Fotografen fotografieren sich selbst

Unter diesem Motto trafen sich einige Mitglieder des Fotoclubs, um sich gegenseitig zu fotografieren. Ziel der Übung waren das Beherrschen der Kamera unter Studiobedingungen, die Lichtsituation bei Porträtaufnahmen und die Erstellung von Bildern von sich selbst mit Kamera. Nicht zuletzt sollte die Aktion Spaß bringen.

Es wurden zahlreiche Ausstattungsgegenstände mitgebracht, eine Hintergrundrolle verwendet und mehrere unserer Studiolampen kamen zum Einsatz.Wie man an dieser Collage sieht, waren die Akteure mit Engagement bei der Sache. Dabei konnte jeder feststellen, dass ein Model es auch nicht einfach hat: es muss still sitzen, lange gewünschte Posen einnehmen, immer lächeln, in die richtige Kamera blicken und gerät dabei im Licht der Lampen langsam ins Schwitzen.

Am Ende des Abends waren über 950 Bilder erzeugt und auf einem Notebook gesammelt worden. Jeder Fotograf bekommt diese Sammlung mit nach Hause und kann nun an das Sichten und Nachbearbeiten gehen.

Eine kurze Analyse aus meiner Sicht: es sind sehr viel Bilder dabei, bei denen die Schärfe nicht ausreichend ist bzw. nicht auf dem richtigen Punkt liegt oder weil die Belichtungszeit zu lang war. Verschiedene Kameras erzeugen ganz verschiedene  Farben, mal sehr blass, mal sehr kräftig. Viele Bilder waren über- aber auch unterbelichtet. Die Kontrolle der Lichtsituation wurde nicht immer genügend durchgeführt, so dass Hintergrund oder Model nicht perfekt ausgeleuchtet waren.

Als vorläufiges erstes Ergebnis habe ich eine Collage der beteiligten Fotografen erstellt:

Fazit: es war ein interessanter Abend, bei dem alle etwas dazugelernt haben. Im kommenden Monat soll die Aktion mit anderen Fotografen erneut durchgeführt werden.

 

Beeindruckende Überblendungen

In diesem Monat hatten wir für den Fotoclub-Abend Jens Kählert als Referenten eingeladen.
Jens war jahrelang Mitglied des Fotoclubs und zeichnete sich schon immer durch akribisches Arbeiten für perfekte Naturaufnahmen aus. Sein Spezialgebiet sind Nah- und Makroaufnahmen insbesondere von Libellen. So viele interessierte Teilnehmer haben wir noch nie an einem Abend gehabt!
Nach einem aufwendigen technischen Aufbau mit Notebook, Projektor, Verstärker und Lautsprechern führte er uns zunächst den Vortrag zur Vorstellung der Regionalgruppe Nord der GDT vor, an dem viele Fotografen beteiligt waren. Musikuntermalung und dazu passgenaue Bilder in Überblendtechnik von beeindruckenden Motiven bei besonderen Lichtstimmungen führten im Kreise der Zuschauer zu absoluter Stille und Konzentration.
Danach erläuterte Jens seine Fotoreisen des letzten Jahres in lebendigen Worten und mit technisch perfekten Fotos. Eine Überblendung mit Musikuntermalung rundete seinen Jahresrückblick ab. Die hier dargestellten Bilder zeigen nur einen klitzekleinen Ausschnitt des Vortrags und sind zudem direkt von der Leinwand  abfotografiert.

Schließlich wurde noch über die Technik einer Überblendproduktion gesprochen und Jens führte uns verschiedene Arbeitsweisen im Programm vor. Mit viel Applaus wurde er verabschiedet und alle gingen sicherlich mit intensiven Eindrücken nach Hause.

Ein weiterer Termin mit anderen seiner Vorträge ist für später im Jahr fest eingeplant.

Arbeitskreis FixFoto: „Macht was draus“

Der Arbeitskreisabend im Februar stand wieder unter dem Thema „Macht was draus“. Zwei Bilder wurden vorab per E-Mail verteilt und jeder hatte nun Gelegenheit, aus diesen Bildern etwas zu machen.

Die Ergebnisse wurden am Abend besprochen und verschiedenen Bearbeitungsschritte gemeinsam durchgeführt. Im Mittelpunkt standen diesmal die Möglichkeiten des „Bild überlagerns“ und der „Retusche“.

In diesen Webalben sind die Bilder zu sehen, wobei unter jedem Bild in Stichworten aufgeführt ist, wie es bearbeitet wurde:

Macht was draus: Segelschiff

Macht was draus: Wassertropfen

FixFoto Arbeitskreis vom 09.01.2013

Der erste Arbeitskreis im neuen Jahr stand unter dem Thema „Skalieren und Zuschneiden“. Für regelmäßige Arbeitskreisteilnehmer waren einige Dinge hierzu sicherlich schon bekannt. Zum einen, weil sie diese bereits mehrfach anwendeten, zum anderen, weil es eine teilweise Wiederholung war. Aber sowohl für die „Neulinge“ als auch für die „alten Hasen“ war es ist nicht verkehrt, dass wir uns damit noch einmal beschäftigten. Den Neulingen wurde damit gezeigt, wie sie schnell, sicher und ohne Verlust Fotos verkleinern können. Die alten Hasen konnten etwaige Fehler, die sich eingeschlichene haben, korrigieren, eventuell Vergessenes wieder in Erinnerung rufen und damit insgesamt ihre Sicherheit im Umgang mit dem Programm erhöhen. Aber wichtig waren auch die Dinge, die nebenher gezeigt wurden, wie z. B. das Einrichten der Pfade etc.. Damit sind bei einigen, wie auch bei mir, jetzt einige umständliche Arbeitsschritte entfallen und das Programm ist wieder etwas transparenter geworden. Also insgesamt wieder ein spannender Abend und wie hieß es doch noch „..bringt uns Stück um Stückchen weiter …“