Endlich sind sie da

Voller Ungeduld habe ich in den letzten Tagen im Garten nach den ersten Leberblümchen Ausschau gehalten. Das kalte Wetter hat die Entwicklung doch arg behindert. Viele Tage waren nur die puscheligen Knospen zu sehen.

Jetzt habe ich endlich die ersten noch nicht so prächtigen Blüten entdeckt. Das war wieder eine Gelegenheit, per Focus-Stacking mehr Schärfe ins Bild zu bringen, als es mit einer Einzelaufnahme möglich wäre.

So langsam beginne ich, die nötigen Einstellungen an der Kamera und bei der anschließenden Bearbeitung mit den passenden Werten zu erkennen.

Ich freue mich schon auf weitere Blüten.

Vogelschwarm über Nordhastedt

Bei der Fahrt zum Workshopabend am vergangenen Mittwoch beobachtete ich einen großen Vogelschwarm über Norhastedt.  Wie das Glück es wollte, war er auch aus dem Fenster im Studio gut zu sehen und viele davon setzten sich auf einem Baum in unmittelbarer Nähe der Ole Schriewerie zur Ruhe. An dem Abend sollten Fotoexperimente durchgeführt werden, so dass ich meine Kamera dabei hatte. Nachdem sie entsprechend vorbereitet war, flog der Schwarm erwartungsgemäß wieder auf, so dass ich einige Fotos vor dem dunklen Abendhimmel machen konnte. Um eine möglichst kurze Belichtungszeit zu bekommen, war die Kamera auf ISO 3200 eingestellt.

Hier sind weitere Bilder

Wintersturm

Als ich das letzte mal bei stürmischem Wetter in Damp war, hatte ich leider die Kamera nicht dabei. Es sieht schon toll aus, wenn die Gischt der Wellen dort über die Molen der Hafeneinfahrt spritzt.

Heute also kurz entschlossen losgefahren um schöne Bilder zu machen. Schon die Fahrt nach Damp war ein Erlebnis. Wegen Schneetreiben gab es stellenweise Sichtweiten von nur ca. 10-15m. Aber es hat sich gelohnt. Der Anblick der aufgewühlten Ostsee war wirklich grandios. Bei -4°C Lufttemperatur und Windgeschwindigkeiten bis zu knapp 100 km/h waren kalte Finger natürlich garantiert 🙂 . Ich war auch nicht alleine mit der Kamera unterwegs. Es waren noch einige andere Leute da, die dort fotografierten. Allen gemeinsam war das breite Grinsen im Gesicht und man hörte Ausdrücke wie “spektakulär” oder “grandios”. Und das war es wirklich! Die beiden Leuchtfeuer der Hafeneinfahrt verschwanden manchmal komplett in den Brechern.

Die größte Schwierigkeit war eigentlich, die Kamera mit aufgesetztem Tele bei diesen Windgeschwindigkeiten ruhig zu halten. Man hatte eigentlich schon genug damit zu tun selbst ruhig stehen zu bleiben.

Zu guter letzt tauchten dann noch zwei junge Burschen auf, die ganz hart im nehmen waren und sich mit ihren Surfbrettern in die 2°C kalten Fluten stürzten. Allerdings hat es keiner der beiden geschafft auf den Brett stehen zu bleiben :-).

 

 

 

 

 

Die erste Biene des Jahres

Nach vielen kalten Tagen war es heute zum ersten Mal ein bisschen wärmer. Ich war mit der Kamera im Garten und habe wieder Stacking-Versuche durchgeführt. Dabei flog mir auch die erste Biene des Jahres entgegen und tat sich an den Krokusblüten gütlich. Das konnte ich ausnutzen, um die Serienbildfunktion der neuen Kamera auszuprobieren, die Genauigkeit des Autofokus zu testen und zu erkunden, wie es sich mit dem Rolling-Shutter-Effekt beim elektronischen Verschluss verhält.

Wie es bei neuen Geräten immer so ist: man muss viel üben und sich mit den Bedienungsoptionen vertraut machen. Wenn es wie in diesem Falle alles sehr schnell gehen muss, merkt man, wo es noch fehlt und wo ich noch mehr üben muss.

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Eiszeit am NOK

Bei unserem Morgenspaziergang am NOK (Gemeinde Schafstedt, OT Hohenhörn) fielen mir die bizarren Eisformen am Kanalufer ins Auge.

Ganz nah dran……..

……………………………..am Frost

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Eisblumen

In den letzten Tagen holte ich morgens etwas aus meinem WoMo und fand die große Frontscheibe voller Eisblumen. So etwas hatte ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen, als es in meinem Elternhaus noch keine Zentralheizung gab. Diese Pracht war natürlich mit zunehmender Tageswärme bald verschwunden.

Nachlese aus dem Fotojahr

Wir präsentieren am 21. Februar 2018 um 19:30 Uhr im Albersdorfer Bürgerhaus als öffentliche Veranstaltung der Volkshochschule Albersdorf eine Großbildprojektion unserer interessantesten Bilder.

Seit vielen Jahren treffen wir uns monatlich zum Erfahrungsaustausch über z.B. technische Neuerungen bei Kameras und Zubehör, Fototechniken, Bildbearbeitung und Fotopräsentation. Dabei werden die fotografischen Werke begutachtet und besprochen. Ein Fixpunkt jedes Clubabends sind aktuelle Fotos zu vorgegebenen Monatsthemen, siehe unter dem Menüpunkt Themenbilder unserer Webseite.

Eine Vielzahl der Bilder wird in der Präsentation gezeigt. Darüber hinaus gibt es sehenswerte Nah- und Makrofotografien sowie Landschafts-, Porträt- und Tierfotos zu sehen, mit denen die Interessensgebiete der Fotografinnen und Fotografen dargestellt werden. Es sind in der Regel keine Schnappschüsse sondern Ergebnisse kreativer Überlegungen bei der Aufnahme. Manche auf den ersten Blick unspektakuläre Fotos sind erst durch gekonnte Bildbearbeitung besonders ausdruckstark geworden. Außergewöhnliche Fotos werden erläutert und auf Nachfragen werden gern fotografische Tipps zur Entstehung gegeben.

Den Gästen werden neue Eindrücke vermittelt die dazu animieren, das eine oder andere Gesehene selbst einmal auszuprobieren.

Focus-Stacking

Ich habe mir meine neue Panasonic G9 u.a. deshalb zugelegt, weil sie die Möglichkeit bietet, automatisch Fotoserien aufzunehmen, in denen der Fokuspunkt kontinuierlich von vorn nach hinten verschoben werden kann, wobei die Parameter dafür auch noch einstellbar sind.

Mit dieser Bilderserie ist es dann möglich, ein Focus-Stacking durchzuführen, d.h. aus jedem Bild nur die scharfen Teile zu nehmen und daraus ein neues Gesamtbild zu erzeugen, das über weit größerere Bereich scharf ist als es mit einer Einzelaufnahme möglich wäre.

Wenn die Kamera nicht die Möglichkeit dieser Fokusserien bietet, kann man sie auch auf einen Schlitten setzen, den in kleinen Schritten weiterbewegen und in jeder Position ein Bild aufnehmen.

So etwas ist vor allem im Makrobereich nützlich, wo der Bereich der Schärfentiefe selbst bei kleinen Blendenzahlen (z.B. 11 oder 16) nicht sehr groß ist. So kann man z.B. einen Marienkäfer nicht so formatfüllend fotografieren, dass von vorn bis hinten alles scharf ist.

Ich muss mich mit diesen neuen Möglichkeiten auch erst vertraut machen und befinde mich noch im Versuchsstadium. Hier steht ein Beispielbild, das die Wirkung des Stackings erkennen lässt.Das Stacking kann ich sowohl mit kameraeigenen Funktionen und direkt in der Kamera vornehmen oder ich kann ein externes Programm dafür verwenden. Ich arbeite im Moment noch mit CombineZP, einem kostenlosen Freewareprogramm, erwäge aber auf ein anderes Programm umzusteigen.

Wir planen für den März unseren Workshopabend u.a. über das Thema Focus-Stacking durchzuführen.

Mit dem Klick auf “Weiterlesen” folgen noch einige weitere Beispielbilder.

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