Workshopabend: Panasonic – MicroFourThirds

Der Workshopabend im Oktober stand unter dem Motto “Panasonic-Fotografen tauschen sich aus”. Fünf Fotografen hatten ihre Kameras, Objektive und Zubehörteile speziell für den Objektivanschluss MicroFourThirds mitgebracht, dazu hatte sich Randolf gesellt, um in das System hineinzuschnuppern.

Schnell waren alle Teile auf den Tischen aufgebaut und es begann ein reger Erfahrungsaustausch. Dabei ging es vor allem darum, verschiedene Objektiv vom Fischauge bis zum starken Tele anzufassen und an der eigenen Kamera auszuprobieren. Es gab einige Aha-Erlebnisse und so manche Begehrlichkeit wurde geweckt. Besonderes Interesse fanden einfache Makromöglichkeiten über Vorsatzlinsen oder professionellere mit einem Makroobjektiv sowie die Weite, die mit einem Superweitwinkelzoom zu erzielen ist.

Es wurden Vor- und Nachteile von Zoomobjektiven und Festbrennweiten mit den verschiedenen Größen-, Volumen- und Gewichtsklassen von Objektiven besprochen. Eine Sensorlupe mit Beleuchtung zeigte, wo auf dem Kamerasensor trotz aller eingebauten Ultraschallreinigungfunktionen noch Staubteilchen zurückgeblieben sind.

Alfred wies am Schluss auf die Informationsmöglichkeiten in speziellen Foren für Systemkameras hin und wo man einen Überblick über alle Objektive für dieses System MicroFourThirds (MFT) ansehen kann.

 

 

 

Aktion Ferienspass: Fotografieren für Kinder

Die Aktion „Fotografieren für Kinder“ des Fotoclubs Gut Licht, die mit Unterstützung der Volkshochschule durchgeführt wird, hat inzwischen einen festen Platz im Ferienspaßkalender der Gemeinde Nordhastedt. Die Veranstaltung ist so begehrt, dass bereits kurz nach Veröffentlichung des Ferienkalenders alle Plätze vergeben waren. Am ersten Mittwoch in den Ferien trafen sich 12 Kinder vor der Olen Schriewerie und wurden vom Betreuerteam in Empfang genommen.

Nach einer Begrüßung durch das Fotoclubteam wurde kurz der Ablauf des Nachmittags erläutert. Dann begaben sich die Teilnehmer ins Studio, wo sich schnell zwei Gruppen bildeten. Aufgrund des ausnahmsweise mal guten Wetters sollte eine Gruppe im Garten agieren, während die andere zunächst im Studio bleiben würde.

Aus einer reichen Auswahl an Ausstattungsutensilien konnten die Kinder sich mit allerlei lustigen Accessoires verkleiden. Viele der Kinder hatten zusätzlich eigene Utensilien mitgebracht, mit denen sie fotografiert werden wollten. Dann erfolgte eine kurze Einweisung in die Bedienung der zur Verfügung gestellten Spiegelreflexkameras, um anschließend Bilder unter Profibedingungen aufzunehmen.

Danach trennten sich die Gruppen. Im Studio hatte das Team des Fotoclubs einen großen Hintergrundkarton und mehrere Fotolampen und Reflexschirme vorbereitet. Jedes Kind war abwechselnd als Model, als Fotograf, als Beleuchter für die Aufhellung von Schatten oder als Regisseur für die gewünschten Posen tätig. Bald herrschte eine fröhliche Arbeitsatmosphäre, bei der alle ihren Spaß hatten. Die zunächst draußen tätige Gruppe suchte sich im Garten einen Platz mit neutralem Hintergrund, wo die Sonne keine unschönen Schatten werfen konnte, um dort ihre Aufnahmen zu gestalten.

Eine kleine Kompaktkamera stand für ein Kind als „rasender Reporter“ zur Verfügung. Dieser machte hier und da immer wieder Aufnahmen vom ganzen Drumherum, so dass der gesamte Ablauf dokumentiert wurde.

Die Betreuer gaben bei allen Aktionen Hilfestellung und animierten zu lustigen Posen. Es war gar nicht so einfach für die Kinder, dabei einen guten Bildaufbau, die richtige Schärfeeinstellung und eine möglichst ausgeglichene Beleuchtung zu erzielen. Es sollten möglichst anspruchsvollere Fotos entstehen als nur Knipsbilder, wie man sie von einem Smartphone kennt. Nach ungefähr der Hälfte der zu Verfügung stehenden Zeit wurden die Gruppen getauscht. Zur Stärkung zwischendurch standen für alle Getränke und Naschsachen bereit.

Nach jeder Aufnahmesession brachten die Kinder den Speicherchip mit ihren Fotos sofort zur Bildbearbeitungsstation, wo die Bilder zur Kontrolle auf ein Notebook übertragen wurden. Die Kinder konnten gleich die Fotos sichten, beurteilen und die von ihnen gewünschten Bilder aussuchen.

So entstanden viele lustige Aufnahmen, wobei sich einige Kinder auch als Grüppchen zusammen taten, um gemeinsam spaßige Bilder zu gestalten. Am Schluss stellten sich alle zu einer Gruppenaufnahme zusammen.

Jeder Teilnehmer konnte am Ende bereits fertig ausgedruckte Bilder stolz mit nach Hause nehmen. Aus allen Fotos entstand überdies ein umfangreiches Webalbum, das über die Webseite des Fotoclubs mit dem entsprechenden Passwort zu Hause angesehen und heruntergeladen werden kann.

Der Nachmittag hat sowohl den Kindern als auch den Betreuern viel Spaß gemacht. Die Kinder gingen voller neuer fotografischer Erfahrungen nach Hause, während die Fotoclubmitglieder noch aufräumten und in einer Nachbetrachtung die Aktion Revue passieren ließen.

Workshop: Kamera per Smartphone fernsteuern

Am Workshopabend trafen sich die Fotografen, die Interesse daran haben, ihre Kamera auch per Smartphone oder per Notebook fernzusteuern. Da alle in dieser Hinsicht noch wenig Erfahrung hatten, wurde viel an den Kameras und an den Smartphones probiert, um die notwendigen Apps zu installieren und um die WiFi-Verbindung zu erstellen und die Reichweite auszuprobieren.

Dabei stellte sich heraus, dass die Verbindung nicht immer stabil ist und öfter neu aufgebaut werden musste und dass die Reichweite sehr unterschiedlich sein kann.

Die Bilder zeigen, wie es zugegangen ist. Sie sind so entstanden, dass die aufnehmende Kamera auf einem Stativ im Raum stand und der Besitzer (derjenige, der angestrengt auf sein Smartphone schaut) löst gerade aus der Ferne aus.

Wir haben dann noch über die Funktionen der verwendeten Apps diskutiert und verschiedene Varianten ausprobiert und vorgeführt.

Fazit des Abends: eine interessante Variante, aber für uns in aller Regel nicht notwendig. Wer jedoch z.B. in der Tierfotografie tätig ist, kann seine Kamera entsprechend positionieren und sitzt selbst dann in einem Versteck einige Meter entfernt. Von dort können alle Funktionen wie Belichtungszeit, Blende, ISO-Wert, Schärfepunkt usw. eingestellt und die Kamera kann im richtigen Moment ausgelöst werden.

Arbeitskreis FixFoto am 14.06.2017

Beim gestrigen Arbeitskreisabend beschäftigten wir uns mit dem FixFoto Menüpunkt  „Perspektive korrigieren“. Fotos von Städteansichten entstehen in der Regel unter beengten Verhältnissen und deshalb überwiegend mit einem Weitwinkelobjektiv. Das Ergebnis sind dann Fotos mit sog. “Stürzenden Linien” die entstehen, wenn die Kamera vor einem Gebäude nach oben verschwenkt wird.

Dies betraf auch die Fotos, die ich aus unserem Mai-Urlaub von den Städtebesuchen in Hannoversch-Münden und Dresden mitbrachte. Bei der Bildbearbeitung setzte ich mich deshalb wieder einmal intensiv mit der Perspektivkorrektur auseinander, so dass ich die Auffrischung dieses Menüpunktes als Themenvorschlag in den Arbeitskreis einbrachte.

Der AK-Abend war mit 12 Teilnehmern gut besetzt. Zunächst ging ich auf das Zusatzprogramm ShiftN ein. Dieses verwende ich kaum noch, weil es insbesondere bei starken Verzerrungen keine befriedigenden Ergebnisse liefert. Vor allem Personen werden damit oftmals unnatürlich dargestellt. Mit einigen Beispielen konnte ich das belegen.

Aus den vorgenannten Gründen bearbeite ich die Korrektur der Perspektive per Hand mit dem Menüpunkt „Perspektive“, zu finden im FF-Hauptmenü unter „Bearbeiten“. Alfred hatte in der Ankündigung zum AK-Abend an die Teilnehmer eine .zip-Datei mit ausgesuchten Fotos von mir verschickt, die als Arbeitsgrundlage dienten. An einem Foto der Kirche von Hann.-Münden erläuterte ich beispielhaft die Arbeitsweise mit Korrektur der Perspektive und anschließender Endbearbeitung über den Bearbeitungsdialog. Anschließend präsentierte ich einige „Leckerbissen“ von Dresdner Stadtansichten (s. Fotos vorher-nachher), welche den Teilnehmer zeitweilig erhöhte Konzentration abforderten.

Nebenbei wurden noch andere Dinge abgearbeitet, wie z. B. die Ergänzung des Bearbeitungsdialogs oder das Einspielen der Fotos von der Karte in den PC. Insgesamt herrschte eine aufmerksame Arbeitsatmosphäre mit Lerneffekt auch bei den alten Hasen und bei der der Spaß nicht zu kurz kam.

 

Bilder der letzten Workshopabende

Die Bilder der letzten Workshopabende zu den Themen Porträts und Lichtmalerei sind jetzt besprochen und ausgewertet.

Von beiden Abenden ist jeweils eine Galerie entstanden. Ihr könnt sie im Menü bei den Themenbildern für 2017 finden. Bei der Lichtmalerei ist auf dem ersten Bild eine kurze Beschreibung zu lesen, wie die folgenden Bilder entstanden sind.

Workshop “Lightpainting” am 15.02.2017

Was ist Lightpainting? Es handelt sich um einen zusammengesetzten Begriff aus dem englischen „light“ (=Licht) und „to paint“ (=malen/zeichnen) und erläutert damit das „Malen mit Licht“. Die Durchführung ist einfach und das Ergebnis jedes Mal überraschend. In zumeist völliger Dunkelheit schreibt man z. B. mit einer Taschenlampe der Fotolinse zugewandt Figuren oder Buchstaben. Durch die lange Belichtungszeit zeichnet die Kamera diese Lichtspuren quasi wie einen Film auf. Das Resultat ist aber ein Standfoto, auf dem diese Spuren sichtbar sind. Aufgrund der Empfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren sind die Ergebnisse, obwohl es sich  prinzipiell um ein unterbelichtetes Foto handelt, deutlich und klar erkennbar abgebildet.

Damit sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt. Für das Lightpainting eignet sich praktisch jede Lichtquelle und es kann sowohl in Innenräumen sowie auch im Freien angewandt werden. Aufgrund der kalten Jahreszeitzeit vereinbarten wir, das Painting in unserem Studio in der Ole Schriewerie durchzuführen. So trafen sich 5 Mitglieder zu diesem Workshop, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Jeder hatte sich mit einigen Utensilien auf den Abend vorbereitet. So bastelte Hermann z, B. ein Lichtschwert und ein Leuchtpendel; Bernd funktionierte eine Taschenlampe zu einem Leuchtpinsel um; Martin arbeitete 5 Taschenlampen mit verschiedenfarbigen Folien beklebt in ein Brett ein; Jürgen brachte ein Leuchtbrett mit, das sich drehen lässt und der Berichterstatter hatte neben Lampen und Zubehör sein altes Velbon-Stativ dabei, mit dem die aufmontierte Kamera um die Längsachse gedreht werden kann. Es waren noch weitere Utensilien dabei, die aber nicht mehr zum Einsatz kamen.

Nach einer kurzen Einführungsphase, in der der Ablauf grob umrissen wurde, ging es auch schon los. Zunächst kam das Leuchtbrett zum Einsatz, mit dem Kreise und abstrakte Figuren erzeugt wurden. Danach versuchen wir, Personen vor der Leinwand mit Bemalung von roten Licht sichtbar zu machen. Eine anschließender Standortwechsel einer Person vor der Leinwand brachte die Illusion von 2 Personen aufs Bild. Danach kam das Velbon mit der sich drehenden Kamera zum Einsatz. Martins Leuchtbrett zauberte tolle farbige Motive und viel Spaß hatten wir mit Hermanns Leuchtschwert, mit dem es sich wunderbar malen ließ. Der Schriftzug in den beigefügten Fotos ist damit entstanden Den Abschluss bildete das Leuchtpendel, mit dem eine Figur gemalt wurde, die dem früheren Emblem der ARD Tagesschau ähnelt.

Je länger der Abend dauerte, umso mehr Ideen tauchten auf und wir merkten bei all dem Spaß gar nicht, wie die Zeit vergeht. Alle waren sich einig, das es ein interessanter Workshopabend war, der eine Wiederholung wert ist. Die  Fotos werden gesichtet, auf dem nächsten Clubabend gezeigt und dann in einer Galerie auf unserer Webseite veröffentlicht.

 

 

Porträtabend in der Olen Schriewerie

Was aus Zufällen alles werden kann! Während eines Fotoausflugs kam unser Clubmitglied Inge Jensen mit einer jungen Frau ins Gespräch, die Interesse an Inges Tätigkeit zeigte. Im Gespräch ließ sie dann erkennen, dass sie sich auch als Model zur Verfügung stellen würde. Hieraus ergab sich eine Einladung zu einem Porträtabend, zu dem die junge Frau noch 3 Freundinnen mitbringen würde. Solche Veranstaltungen finden außerhalb der normalen Clubabende als Workshops an jedem dritten Mittwoch im Monat statt. Zu diesen Treffen melden sich diejenigen Mitglieder an, die Interesse an dem Thema haben.

Zu diesem Abend hatten sich 10 Mintglieder angemeldet, die sich gegen 18:00 Uhr einfanden, um das Studio in der Olen Schriewerie für den Anlass herzurichten. Um möglichst ohne unnötige Pausen durch den Abend zu kommen, wurden zwei Stationen aufgebaut. Für eine Station wird zunächst zur Vermeidung von Reflexionen ein schwarzer Hintergrund hergestellt, der aus einem kräftigen Papier besteht. Darauf wird dann ein andersfarbiges Tuch befestigt, an diesem Abend ein weißer Fließstoff. Die zweite Station bekommt einen roten Hintergrund. Dazu kommen dann noch entsprechende Foto-Lampen und eine Sitzgelegenheit sowie Reflektoren, um das Licht gezielt lenken zu können.

Pünktlich um 19:00 Uhr trafen die 4 Models ein und nach einer kurzen Begrüßung und Erläuterung des Ablaufes ging es auch schon mit je 2 Models pro Station los. Beim ersten Durchgang wurden die Models von jedem Fotografen einzeln jeweils an beiden Stationen abgelichtet. Danach wurden die Mädels zu zweit und beim letzten Durchgang alle vier fotografiert. Zwischendurch gab es dann noch einen Kleiderwechsel mit anschließenden weiteren Durchgängen.

                                            Im Verlaufe des Abends lockerte sich die Stimmung bei den Protagonistinnen immer mehr und es ergaben sich viele lustige Szenen, bei denen dann auch herzlich gelacht wurde. Nach gut zwei Stunden war aber das Limit erreicht. Die Anstrengung durch das ungewohnte Posieren und auf Zuruf bewegen machte sich bemerkbar. Jeder Fotograf hatte etliche Aufnahmen im Kasten, die jetzt erst einmal gesichtet und bearbeitet werden müssen. Den Models hat der Abend viel Spaß gemacht und beim Clubabend am 1. März, zu dem sie eingeladen sind, werden die Ergebnisse  präsentiert.   

Aktion Ferienspaß: Fotografieren für Kinder

Fast schon traditionell boten wir im Nordhastedter Ferienkalender in der ersten Ferienwoche wieder die Aktion “Fotografieren für Kinder” an. Die teilnehmenden Mädchen und Jungen sollten dabei an die Bedienung einer digitalen Spiegelreflexkamera herangeführt werden und spielerisch erlernen, wie man den richtigen Bildausschnitt wählt,  die Schärfe setzt und die Models zu interessanten Posen animiert.

Um dies entsprechend umzusetzen hatten wir in der Olen Schriewerie einen Raum zu einem Fotostudio mit einem großen abrollbaren Hintergrundkarton, professionellen Fotolampen mit Reflexschirmen und Aufhellern für die Schatten umgestaltet. Des weiteren wurde eine Station für die sofortige Bildbearbeitung aufgebaut. Für die Kinder stand zudem eine große Zahl von Utensilien wie Mützen, Brillen, Plüschtieren oder Deutschland-Fanartikeln zur Ausstattung als Model zur Verfügung.

Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer und einer kurzen Einführung in die geplante Aktion wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe ging zunächst ins Studio, während die andere das schöne Wetter nutzte, um vor dem Haus den Rasen, die Bänke und die Bäume in die Motivauswahl mit einzubeziehen. Außerdem stand für jede Gruppe eine kleine Kompaktkamera zur Verfügung, so dass jeweils ein „rasender Reporter“ Eindrücke vom Drumherum aufnehmen konnte. Weiterlesen

Fotoclub-Workshop Tabletop-Fotografie

 

Zum Januar-Workshop trafen sich 9 Fotoclub-Mitglieder in der Olen Schriewerie zum Thema Tabletop-Fotografie. Durch seine jahrelange
Beschäftigung mit der Objektfotografie, die von der bildlichen Darstellung seiner Drechselobjekte herrührt, war der Abend von Randolf vorbereitet worden. Um sich mit dem Thema sowohl theoretisch als auch praktisch zu beschäftigen hatte er für den Abend sein gesamtes Equipment mitgebracht: Lichttisch, Lampen, Hintergründe und Kamera samt Stativ. Als Motive für den praktischen Teil des
Abends dienten einige kleine Drechselobjekte.
Es begann zunächst mit einem Vortrag über die Objektfotografie, für den Randolf im Internet und in Fotozeitschriften recherchiert hatte. Dabei erläuterte er zunächst die Bedeutung der Objektfotografie, die sehr viel Geduld und Tüftelei erfordert und erklärte den Begriff Tabletop-Fotografie.

 

Danach ging er auf die praktische Durchführung der Objektfotografie ein. Hierbei ging es um die Vorbereitung für ein Shooting, um die Einstellung der Kamera, um die Ausleuchtung und die Auswahl der Leuchtmittel. Zum Schluss der Einführung  erläuterte er den Aufbau seines Lichttisches. Einzelne Abschnitte des Vortrages wurden durch Fotos ergänzt. Eine abschließende Fotoserie zeigte dann noch die positive Entwicklung von seinen ersten Bildversuchen bis heute unter Verwendung von Lichttisch und Beleuchtung.
Anschließend wurde praktisch gearbeitet. Die Teilnehmer waren aufgefordert, die mitgebrachten Objekte zu arrangieren und es wurden
Fotos vom Stativ bei verschiedenen Beleuchtungssituationen gemacht.
Die Beispielbilder zeigen, wie die Originalaufnahmen aussahen und was man daraus mit ein wenig Bildbearbeitung machen kann:
Dabei bestätigte sich die Aussage aus dem Vortrag hinsichtlich der  Lichtempfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren. Es war sehr erstaunlich, welche Ergebnisse bei Lichtverhältnissen erzielt wurden, bei denen normalerweise ein Blitz eingesetzt wird.
Besonderen Spaß machten dann die Lichtexperimente mit einem Lichtschacht für gelenkte Blitzaufnahmen und einer Taschenlampe mit  einem Aufsatz, in den verschiedene Röhren für die Erzeugung von Spotlights unterschiedlicher Größe eingesetzt werden konnten.
 Die Taschenlampe wurde anschließend auch noch für Lichtmalerei eingesetzt.

 

Fotoclub-Mitglieder können alle Bilder des Abends im Menü “Intern” sehen.

Fotoausstellung, Schlussbericht

Die von von uns in den Räumen der „Ole Schriewerie“ veranstaltete Fotoausstellung unter dem Titel „Alles echt, oder? Digitale Bilder so und so“ wurde nach drei Ausstellungswochen beendet. Mit dieser Bilderschau beabsichtigten die sechs teilnehmenden Fotografen, eigentlich alltägliche Szenen und Motive in ungewohntem Kontext, durch besondere Perspektiven oder Lichtstimmungen hervorzuheben oder durch bewusste Verfremdungen einen Aha-Effekt zu erzeugen.
Dabei ist eine eindrucksvolle Schau künstlerischer Fotos entstanden, die den Betrachter zum Staunen brachte und die Frage aufwarf, wie der Fotograf das wohl gemacht hat.
Hervorzuheben ist auch die Absicht der Akteure, einige bewusst verfremdete Fotos auszustellen. Dieses einmal, um dem Betrachter zu zeigen, welch großes Spektrum an Möglichkeiten die digitale Fotografie im Zusammenhang mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen bietet.
Zum anderen aber mit einem gewissen Augenzwinkern darauf hinzuweisen, dass sich hinter jedem digitalen Foto eine Veränderung des Originals verbergen kann. Dieses Ansinnen und auch die gesamte Ausstellung wurde von den Besuchern als gelungen betrachtet.
Die Besucherzahl war am ersten Wochenende und an den Sonntagen am größten. Die ausgestellten Bilder und  die auf den Tischen ausliegenden Fotobücher und Präsentationsmappen wurden  teils intensiv angeschaut. Auch die Idee, Bilder durch aufgestellte Fotowürfel „begreifbar“ zu machen oder mit ihnen anhand eines Fotopuzzles zu spielen, fand Anklang.
Besonders gern und mit neugierigem Interesse ließen sich viele die an einem Monitor vorgeführten Möglichkeiten der Fotoverfremdungen zeigen und die Diaschau weiterer besonderer Fotos fand ebenfalls ständige Betrachter. Für etwaige Fragen zu den Fotos und deren Entstehung standen die Fotografen den Besuchern über die gesamte Ausstellungszeit zur Verfügung.
Eine lange Liste anerkennender und teilweise begeisterter Kommentare im Gästebuch war Indiz dafür, dass die Fotoausstellung vom Publikum gut angenommen wurde und der etwas schalkhafte Sinn des Ausstellungstitels angekommen ist.
Dies war ein schöner Lohn für uns Akteure und den Aufwand, diese eindrucksvolle Bilderschau auf die Beine zu stellen.
Eine weitere Übersicht über den Verlauf der Ausstellung kann in diesem Webalbum angesehen werden.