Sehr spät …

Ich hatte für das Thema „Ähnliche Formen“ schon Bilder ausgewählt, die während meiner Fotoreise ins Elbsandsteingebirge entstanden sind. Doch dann kam ich Anfang Oktober zurück, hatte noch etliche Nacharbeiten (Blog und Galerie der Teilnehmer) zu erledigen und wenige Tage später stand bereits die nächste Reise (Nordsee) an. Jetzt ist auch diese abgeschlossen, und es ist nun Zeit, das Versäumte nachzuholen, auch wenn die Abstimmung für das Thema beendet ist. Vier dieser Auswahlbilder möchte ich dennoch an dieser Stelle zeigen.

           

                                 

Wer noch Lust auf weitere Fotos hat, kommt mit einem Klick auf diesen Link zu den Reiseberichten mit einer Bilderauswahl Elbsandsteingebirge und Nordsee.

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Architektur in Heide

Uli und ich wollten wieder einmal Architektur fotografieren. Wegen der Reisebeschränkungen haben wir uns in der näheren Umgebung umgesehen. Die Fachhochschule Westküste erschien uns als geeignetes Objekt. Nachdem ich dort bei einem Testshooting darauf hingewiesen wurde, dass wir eine Fotogenehmigung brauchen, haben wir uns diese beschafft. Bei unserem ersten Termin vor Ort, haben wir festgestellt, dass es nicht so einfach ist, die richtigen Perspektiven zu finden. Denn durch die Vielfalt der vorhandenen Geländer, Spiegelungen usw., wurden die Bilder schnell unruhig. Uli war mit seinen Bildern nicht zufrieden und auch ich wollte gerne noch andere Blickwinkel versuchen. Also haben wir noch einen zweiten Termin vereinbart.

Die Ergebnisse sind in dem Album, das sich beim Klick auf die Bilder öffnet.

 

 

 

 

 

 

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Hamburger Ansichten

An einem Sonntagmorgen sind Inge und ich mit dem Zug nach Hamburg gefahren, um uns fotografisch mit vorwiegend moderner Architektur auseinanderzusetzen. Selbstverständlich fällt der Blick dabei auch immer einmal auf das alte Hamburg. Diese Mischung ist es ja, die das Stadtbild prägt. Es war oftmals nicht leicht, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Höhe der Gebäude, die richtige Perspektive zu finden. Da war Mut zum Experiment gefragt. Wir fanden, es war alles in allem eine lohnende Tour, die man sicher wegen der Vielzahl an Motiven noch mehrmals wiederholen kann.

Beim Klick auf die Bilder öffnet sich ein Album.

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Architekturfotografie einmal anders

Das Elbeforum in Brunsbüttel musste für ein Experiment herhalten. Es sollte aus einer, zumindest das Licht betreffend, ziemlich langweiligen Aufnahme, eine Fine Art Architekturfotografie entstehen. Bei dieser Art der Bildbearbeitung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist natürlich der relativ sichere Umgang mit der verwendeten Software. Der Rest ist reine Fleißarbeit.

Hierbei steht nicht das Foto als Dokumentation im Vordergrund, sondern die individuelle Sichtweise des Bildbearbeiters. Im Vergleich mit dem Original weist die bearbeitete Version doch ziemliche Unterschiede auf. Und das nicht allein wegen der Schwarzweiß-Umsetzung. Sehr hilfreich ist es, wenn man schon vor der Bearbeitung eine Vorstellung vom endgültigen Resultat hat. Im Idealfall schon bei der Aufnahme.

   

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100 Jahre Bauhaus

Mein Beitrag zum Bauhaus-Jubiläum ist die Gegenüberstellung zweier Gebäude, die ich auf unserer letzten Fototour aufgenommen habe. Beiden gemein ist, dass sie nicht direkt mit dem Bauhaus in Verbindung stehen, aber in starker Anlehnung an den Baustil gebaut wurden.

Bei dem ersten handelt se sich um das von dem Architekten Godehard Schwethelm von 1932 bis 1934 erbaute Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode. Dieses Gebäude ist wirklich Ehrfurcht einflößend, weil es noch zu fast 100% im Originalzustand ist. Selbst die Möbel (teilweise neu aufgepolstert) sind größtenteils noch original. Bei einer Führung durch das Gebäude offenbart sich die Weitsicht des damals erst 32jährigen Architekten. So ließ er schon zu damaliger Zeit in der auch als Mehrzweckraum genutzten Kirche eine motorgetriebene Leinwand einbauen und sorgte, trotz des jugendlichen Durchschnittsalters der damaligen Schwesternschaft, für den Einbau eines Aufzuges. Dieser wird von den heutigen Schwestern sehr geschätzt. Im gesamten Gebäude findet man den Stil des Bauhauses, obwohl der Architekt nie dort studiert hat.

Das zweite Gebäude ist das in den 50er Jahren von der DDR erbaute FDGB-Erholungsheim „Fritz Heckert“ in Gernrode. Auch in diesem, im Stil der Klassischen Moderne erbauten Gebäude, finden sich viele Bauhaus-Elemente. Das Ferienheim wurde mit dem erlöschen des FDGB 1990 geschlossen. Im Laufe der nächsten Jahre wurde es völlig geplündert. Möbel, Geschirr, und Kücheneinrichtung verschwanden. Selbst die Balkon- und Treppengeländer fielen Schrottsammlern zum Opfer. Momentan ist es leider nur noch eine zugige, von Sprayern verunstaltete Ruine.

Ich finde es interessant einmal diese beiden Gebäude mit ihrer unterschiedlichen Geschichte und der sehr unterschiedlichen zuteigewordenen Pflege gegenüber zu stellen. Leider ist das Bild vom Schwimmbad des Diakonissen-Mutterhauses nicht 100% ausgerichtet. das ist wohl dem Zeitdruck geschuldet, denn wir hatten dort drin zu zweit nur fünf Minuten und mussten noch abwarten, dass sich die Wasseroberfäche beruhigte.

Beim Klick auf die Bilder öffnet sich eine Galerie.

  

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