Knospen

Immer im Frühling ist es soweit: An den Bäumen regt sich wieder Leben, sie bekommen Knospen. Der kahle oder mit altem Laub bedeckte Boden zeigt auch wieder grüne Keimlinge. Dieses erste Grün scheint von weitem betrachtet nicht sehr spektakulär zu sein. Schaut man aber näher hin, z.B. mit einer Kamera und dem Makroobjektiv, erschließt sich eine Welt an feinen und filigranen Strukturen. Blätter und Blüten sind in kompakter und komplizierter Form in einer Knospe zusammengefaltet und entwickeln sich mit jedem Tag mehr.

Ich habe überwiegend das Focus-Stacking eingesetzt, um diese Einzelheiten fotografisch darzustellen. Der Klick auf das Bild führt zu einem Webalbum mit Beispielbildern aus den letzten Tagen.

Knopsen mit Focus-Stacking

Insektenstacks im Sommer

Über den Sommer habe ich immer wieder versucht, ein paar Insekten per Focus-Stacking aufzunehmen. Das ist ja nicht ganz so einfach, weil die Tierchen ja nicht wissen, dass sie 20 oder 30 Sekunden absolut still sitzen sollen ;). Wanzen sind da z.B. recht pflegeleicht und erhöhen die Chancen, entsprechend finden sich in meiner Sammlung auch verschiedene Arten davon.

Manchmal hat man auch am frühen Morgen Glück, wenn die Insekten noch sehr träge sind.

Alle Bilder sind wieder in meinem “Terrassenstudio” entstanden, Ein Klick auf das Beispielbild zeigt eine Auswahl meiner Bildergebnisse.

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Filigran gestackt

Bei dem von mir so sehr geliebten Focus-Stacking kann man gerade bei filigranen Strukturen Details sichtbar machen, die einem beim normalen Betrachten entgehen.

Ich habe ein Album erstellt, in dem das mit einigen Bildern aus den letzten Tagen demonstriert wird. Ein Klick auf das obige Beispielbild führt direkt dorthin.

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Frühlingsblüten mit Trick

Das Wetter ist ja gerade nicht zum Fotografieren geeignet, schon gar nicht für das Focus-Stacking, aber im Garten beginnt die große Frühlingsblüte. Was tun?

Ich habe mir drinnen einen blauen Hintergrundkarton aufgebaut und einfach im Garten die gewünschten Blüten abgepflückt und mit einer “dritten Hand” festgeklammert, um so in aller Ruhe Bilder stacken zu können. Die Sonne wurde dabei durch eine LED-Flächenleuchte ersetzt. Einige Pflanzen habe ich sogar ausgegraben und temporär in einen Plastiktopf gesetzt, um auch eine “Erdung” zu bekommen. Nach der Aktion wurden sie wieder eingepflanzt 😊.

 

 

Der Klick auf das Bild zeigt ein kleines Album mit meinen Ergebnissen. (Die Zahl nach dem ‘Stack’ am Ende des Dateinamens oben links zeigt die Zahl der jeweils verwendeten Einzelaufnahmen.)

Ein Kaktus, der gerade zu blühen beginnt, musste dann auch noch dran glauben 😉.

 

 

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Zauberhafte erste Blüten des Jahres

Kaum ist der Jahreswechsel vorbei, kann man im Garten schon die ersten Blüten entdecken. Wir haben vor vielen Jahren zwei Zaubernuss-Gehölze (Hamamelis) angepflanzt, die sehr langsam wachsen, eines hat aber inzwischen eine Höhe von gut drei Metern erreicht.

In jedem Jahr, egal ob kalt oder warm, beginnt die Blüte bereits ungefähr zu Weihnachten/Neujahr und dauert gut einen Monat. Die fadenartigen, leuchtend gelben bis roten Blütenblätter (die orange-rote Variante blüht bei uns immer zuerst) überziehen den ganzen Strauch und sind unverwechselbar.

In Ermangelung eines blauen Himmels und genügender Windstille haben ich einen kleinen Zweig abgeschnitten und nach drinnen in mein provisorisches Studio getragen. Ein blauer Hintergrundkarton musste den Himmel ersetzen.

Dann habe ich eine Reihe an Bilder mit der Focus-Stacking-Methode aufgenommen. Es sind jeweils etwa 60 Bildern, die zu einem scharfen Gesamtbild verrechnet wurden.

Eine kleine Auswahl zeigt ich hier. Nun warte ich darauf, dass auch die gelbe Hamamelis ihre Blüten öffnet.

Schon fast fertig

In diesem Jahr sah ich bisher leider nicht oft Insekten. Darum freute ich mich, dass ich endlich einmal wieder eine Marienkäferpuppe fand. Bis zum Schlüpfen wird es wohl nicht mehr lange dauern.

Viel Glück 🙂

“Schreck”liche Bilder

Bei intensivem Suchen findet man im Garten auf allen möglichen Pflanzen nun wieder kleine Grashüpfer. Oft sind es gepunktete Zartschrecken, die jetzt ungefähr eine Körpergröße von 1 bis 1,5 cm haben, dazu kommen noch 2 oder 3 cm für die Fühler.

Gepunktete Zartschrecke

Die Schrecken sind sehr ortstreu und kooperativ. Ein Hüpfer saß z.B. auf einer Dahlienblüte, am nächsten Tag saß er noch auf exakt derselben Blüte und am Folgetag auf einem Blatt daneben. So hat man beim Fotografieren mit der nötigen Vorsicht gute Möglichkeiten, zumal die Tierchen lange Zeit sehr still sitzen. Nur die endlos langen Fühler sind häufig in Bewegung und machen es zudem schwer, die nötige Schärfentiefe zu erreichen.

Ich habe mich daher wieder im Focus-Stacking versucht und zeige ein paar Ergebnisse in diesem Album. Am dritten Bild kann man die Fühlerbewegung sehen und aus wieviel Bildern so ein Stack zusammengesetzt ist.

Im Laufe des Sommers wachsen die Tiere noch und ich hoffe, dann weitere Bilder aufnehmen zu können.

Pusteblumen

In jedem Frühjahr blüht der Löwenzahn sehr zum Ärger vieler Gartenbesitzer, aber zur Freude der Fotografen. Nicht nur die Blüte zeigt in der Nahansicht viele überraschende Details, auch die folgenden Samen in Form der Pusteblumen sind überaus attraktiv zu fotografieren. Das Problem ist meistens die mangelnde Schärfentiefe, so dass immer nur ein Teil scharf abgebildet werden kann. Durch die Stacking-Methode gibt es jetzt ganz neue Möglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisches Frühlingsgrün

Der Frühling lädt jedes Jahr ein, das frische Grün und die ersten Blüten zu fotografieren. Durch die Methode des Focus-Stackings kann man den Motiven wieder ganz andere Seiten abgewinnen, so dass man Schärfe und Details sehen kann, die sonst nicht zu erkennen sind.

Ich zeige ein paar Beispiele aus den letzten Tagen. Weitere Webalben sind auf meiner Webseite bei den “Fotoalben” und bei “Nur mal so” zu sehen.

Buchenkeimling

Löwenzahn

 

 

Gemswurz