Speicherkoog und Fieler Moor

Laut Wetterbericht waren Unwetter angesagt. Ich hatte die leichte Hoffnung, von der Nordsee aufziehende, bedrohliche Wolken im Speicherkoog ablichten zu können.
Dort angekommen regnete es leicht aus einem nahezu einheitlichem Grau. Da war nichts Spektakuläres oder Bedrohliches, eher etwas Tristes.

Dennoch gab es das eine oder andere Motiv, das ich nicht links liegen lassen wollte. So entstanden einige Fotos im Speicherkoog.

Auf dem Rückweg durch das Fieler Moor wurde ich dann doch noch belohnt. Ein Storch saß auf einem frisch gepressten Rundballen und zwängte sich als Motiv förmlich auf. Nachdem ich die Fluchtdistanz unterschritten hatte und der Storch Reißaus nahm, zeigten sich in entgegengesetzte Richtung dann auch noch interessante Wolkenformationen. So wurde der Nachmittag schließlich noch erfolgreich.

Nordsee minimalistisch

Am letzten Samstag war es sehr windstill und das Licht an der Nordsee war wieder einmal sehr unwirklich. Der Horizont war manchmal gar nicht auszumachen. Ich nahm das zum Anlass, ein paar minimalistisch anmutende Aufnahmen der alten Lahnungen an der Badestelle Stinteck in Westerdeichstrich zu machen. Da ich gern die Pfähle im Wasser aufnehmen wollte, war die Zeit bei auflaufendem Wasser auf ca. eine halbe Stunde begrenzt. Da war schnelles Arbeiten angesagt. Einige Perspektiven waren auch mit einem nassen Hintern verbunden, was aber bei den momentanen Wassertemperaturen kein Problem war.

Ein Klick auf das Bild führt zu einem Album

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raps

Kurz bevor das leuchtende Geld der Rapsfelder ins Grüne wechselt habe ich noch ein paar Fotos von Feldern in der Nähe aufgenommen. Als Mensch durchschnittlicher Größe hatte ich bei früheren Aufnahmen immer das Problem, dass der Überblick über das Feld nicht sonderlich gut war, sofern ich nicht auf einem Wall o. ä. stehen konnte. Dieses Mal habe ich deshalb meine Arme „verlängert“. Ich montierte meine Kamera auf mein Einbeinstativ, stellte den Selbstauslöser auf 10 Sek. und hielt die Kamera nach dem Auslösen mit dem Stativ so hoch wie möglich. Die Ergebnisse sehr ihr hier in meinem Album.

Sonnenfinsternis

Die Sonnenfinsternis vom 10. Juni wurde groß in den Medien angekündigt, dabei war sie nur partiell und überhaupt nicht spektakulär. Ohne Wissen um das Ereignis hätte man es überhaupt nicht wahrgenommen. Die Verdunklung der Sonne war weit schwächer als wenn sich eine Wolke davor geschoben hätte.

 

 

Trotzdem war das ein Anlass, mal wieder das uralte 500er Tele von 1982 hervorzukramen, dass an meiner MFT-Ausrüstung einem 1000er Tele im Kleinbildformat entspricht. Ich hatte bereits bei der letzten Finsternis einen Adapter dafür mit Randolfs Hilfe gebaut und vorne befindet sich eine Kappe mit einer zwingend notwendige Sonnenschutzfolie. Alle Einstellungen erfolgen nur manuell (Blende, Belichtung, ISO, Scharfeinstellung). Der Aufbau ist in diesem Bild zu sehen.

 

 

 

So habe ich in Abständen Bilder aufgenommen und anschließend zu einer Collage verarbeitet, in der man den Verlauf der Finsternis sehen kann.