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Zauberhafte erste Blüten des Jahres

Kaum ist der Jahreswechsel vorbei, kann man im Garten schon die ersten Blüten entdecken. Wir haben vor vielen Jahren zwei Zaubernuss-Gehölze (Hamamelis) angepflanzt, die sehr langsam wachsen, eines hat aber inzwischen eine Höhe von gut drei Metern erreicht.

In jedem Jahr, egal ob kalt oder warm, beginnt die Blüte bereits ungefähr zu Weihnachten/Neujahr und dauert gut einen Monat. Die fadenartigen, leuchtend gelben bis roten Blütenblätter (die orange-rote Variante blüht bei uns immer zuerst) überziehen den ganzen Strauch und sind unverwechselbar.

In Ermangelung eines blauen Himmels und genügender Windstille haben ich einen kleinen Zweig abgeschnitten und nach drinnen in mein provisorisches Studio getragen. Ein blauer Hintergrundkarton musste den Himmel ersetzen.

Dann habe ich eine Reihe an Bilder mit der Focus-Stacking-Methode aufgenommen. Es sind jeweils etwa 60 Bildern, die zu einem scharfen Gesamtbild verrechnet wurden.

Eine kleine Auswahl zeigt ich hier. Nun warte ich darauf, dass auch die gelbe Hamamelis ihre Blüten öffnet.

Schon fast fertig

In diesem Jahr sah ich bisher leider nicht oft Insekten. Darum freute ich mich, dass ich endlich einmal wieder eine Marienkäferpuppe fand. Bis zum Schlüpfen wird es wohl nicht mehr lange dauern.

Viel Glück 🙂

“Schreck”liche Bilder

Bei intensivem Suchen findet man im Garten auf allen möglichen Pflanzen nun wieder kleine Grashüpfer. Oft sind es gepunktete Zartschrecken, die jetzt ungefähr eine Körpergröße von 1 bis 1,5 cm haben, dazu kommen noch 2 oder 3 cm für die Fühler.

Gepunktete Zartschrecke

Die Schrecken sind sehr ortstreu und kooperativ. Ein Hüpfer saß z.B. auf einer Dahlienblüte, am nächsten Tag saß er noch auf exakt derselben Blüte und am Folgetag auf einem Blatt daneben. So hat man beim Fotografieren mit der nötigen Vorsicht gute Möglichkeiten, zumal die Tierchen lange Zeit sehr still sitzen. Nur die endlos langen Fühler sind häufig in Bewegung und machen es zudem schwer, die nötige Schärfentiefe zu erreichen.

Ich habe mich daher wieder im Focus-Stacking versucht und zeige ein paar Ergebnisse in diesem Album. Am dritten Bild kann man die Fühlerbewegung sehen und aus wieviel Bildern so ein Stack zusammengesetzt ist.

Im Laufe des Sommers wachsen die Tiere noch und ich hoffe, dann weitere Bilder aufnehmen zu können.

Pusteblumen

In jedem Frühjahr blüht der Löwenzahn sehr zum Ärger vieler Gartenbesitzer, aber zur Freude der Fotografen. Nicht nur die Blüte zeigt in der Nahansicht viele überraschende Details, auch die folgenden Samen in Form der Pusteblumen sind überaus attraktiv zu fotografieren. Das Problem ist meistens die mangelnde Schärfentiefe, so dass immer nur ein Teil scharf abgebildet werden kann. Durch die Stacking-Methode gibt es jetzt ganz neue Möglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisches Frühlingsgrün

Der Frühling lädt jedes Jahr ein, das frische Grün und die ersten Blüten zu fotografieren. Durch die Methode des Focus-Stackings kann man den Motiven wieder ganz andere Seiten abgewinnen, so dass man Schärfe und Details sehen kann, die sonst nicht zu erkennen sind.

Ich zeige ein paar Beispiele aus den letzten Tagen. Weitere Webalben sind auf meiner Webseite bei den “Fotoalben” und bei “Nur mal so” zu sehen.

Buchenkeimling

Löwenzahn

 

 

Gemswurz

Ein weiterer Stacking-Bericht

Das Wetter war zu Ostern ja nicht gerade der große Hit, aber am Ostermontag schien doch die Sonne ein wenig und lockte mich, im Garten ein paar weitere Stacking-Fotos aufzunehmen. Viel ist ja noch nicht zu sehen, aber für ein paar Versuche reichte es. Insbesondere meine Lieblingsfrühblüher, die herrlich blau blühenden Leberblümchen, mussten wieder dran glauben, aber auch ein paar Blausternchen zeigen sich schon. So allmählich gewinne ich ein Gefühl für die nötigen Einstellungen an der Kameras. Es gibt ja mehrere Parameter zu bedenken:

Blausternchen

  • Wie nah dran am Motiv bin ich?
  • Welchen Abbildungsmaßstab erreiche ich?
  • Wie weit ist mein Motiv in der Tiefe ausgedehnt?
  • Welche Schrittweite brauche ich entsprechend für die Fokusverstellung?
  • Wie viele Bilder muss ich aufnehmen, um das Motiv wie gewünscht von vorn bis hinten zu erfassen?
  • Welche Blende stelle ich ein?
  • Wie sind die Windverhältnisse, d.h. wie lange darf eine Aufnahmeserie dauern?

 

Leberblümchen, Blütenknospen

Gerade die letzte Bedingung ist bei Außenaufnahmen immer ein entscheidender Faktor. Bei jeder Stacking-Serie werden immer ca. drei oder vier Bilder pro Sekunde aufgenommen (unabhängig von der Belichtungszeit, der Fokus muss ja auch immer von Bild zu Bild verstellt werden). Meine Serien enthalten zur Zeit immer so 30 bis 100 Bilder, da kann man sich ausrechnen, wie lange eine Serie dauert.

Leberblümchen

Krokusse

Das Stacking muss grundsätzlich immer vom Stativ oder Bohnensack erfolgen, wobei das Motiv für die Dauer der Serie unbewegt sein muss (krabbelnde Insekten eignen sich nicht, wohl aber eine auch mal eine Weile stillsitzende Fliege). Ganz geringe Motivbewegungen werden bei der anschließenden Bearbeitung mit der Stacking-Software zwar ausgeglichen, da darf man sich aber keine Wunderdinge versprechen!

Die Kamera bietet eine zweite Stackingvariante, bei der ein Video aufgenommen wird, das automatisch die Schärfe über das ganze Bild verstellt. Ein solches Videos ist wesentlich schneller fertig als die obige Variante und dauert vielleicht nur zwei oder drei Sekunden. Da ist die Chance, das Motiv unbewegt zu erfassen, schon größer. Anschließend splittet die Stacking-Software dieses Video automatisch in einzelne Bilder (das sind dann so zwischen 50 und 300, je nach Tiefenstaffelung des Motivs). Daraus kann man dann die Bilder auswählen, die für das Stacking verwendet werden sollen.

Zwergnarzisse

Ich habe mit dieser Variante jedoch bisher noch keine so guten Ergebnisse erzielt. Die fertigen Bilder enthalten fast immer Doppelkonturen.

Wenn ich eine Fotosession beendet habe, sind schon mal schnell 800 oder 1200 Bilder auf der Speicherkarte! Das sind dann fertig zusammengerechnet gerade mal 10 oder 20 Bilder. Ich verwende immer den elektronischen Verschluss, der verschleissfrei, lautlos und erschütterungsfrei arbeitet.

Gänseblümchen, Bellis

Wenn ich dann die inzwischen ganz gut gelungenen Ergebnisse sehe, bekommt man Bilder mit beeindruckender Schärfentiefe, die man sonst so nicht erzielen kann.

Weitere Stacking-Ergebnisse sind auf meiner Webseite sowohl bei den Fotoalben als auch bei Nur mal so zu sehen.

 

Endlich sind sie da

Voller Ungeduld habe ich in den letzten Tagen im Garten nach den ersten Leberblümchen Ausschau gehalten. Das kalte Wetter hat die Entwicklung doch arg behindert. Viele Tage waren nur die puscheligen Knospen zu sehen.

Jetzt habe ich endlich die ersten noch nicht so prächtigen Blüten entdeckt. Das war wieder eine Gelegenheit, per Focus-Stacking mehr Schärfe ins Bild zu bringen, als es mit einer Einzelaufnahme möglich wäre.

So langsam beginne ich, die nötigen Einstellungen an der Kamera und bei der anschließenden Bearbeitung mit den passenden Werten zu erkennen.

Ich freue mich schon auf weitere Blüten.

Die erste Biene des Jahres

Nach vielen kalten Tagen war es heute zum ersten Mal ein bisschen wärmer. Ich war mit der Kamera im Garten und habe wieder Stacking-Versuche durchgeführt. Dabei flog mir auch die erste Biene des Jahres entgegen und tat sich an den Krokusblüten gütlich. Das konnte ich ausnutzen, um die Serienbildfunktion der neuen Kamera auszuprobieren, die Genauigkeit des Autofokus zu testen und zu erkunden, wie es sich mit dem Rolling-Shutter-Effekt beim elektronischen Verschluss verhält.

Wie es bei neuen Geräten immer so ist: man muss viel üben und sich mit den Bedienungsoptionen vertraut machen. Wenn es wie in diesem Falle alles sehr schnell gehen muss, merkt man, wo es noch fehlt und wo ich noch mehr üben muss.

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Ganz nah dran……..

……………………………..am Frost

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