Kinder vor und hinter der Kamera

Zehn Kinder hatten viel Spaß bei der von uns auch in diesem Jahr organisierten Aktion „Fotografieren für Kinder“, die im Rahmen der Aktion Ferienspaß der Gemeinde Nordhastedt angeboten wurde. Die Volkshochschule stellte die Räumlichkeiten der Olen Schriewerie sowie Getränke und kleine Süßigkeiten zur Verfügung.
Witterungsbedingt mussten alle Akteure in diesem Jahr im Gebäude agieren, wegen des Regenwetters waren Außenaktionen zu risikoreich. Das Studio im Bodenraum und das Trauzimmer wurden kurzerhand in zwei Fotostudios umgewandelt. Wir bauten vorab großflächige
Hintergründe auf und setzten unterschiedliche Lampenanlagen ein. Eine Bildbearbeitungsstation komplettierte die technische Ausstattung.
Eine Reihe an Utensilien und Dekorationsteilen standen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Viele der Kinder hatten zusätzlich eigene Utensilien mitgebracht, mit denen sie fotografiert werden wollten.

 

 

Nach der Begrüßung gab es durch Alfred eine kurze Einführung in die Fotografie. Die Akteure teilten sich im Anschluss in zwei Gruppen auf und gingen in je ein Studio. Dort standen schon Stative mit Spiegelreflexkameras parat, die für die Aufnahmen verwendet
wurden.

Eine Gruppe wurde von Peter und Silke, die andere von Randolf und Inge betreut. Alfred übernahm die digitale Nachbearbeitung. Nach einer Einweisung in die Bedienung der Kamera (wo schaue ich durch, wie stelle ich den Ausschnitt ein und wo löse ich aus?) ging es endlich los. In Aktion waren immer mehrere Kinder: als Model, als Fotograf, als Beleuchter. Zusätzlich wurde in jeder Gruppe eine kleine Kompaktkamera für Reportagebilder zur Verfügung gestellt, so dass die Kinder sowohl den Ablauf des Geschehens als auch das Drumherum dokumentieren konnten.

 

Die Aufgaben wurden zwischendurch immer wieder zwischen den Kindern getauscht, so dass jeder einmal als Model, als Fotograf und als Beleuchter fungieren konnte. Dabei stellte sich dann auch heraus, wer zu welcher Aufgabe am meisten Spaß und das größte
Geschick hatte.
Wir griffen helfend ein, um die Bildgestaltung, Beleuchtung und Hintergrundgestaltung zu optimieren. Ziel war jedoch, den Kindern selbst möglichst viel Gestaltungsspielraum und Platz für eigene, kreative Ideen zu lassen. Schaut man sich die fertigen Fotos an  (siehe ganz unten), ist dies vollständig erreicht worden. Zuerst noch schüchtern, dann aber mit
immer mehr Spaß und Elan wurden die Rollen getauscht und das Nacharbeiten an der Bildbearbeitungsstation verfolgt.
Hierher brachte das jeweilige Kind nach jeder Fotoaktion die Speicherkarte mit seinen Bildern, damit diese auf den Computer geladen wurden. So konnten die Kinder sofort die Bilder aussuchen, die ihnen am besten gefielen. Diese wurden dann per Bildbearbeitung noch ein wenig nachgearbeitet und gespeichert.

 

Zwischendurch gelang es sogar, für jedes Kind ein großformatiges Bild auszudrucken, so dass zu Hause gleich etwas vorgezeigt werden konnte. Alle Bilder des gesamten Nachmittags sind in einem geschützten Bereich des Internets zu sehen und die Kinder wurden per E-Mail über den Zugang informiert. So kann jeder Teilnehmer die Bilder in Ruhe betrachten, herunterladen und selbst ausdrucken.

 

Eine Gruppenaufnahme aller Beteiligten schloss den Nachmittag ab und die Kinder gingen mit vielen fotografischen Erfahrungen nach Hause.

 

Wir ließen beim Aufräumen und in kleiner Runde den Ablauf noch einmal Revue passieren. Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß an der Aktion, sondern auch wir.

 

 

Workshop Cloud-Computing

Unser Workshop-Abend stand dieses Mal unter dem Thema „Cloud-Computing“.

Für alle Teilnehmer wurde eine Cloud eingerichtet. Wir haben OneDrive gewählt, weil das bei uns schon verbreitet ist und die Fotoclub-Bilder auch dort stehen.Anmeldung und Installation verliefen einwandfrei, nachdem die üblichen Probleme mit dem Benutzernamen und dem Passwort überwunden waren. Auf dem Computer wurde ein Programm („App“) installiert, um den Cloud-Ordner in der eigenen Ordnerhierarchie wie einen ganz normalen Ordner einsetzen zu können.

 

Dann haben wir darin eigene Ordner angelegt und testweise Bilder hinein kopiert.Der besondere Pfiff an der Sache ist ja dieser: wenn man mit mehreren Computern arbeitet (Haupt-PC im Arbeitszimmer, Notebook für unterwegs usw.) und auf allen Geräten ist die Cloud eingerichtet, kann man auf einem beliebigen Gerät gewünschte Dateien einfach auf dem Desktop oder mit dem Bildbearbeitungs-programm in den Cloud-Ordner kopieren. Das müssen nicht nur Bilder sein, das geht mit Daten jeder Art. Diese Dateien erscheinen dann automatisch und ohne dass man noch irgend etwas tun muss, auf allen anderen Computern. Das erspart den Datenaustausch über USB-Sticks oder über ein heimisches Netzwerk und funktioniert auch, wenn man mit dem Notebook auswärts unterwegs ist: Sobald ein Netz verfügbar ist, werden die Daten automatisch und ohne eigenes Zutun synchronisiert.

 

Selbstverständlich sind diese Daten zunächst nur einem selbst zugänglich und niemand anders kann sie sehen.
Schnell entwickelten sich bei uns lebhafte Diskussionen und gegenseitige Hilfe. Unser Ziel war es auch, die Cloud dafür einzusetzen, uns ohne Aufwand, ohne E-Mail und ohne USB-Stick jederzeit aktuelle Bilder zeigen zu können. Dazu wurden für die Bilderordner entsprechende Freigaben („Teilen“) nur für bestimmte Personen eingerichtet und wir haben probiert, ob die Bilder dann auch nur beim jeweils anderen zu sehen sind.

Rehe im Garten

Seit längerer Zeit haben wir immer mal wieder Rehe in den Gärten der Nachbarschaft und bei uns. Die fressen gern auch alle möglichen Zierpflanzen ab, so dass die Leute teils in heller Aufregung sind.
Bei uns zeigt sich in der letzten Zeit oft eine Ricke mit ihren zwei Kitzen. Wir haben es aufgegeben, sie zu verscheuchen und erfreuen uns lieber an dem Anblick, wenn die Kleinen lustig über den Rasen tollen.
Durch das Wohnzimmerfenster gelangen mir inzwischen einige Bilder, nachdem ich mich zunächst geweigert hatte, die Tiere aufzunehmen. Immerhin laufen sie nicht in ihrer natürlichen Umgebung und das Fotografieren ist so auch nicht mehr die große Herausforderung.
Die beiden Kitze haben mich nun aber doch zu einigen Fotos verführt.
Wir sehen den „Schaden“ durch die Tiere inzwischen ganz locker und wollen unser Grundstück nicht meterhoch einzäunen. Es bleiben noch genug Pflanzen und Blumen übrig, die von den Rehen verschont werden.

 

Workshop am 20.05.2015

 

Gestern Abend trafen sich einige Clubmitglieder zum Fotoworkshop am Heider Wasserturm. Von dort ging es zunächst zum nahe gelegenen Zütphen-Friedhof, auf dem eine alte knorrige und sehr eigenartig gewachsene Buche steht. Ich hatte mir schon oft Gedanken darüber  gemacht, wie der ungewöhnliche Wuchs dieses Baumes bildnerisch gestaltet werden könnte, wenn ich beim Besuch des Familiengrabes
daran vorbei kam. Insofern war ich gespannt, welche Ideen unsere kleine Gruppe entwickeln würde, um diese Aufgabe gestalterisch umzusetzen. Es entwickelte sich auch bald ein emsiges Treiben und das Geräusch des Fotoauslösers ertönte rund um den Baum. Aber auch leise Ausrufe der Verzweiflung und Enttäuschung konnten vernommen werden, die auf den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe hinwiesen. Begünstigt wurde unser Vorhaben durch das inzwischen trockene und sonnige Abendwetter. In der schon beginnenden Dämmerung ging es zurück zum Wasserturm, der auch noch von verschiedenen Seiten abgelichtet wurde. Zum nächsten Clubabend werden die beteiligten Fotografen die 10 besten Bilder dieses Workshops präsentieren, die an dem Abend ausgiebig besprochen werden sollen. Leider waren einige der Teilnehmer sehr schnell verschwunden, so dass nur eine 4er-Runde verblieb, um den Abend im Restaurant am Wasserturm zu beschließen.

LA�wenzahn

 

Da steht er nun, der LA�wenzahn,
der GA�rtner schaut ihn bA�se an.
Das LA�wenzA�hnchen lA�chelt still:
Ich weiAY genau, was der jetzt will!
Er mag mich nicht und macht mich nieder.
Na gut, komm‘ ich halt spA�ter wieder.

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