Vortragsankündigung

Im Albersdorfer Bürgerhaus zeigen wir vom Fotoclub am 15. März 2016, 19:30 Uhr einen Bildervortrag, der den provokanten Titel trägt   Es muss nicht immer ein Selfie sein, Möglichkeiten der digitalen Fotografie.
Die rasante Entwicklung der Smartphones hat dazu geführt, dass heute das Wort „Selfie“ in aller Munde ist. Damit sind Bilder gemeint, auf denen der Fotograf mit ausgestrecktem Arm sich selbst mit Freunden, Bekannten oder Prominenten oder vor einer Sehenswürdigkeit, dem Urlaubsdomizil oder zu anderen Gelegenheiten mit dem Smartphone fotografiert.
Der Vortrag soll zeigen, dass es auch noch eine andere Art der Fotografie gibt. Wer etwas höhere Ansprüche stellt, wird nach wie vor zur richtigen Fotokamera greifen. Nur so lassen sich spannende Bilder erstellen, die diesen Kriterien genügen: gute Bildaufteilung, die Einbeziehung von Vorder-, Mittel- und Hintergrund, die Wahl einer besonderen Perspektive, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, die Strukturierung durch Licht und Schatten, um nur einige zu nennen.
Die Wahl unterschiedlicher Brennweiten kann überraschende Perspektiven ergeben, die man so mit eigenen Augen nicht sehen kann. Eine anschließende Bildbearbeitung, die am Computer heute sehr leicht möglich ist, kann dem Bild weitere Effekte hinzufügen, Besonderheiten hervorheben, unschöne Partien in den Hintergrund rücken oder bei dem Bild spezielle Kontraste und Farben erzeugen.
Unser Fotoclub hat sich zum Ziel gesetzt, die anspruchsvolle Fotografie zu fördern. Er bietet den Mitgliedern im Rahmen der Clubarbeit ein Forum, in dem sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums austauschen und voneinander lernen können, ohne sich auf thematische Schwerpunkte festzulegen.
Der angekündigte Vortrag entstand aus dem umfangreichen Bilderfundus der Clubmitglieder und zahlreichen Lehrvorträgen, die an den Clubabenden gehalten wurden. Den Beginn bildet ein kurzer Abriss über die Entwicklung der Fotografie. Danach werden technische Grundlagen vorgestellt, die mit erläuternden Bildern unterlegt sind. Schließlich wird eine große Bandbreite an hochwertigen Bildern gezeigt, die vorwiegend aus dem Bereich der Landschafts- und Naturfotografie stammen, wobei heimatliche Bezüge gewollt sind. Manche
bekannten Motive wird man in dieser Form noch nicht gesehen haben.
Den Abschluss des Abends bilden Beispiele für besondere Bildbearbeitungen, die den Zuschauern sicherlich einiges an „Ah“ und „Oh“ entlocken werden.

Fotoclub-Workshop Tabletop-Fotografie

 

Zum Januar-Workshop trafen sich 9 Fotoclub-Mitglieder in der Olen Schriewerie zum Thema Tabletop-Fotografie. Durch seine jahrelange
Beschäftigung mit der Objektfotografie, die von der bildlichen Darstellung seiner Drechselobjekte herrührt, war der Abend von Randolf vorbereitet worden. Um sich mit dem Thema sowohl theoretisch als auch praktisch zu beschäftigen hatte er für den Abend sein gesamtes Equipment mitgebracht: Lichttisch, Lampen, Hintergründe und Kamera samt Stativ. Als Motive für den praktischen Teil des
Abends dienten einige kleine Drechselobjekte.
Es begann zunächst mit einem Vortrag über die Objektfotografie, für den Randolf im Internet und in Fotozeitschriften recherchiert hatte. Dabei erläuterte er zunächst die Bedeutung der Objektfotografie, die sehr viel Geduld und Tüftelei erfordert und erklärte den Begriff Tabletop-Fotografie.

 

Danach ging er auf die praktische Durchführung der Objektfotografie ein. Hierbei ging es um die Vorbereitung für ein Shooting, um die Einstellung der Kamera, um die Ausleuchtung und die Auswahl der Leuchtmittel. Zum Schluss der Einführung  erläuterte er den Aufbau seines Lichttisches. Einzelne Abschnitte des Vortrages wurden durch Fotos ergänzt. Eine abschließende Fotoserie zeigte dann noch die positive Entwicklung von seinen ersten Bildversuchen bis heute unter Verwendung von Lichttisch und Beleuchtung.
Anschließend wurde praktisch gearbeitet. Die Teilnehmer waren aufgefordert, die mitgebrachten Objekte zu arrangieren und es wurden
Fotos vom Stativ bei verschiedenen Beleuchtungssituationen gemacht.
Die Beispielbilder zeigen, wie die Originalaufnahmen aussahen und was man daraus mit ein wenig Bildbearbeitung machen kann:
Dabei bestätigte sich die Aussage aus dem Vortrag hinsichtlich der  Lichtempfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren. Es war sehr erstaunlich, welche Ergebnisse bei Lichtverhältnissen erzielt wurden, bei denen normalerweise ein Blitz eingesetzt wird.
Besonderen Spaß machten dann die Lichtexperimente mit einem Lichtschacht für gelenkte Blitzaufnahmen und einer Taschenlampe mit  einem Aufsatz, in den verschiedene Röhren für die Erzeugung von Spotlights unterschiedlicher Größe eingesetzt werden konnten.
 Die Taschenlampe wurde anschließend auch noch für Lichtmalerei eingesetzt.

 

Fotoclub-Mitglieder können alle Bilder des Abends im Menü „Intern“ sehen.

Fotoausstellung, Schlussbericht

Die von von uns in den Räumen der „Ole Schriewerie“ veranstaltete Fotoausstellung unter dem Titel „Alles echt, oder? Digitale Bilder so und so“ wurde nach drei Ausstellungswochen beendet. Mit dieser Bilderschau beabsichtigten die sechs teilnehmenden Fotografen, eigentlich alltägliche Szenen und Motive in ungewohntem Kontext, durch besondere Perspektiven oder Lichtstimmungen hervorzuheben oder durch bewusste Verfremdungen einen Aha-Effekt zu erzeugen.
Dabei ist eine eindrucksvolle Schau künstlerischer Fotos entstanden, die den Betrachter zum Staunen brachte und die Frage aufwarf, wie der Fotograf das wohl gemacht hat.
Hervorzuheben ist auch die Absicht der Akteure, einige bewusst verfremdete Fotos auszustellen. Dieses einmal, um dem Betrachter zu zeigen, welch großes Spektrum an Möglichkeiten die digitale Fotografie im Zusammenhang mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen bietet.
Zum anderen aber mit einem gewissen Augenzwinkern darauf hinzuweisen, dass sich hinter jedem digitalen Foto eine Veränderung des Originals verbergen kann. Dieses Ansinnen und auch die gesamte Ausstellung wurde von den Besuchern als gelungen betrachtet.
Die Besucherzahl war am ersten Wochenende und an den Sonntagen am größten. Die ausgestellten Bilder und  die auf den Tischen ausliegenden Fotobücher und Präsentationsmappen wurden  teils intensiv angeschaut. Auch die Idee, Bilder durch aufgestellte Fotowürfel „begreifbar“ zu machen oder mit ihnen anhand eines Fotopuzzles zu spielen, fand Anklang.
Besonders gern und mit neugierigem Interesse ließen sich viele die an einem Monitor vorgeführten Möglichkeiten der Fotoverfremdungen zeigen und die Diaschau weiterer besonderer Fotos fand ebenfalls ständige Betrachter. Für etwaige Fragen zu den Fotos und deren Entstehung standen die Fotografen den Besuchern über die gesamte Ausstellungszeit zur Verfügung.
Eine lange Liste anerkennender und teilweise begeisterter Kommentare im Gästebuch war Indiz dafür, dass die Fotoausstellung vom Publikum gut angenommen wurde und der etwas schalkhafte Sinn des Ausstellungstitels angekommen ist.
Dies war ein schöner Lohn für uns Akteure und den Aufwand, diese eindrucksvolle Bilderschau auf die Beine zu stellen.
Eine weitere Übersicht über den Verlauf der Ausstellung kann in diesem Webalbum angesehen werden.

Fotoausstellung

Mit einer Fotoausstellung unter diesem Titel  beteiligen wir uns in diesem Jahr mit sechs Fotografen wieder am Dithmarscher Kulturprojekt Kunstgriff. In der Olen Schriewerie in Nordhastedt werden dem Betrachter eine Vielzahl von Bildern der unterschiedlichsten Motive gezeigt und er wird gleichzeitig aufgefordert, jedes Bild näher zu betrachten. Wie der Titel der Ausstellung schon sagt, muss genau hingesehen werden, ob die Bilder bereits so mit der Kamera erzeugt wurden oder ob und wie digital nachbearbeitet wurde.


Die Eröffnung fand unter reger Beteiligung statt. Alfred stellte in seiner Rede die an der Ausstellung beteiligten Fotografen mit ihren fotografischen Vorlieben vor. Er machte deutlich, dass nicht einfache Knipsbilder gezeigt werden, sondern die Künstler legen großen Wert darauf, besondere Perspektiven und Lichtstimmungen einzufangen. Durch das bewusste Spiel mit Schärfe und Unschärfe oder den Einsatz spezieller Objektive wird das eigentliche Fotomotiv dabei gezielt hervorgehoben.

 

 

Die Besucher hatten die Möglichkeit, mit allen Fotografen das direkte Gespräch zu suchen, um so mehr über die Bilder zu erfahren. Sehr gut angenommen wurde die praktische Vorführung über die Entstehung des einen oder anderen Bildes. Über einen großen Monitor wurde den Interessierten gezeigt, wie Spiegelungen eingebaut oder Rahmenüberlappungen erzeugt werden. Die Ergebnisse führten immer wieder zu erstaunten Ausrufen.

Auf den Tischen in den vier Ausstellungsräumen liegen kreative Bilderwürfel in verschiedener Art. So können die Besucher die Bilder direkt „begreifen“, drehen und wenden.

Jeder Fotograf hat Präsentationsmappen mit weiteren großformatigen Bilder ausgelegt, denn die ausgestellten Bilder können ja nur einen kleinen Ausschnitt des Werkes zeigen. Mit zahlreichen aktuellen Fotobüchern und Fotokalendern werden weitere Möglichkeiten der Bildpräsentation vorgestellt.

Eine Diashow komplettiert den Rundgang durch die Ausstellung, die in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wasser betrachtet werden kann.

Auch an den zwei kommenden Wochenenden wird die Ausstellung samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr zu sehen sein. Wer Zeit und Lust hat, eine vielfältige Präsentation von Bildern anzusehen, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

Weitere Bilder zur Eröffnung sind über  diesen Link  zu sehen.