Polarlichter am 19. und 20. Januar 2026

Kaum zu glauben……

….. ich gehe am 19.01.2026 aufgrund der Polarlichtprognose in den Garten und traue meinen Augen nicht. Der Himmel brennt. In der Intenstät habe ich bisher nur in Nordskandinavien Polarlichter gesehen. Es soll sich dabei um den stärksten Sonnensturm seit 2003 gehandelt haben. Alle Bilder bis auf die letzten sechs sind in meinem Garten entstanden.

Nun war die Prognose für den nächsten Abend ebenfalls vielversprechend. Deshalb bin ich in den Speicherkoog gefahren, um schöne Bilder mit interessantem Vordergrund und Spiegelungen auf der Wasseroberfläche zu erhalten. Das erste der sechs letzten Bilder habe ich direkt bei meiner Ankunft fotografiert. Dann gab es eine längere Pause am Himmel mit sehr schwacher Intensität. Doch wie immer, wenn man sich auf den Weg begibt, wurde ich belohnt. Plötzlich, jedoch für höchstens 10 Minuten, war Leben am Himmel. So bekam ich meine gewünschten Bilder mit Vordergrund, Spiegelungen und intensivem Polarlicht. Alle Bilder habe ich mit ISO 3200, Blende 4,0 und mit einer Belichtungszeit zwischen 8 und 15 sec aufgenommen. Alles im RAW-Format und im Anschluss mit DxO Pure Raw bearbeitet.

Meine ausgewählten Bilder dieser zwei Abende findet man HIER.

 

 

Kamera – Fahrrad – Nordseeküste

Und damit beginnt mein Workshopbericht:

Unterwegs im Nationalpark Wattenmeer – das ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Diesmal erkundeten wir diese besondere Landschaft im Rahmen eines Fotoworkshops im neuen Format – Unterwegs mit Kamera und Fahrrad. Und was ist das Besondere daran? Zum einen muss man sich, was die Ausrüstung betrifft, beschränken (wie bei guten Fotos: Weniger ist mehr!) und zum anderen gelangt man so zu Fotospots, die mit dem Auto nur schwer und zu Fuß nur mit einem hohen Zeitaufwand erreichbar sind.

Und wer neugierig ist, der findet den vollständigen Workshopbericht und ausgewählte Bilder HIER.

 

Irland im April 2025

Es war wieder eine erlebnisreiche Fotoreise nach Irland, und man glaubt es kaum: Zwei Wochen ohne!!! Regen. Der kam erst am Abreisetag morgens als wir mit dem Taxi zum Flughafen Dublin mussten.

Dort schloss sich der Kreis, denn nach der Ankunft in Dublin ging‘s mit einem Stopp beim Rock of Cashel in den Süden nach Bantry. Der nächste Tag war fotografisch intensiv mit der Küste bei Toe Head, dem Drombeg Stone Circle, Galley Head und zum Abschluss der Sonnenuntergang an der Owenahincha Beach.

Schon stand ein weiterer Hotelwechsel an, es ging nach Tralee. Der „Umweg“ führte uns über den Ring of Beara mit seinen tollen Fotomotiven, z.B. der Beara Bowl. Tralee ist ein guter Standort, um den Killarney National Park und den Ring of Kerry zu erkunden. Nur eine einige Ziele sollen exemplarisch genannt werden: Muckross Abbey, Ross Castle, Torc Waterfall, Ladies View, Black Valley, Gap of Dunloe, Rossbeigh Strand und die Kerry Cliffs.

Vom nächsten Standort – Loughrea – aus erkundeten wir die eindrucksvolle Karstlandschaft der Burren mit den Cliffs of Moher. Über Galway, eine junge quirlig lebendige Stadt, führte uns der Weg zurück nach Dublin.

Zum Programm gehörten dort noch Howth mit dem Baily Lighthouse, Trim Castle und die Wicklow Mountains. Der letzte Tag in Dublin stand dann im Zeichen der Architekturfotografie. Es waren viele Kilometer durch tolle irische Landschaften zu bewältigen, es hat sich gelohnt.

Ausgewählten Bilder findet man HIER.

 

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Das letzte Quartal 2024 und der Start in 2025

An dieser Stelle will ich mal wieder über interessante und aus meiner Sicht auch fotografisch ergiebige Aktivitäten im letzten Quartal 2024 und den Start ins neue Jahr berichten.

Ende Oktober habe ich eine neu gestaltete Fotoreise an die Ostseeküste vom Mecklenburg-Vorpommern geleitet. Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf der Architekturfotografie in den beiden schönen Hansestädten Stralsund und Greifswald, die zweite Wochenhälfte war geprägt von der Landschaftsfotografie auf Rügen bei schöner Herbststimmung im Nationalpark Jasmund, an der Kreideküste und in der Boddenlandschaft.

Hier geht’s zu den Bildern

Anfang Dezember hat die letzte Jahresabschlussreise von „Freiraum-Fotografie“ stattgefunden. Untergebracht waren wir in der Kartause Ittingen, ein toller Ort gelegen zwischen Zürich und dem Bodensee. So haben wir Fotoziele auf der schweizer und deutschen Seite des Bodensees aufgesucht und die Städte Konstanz, Meersburg sowie Zürich fotografisch durchstreift. Ein Highlight war der Besuch der Stiftsbibliothek vom Kloster St. Gallen, wo wider Erwarten, wenn man sich an bestimmte Regeln hielt, das Fotografieren erlaubt war.

Hier geht‘s zu den Bildern.

Und dann zum Start ins neue Jahr:

Nichts Neues, aber immer wieder schön – Available Light-Fotografie in der Hafencity und Speicherstadt von Hamburg. Es hat sich wieder gelohnt.

Hier geht‘s zu den Bildern.

Und jetzt starten wir neu durch und hoffen auf spannende Fotoabenteuer in 2025 – beginnend mit Sylt im Februar!
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Dänische Wüsten

Fotoreise ins nördliche Dänemark, zuerst nach Hirtshals, dann Skagen. In der Nähe beider Standorte finden wir großflächige Sanddünen, beim Rubjerg Knude Fyr und die Råbjerg Mile.    Es ist schon beeindruckend mit welcher Kraft die Natur die Landschaft ständig verändert. Vor gut 30 Jahren war Rubjerg Knude Fyr mit seinen dazugehörigen Gebäuden noch weit vom Klippenrand entfernt. Dieser Leuchtturm erlangte Berühmtheit, weil Sandverwehungen – er steht auf einer der größten Wanderdünen Europas – drohten, ihn die Klippe hinunterzustürzen zu lassen. Zur Rettung des Kolosses bewegte man ihn in einer technischen Meisterleistung am 23. Oktober 2019 auf Schienen 70m Richtung Binnenland (Film auf YouTube verfügbar), wo er unversehrt eine neue „Heimat“ für die nächsten 20 – 40 Jahre fand. Bei herrlicher Lichtstimmung war es uns vergönnt, diesen besonderen Ort fotografisch zu erkunden.

Von Skagen erreicht man nach kurzer Autofahrt die Råbjerg Mile, eine unter Naturschutz stehende Wanderdüne mit gewaltiger Ausdehnung, die sich jedes Jahr 10 – 15 Meter Richtung Osten schiebt. Wir fanden tolle Bedingungen vor: Flach einfallendes warmes Abendlicht, welches die Sandstrukturen besonders gut zur Geltung brachte. Wir konnten uns auf der Düne nicht satt sehen an den wunderbaren Formen, die der stetige Wind in den Sand gezaubert hat. Und ein I-Tüpfelchen: Wir waren so gut wie alleine unterwegs.

Weitere Bilder findet man HIER.

 

 

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