Dänische Wüsten

Fotoreise ins nördliche Dänemark, zuerst nach Hirtshals, dann Skagen. In der Nähe beider Standorte finden wir großflächige Sanddünen, beim Rubjerg Knude Fyr und die Råbjerg Mile.    Es ist schon beeindruckend mit welcher Kraft die Natur die Landschaft ständig verändert. Vor gut 30 Jahren war Rubjerg Knude Fyr mit seinen dazugehörigen Gebäuden noch weit vom Klippenrand entfernt. Dieser Leuchtturm erlangte Berühmtheit, weil Sandverwehungen – er steht auf einer der größten Wanderdünen Europas – drohten, ihn die Klippe hinunterzustürzen zu lassen. Zur Rettung des Kolosses bewegte man ihn in einer technischen Meisterleistung am 23. Oktober 2019 auf Schienen 70m Richtung Binnenland (Film auf YouTube verfügbar), wo er unversehrt eine neue „Heimat“ für die nächsten 20 – 40 Jahre fand. Bei herrlicher Lichtstimmung war es uns vergönnt, diesen besonderen Ort fotografisch zu erkunden.

Von Skagen erreicht man nach kurzer Autofahrt die Råbjerg Mile, eine unter Naturschutz stehende Wanderdüne mit gewaltiger Ausdehnung, die sich jedes Jahr 10 – 15 Meter Richtung Osten schiebt. Wir fanden tolle Bedingungen vor: Flach einfallendes warmes Abendlicht, welches die Sandstrukturen besonders gut zur Geltung brachte. Wir konnten uns auf der Düne nicht satt sehen an den wunderbaren Formen, die der stetige Wind in den Sand gezaubert hat. Und ein I-Tüpfelchen: Wir waren so gut wie alleine unterwegs.

Weitere Bilder findet man HIER.

 

 

Dithmarschen im September

Man muss nicht in die Ferne schweifen, denn Dithmarschen hat (und das nicht nur) für Fotografen sehr viel zu bieten. Beispiele dafür sind drei Radtouren , die ich in den letzten zwei Wochen unternommen habe.

Die erste führte mich in den Speicherkoog. Nur 8 Kilometer von der Badestelle Elpersbüttel bis zum Schöpfwerk Steertloch, immer am Wasser entlang. Tolles Vorland mit dem hohen Himmel, die Blüte der Pannonischen Salzaster mit ihrem betörenden Duft, Schafe und das leuchten Orange vom Sanddorn – 4 Stunden entspanntes Fotogafieren. Bei meiner zweiten Tour bin ich nach Helmsand abgebogen, um die schöne Abendstimmung einzufangen, noch einmal 3 Stunden in schöner Natur. Meine dritte Tour bestand (nur) aus dem Rückweg vom Aufhängen der Bilder in der Olen Schriewerie Nordhastedt nach Albersdorf  – mit kleinen Schlenkern rechts und links der Hauptstrecke.

Man sieht also, was mit wenig Aufwand in unserer näheren Umgebung möglich ist, man muss sich nur auf den Weg machen.

Ausgewählten Bilder findet man HIER.

 

Nordlandtour 2023

Nach einer langen Vorbereitungszeit war es Ende Mai endlich so weit – auf ging‘s Richtung Norden mit der Fähre von Frederikshavn nach Göteborg, weiter Richtung Uppsala und dann immer entlang der schwedischen Ostseeküste bis Piteå. Von dort führte unser Weg über Storforsen, den größten Stromschnellen Skandinaviens, durch schwedisch Lappland über die norwegische Grenze auf die Vesterålen nach Andenes. Mitternachtssonne und Whale-Watching waren Höhpunkte an diesem besonderen Ort. Ausgiebig erkundeten wir anschließend die Lofoten, bevor wir mit der Fähre das Festland bei Skutvik erreichten. Von dort ging es dann nur noch nach Süden bis Larvik zur Fähre nach Dänemark / Hirtshals. Einige Tage nutzten wir zur weiteren Erkundung der Landschaft zwischen Hirtshals und Skagen (meine neue Fotoreise im April 2024, bereits jetzt bis auf einen Platz ausgebucht) bis wir uns entlang der Westküste Dänemarks auf den Weg nach Hause machten.

Ausgewählten Bilder findet man HIER.

 

Vendsyssel – Hoch im Norden von Jütland

Ein Kurzurlaub mit der Familie im nördlichen Dänemark, das Fotografieren war in dieser Woche nur Nebensache, doch die kleine Ausrüstung mit meinen beiden Zoomobjektiven (APS-C: 10-24 mm und 16-55 mm) war dennoch bei fast jedem Spaziergang dabei. Und so war die fotografische Ausbeute dann doch umfangreicher als erwartet. Diesmal allerdings ohne eine Bild mit Morgen- oder Abendstimmung, alle Fotos sind zu der Tageszeit entstanden, wo Fotografen eigentlich Pause haben, nämlich rund um die Mittagszeit.

Doch wo sind die Fotos nun entstanden? Sehenswert sind immer wieder die einsamen Strandabschnitte der Tannis Bugt zwischen der Flodbæk Å, Tversted Å und Uggerby Å. Ein Besuch in Skagen ist Pflicht, der Hafen mit den Fischbuden, die typischen gelben Häuser, und das alles bei dem unvergleichlichen Licht, weshalb sich viele Maler in dieser nördlichen Stadt niedergelassen haben. Und dann haben wir in diesem Jahr noch die Wanderdüne bei Lønstrup mit dem Rubjerg Knude Fyr aufgesucht. Dieser Leuchtturm erlangte eine besondere Berühmtheit, weil er gefährdet war, aufgrund der Sandverwehungen die Klippe hinunterzustürzen und deshalb am 23. Oktober 2019 auf Schienen weiter Richtung Binnenland umgezogen wurde. Eine schöne Wanderung mit lohnenswerten Ausblicken und Motiven.

Meine ausgewählten Bilder findet man HIER.

Meine fotografischen Aktivitäten im letzten Quartal 2022

Als erste fotografische Aktivität im Oktober unternahmen wir mit einigen Fotoclub-Mitgliedern eine Radtour an der nordfrisischen Nordseeküste. Wir erkundeten den Abschnitt zwischen dem Beltringharder Koog und der Hamburger Hallig. Bestes Fotowetter, herbstliche Quellerfärbung sowie zum Abschluss ein toller Sonnenuntergang. Und dann das i-Tüpfelchen: Der aufgehende Vollmond über der Hamburger Hallig. Wer weitere Bilder sehen will, findet sie HIER.

Ende Oktober ging es nach 2021 erneut ins nordwestliche England, in den Lake District. Während in 2021 noch die Hälfte der Zeit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist, hatten wir in diesem Jahr erheblich besseres Wetter. Wer will, kann sich HIER überzeugen.

Anschließend im November stand unser alljährlicher Familien-Kurz-Urlaub (Wir und unsere Kinder mit Partnern) auf dem Programm. Venedig bei bestem Spätsommerwetter, in erster Linie Sightseeing, das Fotografieren war nur ein Nebenprodukt – ohne Stativ, eine Kamera und drei Festbrennweiten. Bilder HIER.

Den Abschluss bildete dann Anfang Dezember  die Fotoreise nach Rügen. Wir hatten sehr gemischtes Wetter von grau und regnerisch bis zum Schneefall. Aber es gelingen immer gute Fotos, man muss sich nur auf den Weg begeben, die Geduld wir in der Regel belohnt. Belege dafür findet man HIER.

Und jetzt starten wir neu durch und hoffen auf spannende Fotoabenteuer in 2023!

Schlei und die Ostseeküste von Angeln

Am Samstag noch mit Henning, Jörg und Peter unterwegs an der Nordseeküste, zwei Tage später habe ich mich aufgemacht an die Schlei und nach Angeln entlang der Ostseeküste bis Glücksburg, um noch weitere Fotospots für die im Mai anstehende Fotoreise an die Schlei zu erkunden. Besonders gespannt war ich auf die Rapsblüte, denn da sie hier in Dithmarschen schon recht weit fortgeschritten ist, trieb mich die Sorge an, ob in knapp drei Wochen noch gelbe Flächen fotografiert werden können. Nun bin ich etwas beruhigter, denn ich habe noch etliche Felder gesehen, wo ich zu unserer Reisezeit noch mit voller Blüte rechnen kann.

Wo wir noch bei der Nordseetour „Pech“ hatten mit einem fotografisch langweiligen wolkenlosen Himmel (dennoch war die Ausbeute gut, und es hat Spaß gemacht, wieder als Gruppe auf Fotopirsch zu gehen), habe ich es am Montag besser angetroffen, blauer Himmel und schöne Wolken.

Es hat sich gelohnt, auch wenn ich meine geplanten Ziele nicht alle geschafft habe. Endziel sollte Sonderburg in DK sein, bis Glücksburg bin ich gekommen. Aber wie heißt es noch so treffend: „Weniger ist mehr!“

Und  mit diesem Link kommt man zu weiteren Bilder.

Meine fotografischen Aktivitäten im Januar und Februar 2022

Der Januar begann für mich mit einer Fotoreise nach Venedig. Es ist immer wieder schön, diese Stadt zu besuchen. Wer mehr über diese Woche erfahren will, findet HIER Infos. Und weitere Bilder können auf meiner Webseite betrachtet werden.

Kurz danach war mein Ziel Island, und dort wollte ich insbesondere in einer Geltscherhöhle fotografieren. Und das ist gelungen! Ein tolles Erlebnis. Bilder davon und weitere von dieser Reise findet man HIER. Weitere Informationen zum Reiseablauf HIER.

Zwei Wochen später stand dann die Fotoreise auf die Lofoten auf dem Programm. Wir hatten bestes Fotowetter mit sehr viel Schnee, aber leider nur sehr wenig ausgeprägtes Polarlicht. Es war wieder klasse im hohen Norden. Bilder HIER, Infos HIER:

Sort Sol – Schwarze Sonne

Gesten war ich in Husum und hatte spontan die Idee, weiter zu fahren nach Aventoft an die dänische Grenze. Dort kann man im Herbst und Frühjahr das Naturschauspiel der Sort Sol, also der schwazen Sonne beobachten. Die Wetterbedingungen waren sehr gut, was allerdings keine Garantie dafür ist, diese besonderen Flugformationen der Millionen Stare zu sehen zu bekommen. Auf dem Deich hatten sich schon viele Menschen versammelt, für Dänen typisch mit Campingstühlen, Decken, Essen und Trinken. Ich konnte große Schwärme von Staren beobachten, allerdings haben sie sich nicht zu eindrucksvollen Wolken zum Schutz vor Greifvögeln zusammengefunden. Es waren lockere Flugformationen, so dass die Vögel auf den Bildern schlecht zu erkennen sind. Es war aber dennoch interessant mit einem schönen Sonnenuntergang. Vielleicht habe ich bei einem “Irgendwann-mal-Versuch” mehr Glück. Doch ohne es mal loszugehen, gelingt eh nichts.

Meine fotografischen Aktivitäten im September

Heute finde ich mal die Zeit, Euch an meinen fotografischen Aktivitäten im September teilhaben zu lassen. Der September begann für mich mit einer Fotoreise nach Mecklenburg-Vorpommern mit Stationen in Rostock und Stralsund – eine gute Mischung, um in der Stadt und Landschaft zu fotografieren. Besonders spannend waren zwei besondere Wälder, der Gespensterwald bei Nienhagen und der Hexenwald mit seinen Krüppelbuchen bei Lietzow / Rügen. Wer weitere Bilder sehen will, kommt mit diesem LINK zum Blogbericht.

Eine Woche Pause, dann stand der Westen Irlands auf dem Programm. Darauf hatte ich mich seit den vielen durch Corona bedingten Absagen sehr gefreut. Eine Woche in zwei besonderen Landschaften. Connemara mit seinen unzähligen Mooren und Seen, den Tvelve Bens sowie schönen Küsten. Den Burren-Nationalpark zeichnet die durch das Karstgestein graubetonte Landschaft sowie eindrucksvolle Steilküsten aus. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, es hat nicht typisch für Irland so gut wie nicht geregnet. Schöne wechselnde Lichtstimmungen, gute Voraussetzungen für gelungene Bilder, zu betrachten HIER.

Doch damit war’s noch nicht genug. Wir machten noch einen Kurztrip nach Frankfurt und in den Odenwald. Wieder eine ganz andere Landschaft mit dem mir bis dahin unbekannten Felsenmeer. Das Felsenmeer auf dem Felsberg oberhalb von Lautertal-Reichenbach im Vorderen Odenwald ist eine Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzdiorit, die durch Wollsackverwitterung entstand. Das Felsenmeer wurde bereits von den Römern und später durch die örtlichen Steinmetze zur Steingewinnung genutzt. Mit der Anmeldung bei der Europäischen Kommission durch das Land Hessen im Jahr 2000 ist das Naturschutzgebiet Felsberg bei Reichenbach auch Natura-2000-Gebiet. Leider hatten wir nicht ausreichend Zeit, um den gesamten Bereich zu erkunden. Das werde ich demnächst mal nachholen. HIER einige Bilder dazu.

Entdeckungsreise nach Mecklenburg-Vorpommern

Vor einer Woche habe ich mich auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gemacht, da ich Anfang September eine Entdeckungs-Fotoreise nach Rostock und Stralsund begleiten werde. Deshalb habe ich meine Kontakte zu zwei ehemaligen Kolleginnen aktiviert, die mir viele lohnenswerte Motive vor Ort gezeigt habe. Die Städte Greifswald, Stralsund und Rostock sowie deren Umgebung bieten für Fotografen sehr viel. Vier Bilder schon mal in diesem Blog. Wer weitere Ergebnisse dieser Tage sehen möchte, der findet sie HIER.