post

Zauberhafte erste Blüten des Jahres

Kaum ist der Jahreswechsel vorbei, kann man im Garten schon die ersten Blüten entdecken. Wir haben vor vielen Jahren zwei Zaubernuss-Gehölze (Hamamelis) angepflanzt, die sehr langsam wachsen, eines hat aber inzwischen eine Höhe von gut drei Metern erreicht.

In jedem Jahr, egal ob kalt oder warm, beginnt die Blüte bereits ungefähr zu Weihnachten/Neujahr und dauert gut einen Monat. Die fadenartigen, leuchtend gelben bis roten Blütenblätter (die orange-rote Variante blüht bei uns immer zuerst) überziehen den ganzen Strauch und sind unverwechselbar.

In Ermangelung eines blauen Himmels und genügender Windstille haben ich einen kleinen Zweig abgeschnitten und nach drinnen in mein provisorisches Studio getragen. Ein blauer Hintergrundkarton musste den Himmel ersetzen.

Dann habe ich eine Reihe an Bilder mit der Focus-Stacking-Methode aufgenommen. Es sind jeweils etwa 60 Bildern, die zu einem scharfen Gesamtbild verrechnet wurden.

Eine kleine Auswahl zeigt ich hier. Nun warte ich darauf, dass auch die gelbe Hamamelis ihre Blüten öffnet.

Beelitz-Heilstätten

Zwischen den Feiertagen habe ich eine der letzten Gelegenheiten genutzt um in Deutschlands bekanntestem Lost Place, den Beelitz-Heilstätten bei Potsdam, zu fotografieren.

Die Anlage wurde von der Landesversicherungsanstalt Berlin zwischen 1898 und 1930 als Arbeiter-Lungenheilstätte errichtet und umfasst ca. 60 Gebäude. Es waren getrennte Sanatorien für Frauen und Männer eingerichtet. Der größte Teil der denkmalgeschützten Anlage ist bereits saniert und unterschiedlichen Nutzungen (u. a. Reha- und Parkinson-Klinik) zugeführt. Teile der ehemaligen Wirtschaftsgebäude, darunter das Kraftwerk, wurden mit EU-Fördermitteln umfassend saniert und sind heute ein technisches Denkmal, das durch einen Förderverein betreut wird.

Die Büro- und Aufenthaltscontainer der Baufirma sind bereits aufgestellt. Da die Arbeiten aber erst im April beginnen werden, gibt es für Kurzentschlossene bis dahin eventuell noch freie Termine.

Bei dieser Fototour hatten wir sieben Stunden Zeit, um in den letzten unsanierten Gebäuden – der Zenralbadeanstalt, einem Wohnpavillon des Männersanatoriums, dem Verwaltungsgebäude, dem Heizhaus, der Wäscherei, der Fleischerei, sowie diversen kleinen Wirtschaftsgebäuden – zu fotografieren. Der Erhaltungszustand der Gebäude ist sehr unterschiedlich. In den Wirtschaftsgebäuden ist er eher schlecht bis beängstigend, in der Zentralbadeanstalt, dem Wohnpavillon und dem Verwaltungsgebäude deutlich besser. Hier gibt es auch deutlich weniger Graffitis und mutwillige Zerstörung. Mir ging es wie immer auf solchen Touren – ich hätte die doppelte Zeit gebraucht, um alles “im Kasten” zu haben, was ich wollte :-)). Die hier gezeigten Fotos geben einen ersten Überblick.

 

   

 

Jahresrückblick mit eindrucksvollen Bildern

Beim letzten Clubabend des Jahres hatten wir unser langjähriges Mitglied Jens Kählert zu Besuch. Jens unternimmt jedes Jahr mehrere ausgiebige Fotoreisen zu den interessantesten Naturlandschaften Europas.

Gestern präsentierte er uns seinen Jahresrückblick 2018 mit ganz besonderen Bildern von Landschaften und Tieren. Seine Fotos zeigen immer ganz spezielle Ansichten, die präzise ausgewählt wurden und seine Tieraufnahmen zeigen das Leben und den Charakter der Arten.

Ein Zusammenfassung jeder Reise in Form einer mit Musik untermalten Überblendshow rundete das jeweilige Thema ab.

Diese Collage zeigt ein paar der Bilder, die von meiner Sitzposition von der Leinwand abfotografiert wurden.
Nach dem Vortrag wurde noch eine ganz Weile diskutiert, alte Erinnerungen wurden aufgefrischt und neue Pläne vorgestellt.

 

 

 

 

 

Wer mehr Bilder von Jens sehen möchte, geht auf seine Webseite.

Vergessen, Verwüstet, Verloren – Lost Places

Trister November … keine rechte Fotolust, eigentlich eher Fotofrust. Um so überraschter war ich bei einem Anruf unseres Fotokollegen Uli, der für den kommenden Freitag, also übermorgen, einen Trip nach MeckPom vorschlug. Er wollte nur mal hören, wer alles mitkommen wolle. Die ersten, die er angerufen hatte, wären gern dabei, nur leider stand etwas anderes an diesem Wochenende auf ihrem Zettel. Beim letzten FC-Abend, Anfang November, hatte ich mal so nebenbei mein Interesse an einer Fotosession für Lost Places gegenüber Uli, der bereits mehrfach davon beeindruckende Bilder gezeigt hatte, geäußert. Daher konnte ich auf keinen Fall „Nein“ sagen. Freitag, ich war noch gar nicht richtig fertig, meldete sich Uli bereits vor der Zeit zur Abfahrt bereit und empfahl mir noch eine Sonnenbrille einzupacken, kurze Zeit später stand er schon vor der Haustür. Der Trip konnte los gehen, immer der aufgehenden Sonne entgegen. Informationen zum Thema hatten wir schon vorab aus dem Internet gesogen.

Seit Jahrzehnten hat die Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern den Beinamen „die verbotene Insel“.
Nur wenige Orte in Mecklenburg-Vorpommern, sind so geheimnisumwittert wie die Halbinsel Wustrow bei Rerik. Die einzige Zufahrtsstraße, der schmale einspurige „Hals“, ist seit vielen Jahren am Ende mit einem Zaun versperrt, der bis in die Ostsee hinein reicht.
Weiterlesen

post

Bunte Herbstfarben

In diesem Jahr ist die überwiegende Zahl meiner Makro-Naturaufnahmen per Focus-Stacking entstanden. Gerade jetzt im Herbst bieten sich viele farbenfrohe Motive. Ein paar Bilder der letzten Zeit habe ich zu  diesem Webalbum  verarbeitet.

Der Vorteil des Stackens liegt ja darin, dass das gewünschte Bilddetail von vorn bis hinten scharf dargestellt werden kann, was bei einer normalen Makroaufnahme so nie möglich ist. Das ist aber auch ein Problem: Bildteile, die links und rechts neben dem Hauptmotiv liegen, sind ebenfalls durch das Stacken scharf geworden, obwohl man sie lieber unscharf und weich haben möchte. Das lässt sich per Bildbearbeitung lindern, an einer noch besseren Umsetzung arbeite ich aber noch.

Im Moment bin ich froh, das Stacken ganz gut im Griff zu haben, wobei ich aber noch an Bildaufbau und Hintergrundgestaltung arbeiten muss.

Wer weitere Bilder sehen möchte, geht auf meine Webseite zu den Fotoalben, dort gibt es mehrere Fototstrecken zu herbstlichen Themen.

Nordsee Impressionen

Das schöne Wetter am Wochenende lockte mich an die Nordsee. Da die Badesaison jetzt zu Ende ist, war ich mit Kamera und Stativ am Samstag zwischen Stinteck und Hedwigenkoog und am Sonntag in Sankt Peter Ording unterwegs um mal wieder Landschaftsfotografie zu üben.

Speziell am Samstag zeigte sich der Himmel mit einigen sehr schönen Wolkenformationen von seiner allerbesten Seite. Am Sonntag waren es vor allem die ersten Herbstfarben, die beeindruckten.

Auf dem Watt-Bild mit dem Steinwall ist im diesigen Hintergrund übrigens der Kabelleger zu sehen, der am “Nordlink-Kabel” nach Norwegen arbeitet.

 

 

post

Fettbrand löschen

Am vergangenen Sonntag habe ich im Rahmen eines Blaulichttages der Freiwilligen Feuerwehr Albersdorf und des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Albersdorf, den Versuch fotografiert, einen Fettbrand, wie er in der häuslichen Küche vorkommen kann, mit Wasser zu löschen.

Das Wasser in diesem speziellen Fall das falsche Mittel zur Brandbekämpfung ist, verdeutlichen die Aufnahmen eindeutig und nachhaltig.

Bitte nicht nachmachen!

   

 

 

 

 

 

 

 

 

    

  

    

       

(Traum-) Schiffe auf dem Kanal

Im Internet hat man leicht die Möglichkeit, die Position von Schiffen auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu verfolgen und abzuschätzen, wann sie an einer gewünschten Stelle vorbeikommen. So bot es sich an, unsere neuen Pedelecs auszuprobieren und die gut fünf Kilometer an den Kanal zu fahren.

Der letzte Sonntagnachmittag brachte dazu das beste Wetter mit warmer Temperatur, blauem Himmel, einzelnen Wolken und einem weißen Traumschiff. Wir sind auf der Südseite von Grünental nach Fischerhütte geradelt. Auf dem Kanal herrschte überaus reger Schiffsverkehr, das (kleine) Traumschiff ‘Silver Wind’ hatte viel Gegenverkehr und wurde selbst von einem aparten Katamaran gefolgt.

Der Montagabend konnte dann nur grauen Himmel bieten, aber dafür waren wir pünktlich zur Passage des schon imposanten Traumschiffs ‘Europa’ an der Grünentaler Hochbrücke. Hier kam auch das Fisheye-Obektiv mit nachträglicher Entzerrung zum Einsatz.

Alle Bilder dazu sind in diesem Webalbum zu sehen.