post

Arbeit mit dem Makroblitz

So langsam freunde ich mich mit dem Makroblitz an. Die ersten Vorfrühlingsblüten und das wechselnde Wetter mit Schnee und Sonne luden wiederholt zu kleinen Ausflügen rund ums Haus ein. Nebenbei konnte ich dabei auch meine neuen Fotografenhandschuhe (winddicht, wasserdicht, abklappbare Fingerspitzen) ausprobieren, die wesentlich wärmer sind als meine bisherigen.

Mit dem Blitz kann man die Belichtung so steuern, dass es wie natürliches Licht aussieht. Auch wenn die eigentlichten Verhältnisse so sind, dass es eher dunkel ist und lange Belichtungszeiten nötig wären, kann der Blitz auch dann kurz belichtete und damit unverwackelte Aufnahmen garantieren. Im Moment laufen meine Versuche so, dass die Blitze auf TTL gestellt sind, wobei der linke 1 Stufe unterbelichtet.

HIER sind einige Bilder zu sehen.
[crowdsignal rating=8508244]

Zangenblitz

Als Weihnachtsgeschenk habe ich meine Fotoausrüstung etwas ergänzt: Da ich gern Makros aufnehme, habe ich oft das Problem, die Blende etwas weiter schließen zu müssen, um genug Schärfentiefe zu erzielen. Dadurch fehlt es häufig an Licht und man möchte nicht immer den ISO-Wert zu hoch schrauben.

Abhilfe soll ein Makro-Zangenblitz bringen. Der Blitz wird von einem Steuergerät geregelt, das in den Blitzschuh der Kamera geschoben wird. Vorn am Objektiv wird per Adapter ein Ring angebracht, auf den in meinem Falle zwei Miniblitze aufgeklippt werden können (man kann bis zu sechs Geräte dort anbringen). Diese Blitzköpfe lassen sich beliebig rundherum verschieben und in der Leuchtrichtung verstellen. Zusätzlich können Diffusoren zur besseren Lichtverteilung und Farbfilter angebracht werden.

Die Kommunikation zwischen Steuergerät und Blitze erfolgt per Funk, so dass kein Kabel nötig ist. Außerdem können die Blitze auch abgesetzt verwendet werden (kleine Stative sind dabei), so dass man auch andere Lichtsituationen, z.B. Gegenlicht, realisieren kann.

Man kann sowohl manuell belichten (auch in Stufen bis herunter zu 1/128) als auch per TTL, wobei die Lichtverteilung für die Blitze einzeln einstellbar sind (einer kann z.B. mehr belichten als der andere). Vom Steuergerät aus kann bei beiden Blitzen ein Einstelllicht zugeschaltet werden, mit dem auch schon fotografiert werden kann.

Die Blitze haben integrierte Akkus und können per USB-C mit jedem Smartphone-Ladegerät aufgeladen werden.

Ich bin dabei, mich an die Arbeitsweise und die Einstellmöglichkeiten zu gewöhnen. So sind eine Reihe von Testaufnahmen entstanden, sowohl drinnnen auf der Fensterbank mit Zimmerpflanzen also auch draußen mit den ersten Blüten und Schneekristallen und eisüberzogenen Zweigen. Ein Klick auf diesen Link zeigt eine Auswahl.

 

Update: Ich habe einen flexiblen Arm (‚Schwanenhals‘) so umfunktioniert, dass ich ihn ohne Werkzeug an die Kamera anbauen kann. Darauf ist ein kleiner Kugelkopf mit Blitzschuh befestigt, damit ich einen Blitzkopf dort aufschieben und nach Belieben ausrichten kann. So lässt sich auch im Gelände mit gewünschter Wirkung blitzen.

[crowdsignal rating=8508244]

Bunte Blätter im Herbst

Nachdem der Sommer mit vielen schönen Tagen in den Herbst übergeht, färben sich nun auch die Blätter an Bäumen und Gehölzen in bunten Tönen. Diese leuchtende Pracht im Sonnenschein animiert mich jedes Jahr aufs Neue, das fotografisch zu dokumentieren. Mir geht es dabei vor allem um das Zeigen von Details, die durch die Technik des Focus-Stackings noch besonders hervorgehoben werden.

Ein paar Beispielbilder illustrieren meine Vorlieben. Zusätzlich habe ich zwei Webalben erstellt, die von den Aufnahmen zweier Tage resultieren. Ein Klick auf die ersten beiden Bilder führt zum ersten Album, ein Klick auf die letzten beiden Bilder weist auf das zweite Album.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Alben enthalten zusätzlich viele Bilder von Pilzen verschiedener Arten. Die Pilze kommen durch den trockenen Sommer erst jetzt so richtig in Schwung. Außerdem konnte ich einige farbige Früchte finden.

Alle Bilder sind auf dem heimischen Grundstück entstanden.

[crowdsignal rating=8508244]

Probsteier Korntage

Nachdem Corona in den letzten Jahren vieles verhindert hat, gab es in diesem Jahr im Schleswig-Holsteiner Landesteil Probstei wieder die Strohfiguren zu sehen. 19 Dörfer haben sich beteiligt und variantenreiche Figuren und Szenen dargestellt. Wir haben alle Dörfer abgeklappert und alles eingehend betrachtet. Es lohnte sich, auch um die Figuren herum zu gehen und die Details zu studieren.

Zwei Beispielbilder zeigen einen ersten Eindruck. Bei Klick auf eines der Bilder gelangt man zu einem Webalbum, in dem alles dokumentiert ist. Fotografisch war es eine Herausforderung: zum einen war grelles Licht mit viel Schattenpartien, zum anderen konnte man sich den Hintergrund nicht aussuchen. Unter den Bildern findet man unten lilnks beim Überstreichen des Kamerasymbols mit der Maus die Aufnahmedaten, u.a. auch die GPS-Informationen über den Aufnahmestandort.

Feuerwerk

Nach zwei Jahren Pandemie-Pause fand dieses Jahr wieder das Pfingst-Volksfest bei uns in Albersdorf in bekannter Weise statt.

Am Samstagabend gab es wieder ein Feuerwerk. Ich kann es von zu Hause von der Loggia aus gut beobachten, weil es genau in der Lücke zwischen den Bäumen stattfindet. In diesem Jahr bin ich beim Fotografieren etwas anders vorgegangen als sonst: Stativ und Funkauslöser sind Pflicht, dazu eine Belichtungszeit von ungefähr vier Sekunden und Blende 9.

Ich habe aber die Langzeit-Rauschreduzierung ausgeschaltet, die sonst nach jedem Bild das erneute Auslösen genau so lange blockiert, wie die Belichtung gedauert hat. In diesen vier Sekunden gehen dann schon die nächsten Raketen hoch und natürlich verpasst man dann immer das Beste  ;-). Ohne die Rauschreduzierung konnte ich praktisch ohne Pause fortlaufend Bilder aufnehmen.

Das Entrauschen habe ich dann nachträglich mit dem Programm DxO PureRaw durchgeführt, was sehr gute Ergebnisse erzielte.

Ein Klick auf das Beispielbild zeigt das ganze Webalbum.

Feuerwerk

[crowdsignal rating=8508244]