt wurde die Finsternis durch den Planeten Mars, der sich zur Zeit in Erdnähe befindet. Auf den Bildern in der folgenden Collage ist er als rötlicher Punkt unterhalb des Mondes zu sehen.

Zusätzlich habe ich die Gelegenheit genutzt und in entgegengesetzter Richtung das Sternbild Großer Wagen aufgenommen. Dazu war dann aber nicht das Teleobjektiv sondern ein Weitwinkel nötig.

Es war ein interessanter Abend, der mich fast drei Stunden beschäftigt hat. Mit den Ergebnissen bin ich halbwegs zufrieden, aber man hätte sich noch besser vorbereiten und ein besseres Objektiv haben müssen.

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