
Fotoausflug nach Brunsbüttel
Wir hatten uns Mitte Oktober zu einem Fotoausflug nach Brunsbüttel verabredet. Dagmar, Jörg, Uli und Alfred trafen sich an der Brunsbütteler Fähre. Von dort ging es am Kanal entlang zur Schleuse. Dort lief aus dem Nord-Ostsee-Kanal gerade ein relativ großes Containerschiff ein. Wir konnten von der Aussichtsplattform beobachten, wie die Schleusung vonstatten ging.
Anschließend gingen wir weiter am Kanal entlang bis zur Einmündung in die Elbe. Unterwegs gab es immer wieder Motive zum Fotografieren. Die Sonne schien von einem zunehmend wolkenloseren Himmel und es war nahezu windstill.
An der Elbe konnten wir dann einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben und sogar ein großer Starenschwarm zog vorüber. Nach dem Untergang gingen wir zurück am Kanal entlang, wobei es einige interessante Spiegelungen von Lichtern der Hafenanlagen und den Kränen der Schleusenbaustelle im nahezu glatten Wasser zu sehen gab.
Im Lokal Torhaus machten wir eine Pause, um uns mit Essen und Getränken zu stärken. Danach fuhren wir über die Fähre auf die Südseite, um dort noch einige Nachtaufnahmen der großen Industriebetriebe mit ihren vielen Lichtern und Dampfschwaden aufzunehmen.
Es war dann schon ziemlich spät, als wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Eine Auswahl an Bildern kann hier angesehen werden. Auf den Webseiten einiger Teilnehmer sind weitere Bilder eingestellt.
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Winterzauber
Der plötzliche Wintereinbruch mit Schnee und starkem Frost lässt uns bekannte Landschaften völlig neu erleben und mit anderen Augen sehen. In wenigen Stunden war alles mit einem weißen Tuch überdeckt und verwandelte sich in eine Winterzauberwelt. So haben meine Frau und ich das auf unserer täglichen Runde durch das Süderholmer Moor empfunden und uns an den filigranen Mustern erfreut, die der strenge Frost an Büschen, Bäumen und Gräsern aus den Eiskristallen zauberte. Das habe ich versucht, in einigen Fotos festzuhalten. Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei, sodass es einigen Bilder an der Detailschärfe mangelt. Aber ich denke, dass dies den Gesamteindruck nicht schmälert. Zu meinem Album kommt ihr durch einen Klick auf das Foto.
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Wurstmarktfeuerwerk
Vom Wurstmarkt in Bad Dürkheim haben hier im Norden sicherlich auch schon viele gehört. Das bereits seit dem Mittelalter veranstaltete Fest findet alljährlich am 2. und 3. Septemberwochenende statt und gilt mit über 600.000 Besuchern als das größte Weinfest der Welt. Neben Fahrgeschäften und Ständen mit Essen, Trinken und sonstigen Leckereien wird insbesondere Wein verkauft. Herzstück des Dürkheimer Wurstmarktes sind seit langer Zeit die Schubkärchler, abgeleitet von Schubkarren, aus denen die Marktbeschicker in früherer Zeit ihre Weine verkauften. Heute sind es 36 historische, mit Stoffplanen überdachte Weinstände, in denen die Gäste an hölzernen Tischen und Bänken den qualitativ hochwertigen Wein genießen. Von der Organisation vorgeschrieben ist, dass alle ausgeschenkten Weine Qualitätsweine mit entsprechenden Qualitätssigel sein müssen. Entsprechend hoch ist der Weinkonsum der Gäste.
Der Wurstmarkt macht nach dem ersten Wochenende eine Pause von mehreren Tagen und endet am Montag nach dem 2. Wochenende. Zur Halbzeit und am Ende findet jeweils ein großes Feuerwerk statt. Das habe ich jedes Jahr während unseres Aufenthalts dort fotografiert und es war jedes Mal sehenswert. In diesem Jahr erschien uns das Halbzeitfeuerwerk interessanter als in den Vorjahren mit sehr schönen Fontänen, Sternen und Figuren. Ich habe eine Auswahl meiner Fotos zusammengestellt die mit einem Klick auf das Bild aufgerufen werden kann.
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Dithmarschen im September
Man muss nicht in die Ferne schweifen, denn Dithmarschen hat (und das nicht nur) für Fotografen sehr viel zu bieten. Beispiele dafür sind drei Radtouren , die ich in den letzten zwei Wochen unternommen habe.
Die erste führte mich in den Speicherkoog. Nur 8 Kilometer von der Badestelle Elpersbüttel bis zum Schöpfwerk Steertloch, immer am Wasser entlang. Tolles Vorland mit dem hohen Himmel, die Blüte der Pannonischen Salzaster mit ihrem betörenden Duft, Schafe und das leuchten Orange vom Sanddorn – 4 Stunden entspanntes Fotogafieren. Bei meiner zweiten Tour bin ich nach Helmsand abgebogen, um die schöne Abendstimmung einzufangen, noch einmal 3 Stunden in schöner Natur. Meine dritte Tour bestand (nur) aus dem Rückweg vom Aufhängen der Bilder in der Olen Schriewerie Nordhastedt nach Albersdorf – mit kleinen Schlenkern rechts und links der Hauptstrecke.
Man sieht also, was mit wenig Aufwand in unserer näheren Umgebung möglich ist, man muss sich nur auf den Weg machen.
Ausgewählten Bilder findet man HIER.

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