Nur für Frühaufsteher

Gestern Morgen habe ich mich mal aufgerafft und bin früh (für meine Verhältnisse sogar sehr früh) aufgestanden. Auf einer meiner Radtouren hatte ich in der Nähe von Norderwurth einen maroden Weidezaun entdeckt, der mir als gutes Motiv für ein paar Aufnahmen im Morgenlicht erschien. Auf der Fahrt dorthin stellte ich begeistert fest, dass es stellenweise Bodennebel gab. Ich muss  sagen, dass dieses morgendliche Licht wirklich fantastisch ist. Aber oft werde ich das bestimmt nicht wiederholen, denn seit ich Rentner bin ist das wirklich nicht mehr meine Zeit. Da bleibe ich lieber meinem Motto treu: Der frühe Vogel kann mich mal… :-))

Bei diesen Aufnahmen mit wenig Licht hat mich wieder einmal die Technik heutiger Objektive begeistert. Alle Aufnahmen wurden aus der Hand geschossen. Dank eines guten Bildstabilisators im Objektiv war so auch z. B. 1/6s bei 35mm zu realisieren.

Ein Klick auf das Bild führt zu einer Galerie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe in Zeiten von Corona

Anfang April, wenn morgens die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen den Tau von den Grashalmen leckt, wird es im Garten unter Blättern und auf dem Rasen lebendig. Grasfrösche, die meist unerkannt nachts wandern, suchen im Schatten Schutz vor Austrocknung. Aber es ist auch die Zeit der Fortpflanzung. Die Frösche zieht es zielsicher zum nahen Teich ihrer Geburt. Dort oder auf dem Weg dahin versuchen die Männchen ein paarungsbereites Weibchen zu besteigen. Dieser „Doppeldecker“ ließ sich Zeit für das Liebesspiel und stellte sich fotogen in Pose.

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Bilder aus der virenfreien Zone

In den letzten Tagen war ich öfter mal in der virenfreien Zone, dem Wattenmeer vor Stinteck, zum Fotografieren. Durch die doch sehr einengenden Vorschriften der letzten Zeit, empfindet man die Weite dort draußen als Genuss. Ich bin bei unterschiedlichen Wetterlagen und Wasserständen dort gewesen und habe ein wenig experimentiert. Ein paar Ergebnisse sind in einem Album zu sehen, das sich nach einem Klick auf die Bilder öffnet.

 

 

 

 

 

 

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Der Storch ist da

In den letzten Tagen sah ich das erste Mal in diesem Jahr einen Storch auf dem Nest in der Amtmann Rohde Straße in Süderholm. Ob es unser Altstorch ist, weiß ich nicht. Anwohner erzählten mir, dass in den letzten Tagen schon mal ein Storchenpaar vor Ort war. Das hat nach deren Aussagen  dann mit einem dritten Storch um das Nest gekämpft. Während ich dort war, ging es ruhig zu. Der Storch hat das Nest ausgiebig begutachtet, so dass ich ohne Hektik meine Fotos machen konnte. Irgendwann war es ihm wohl zu bunt und er suchte das Weite. Zu meinen OneDrive Album kommt ihr mit diesem Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

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100 Jahre Bauhaus

Mein Beitrag zum Bauhaus-Jubiläum ist die Gegenüberstellung zweier Gebäude, die ich auf unserer letzten Fototour aufgenommen habe. Beiden gemein ist, dass sie nicht direkt mit dem Bauhaus in Verbindung stehen, aber in starker Anlehnung an den Baustil gebaut wurden.

Bei dem ersten handelt se sich um das von dem Architekten Godehard Schwethelm von 1932 bis 1934 erbaute Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode. Dieses Gebäude ist wirklich Ehrfurcht einflößend, weil es noch zu fast 100% im Originalzustand ist. Selbst die Möbel (teilweise neu aufgepolstert) sind größtenteils noch original. Bei einer Führung durch das Gebäude offenbart sich die Weitsicht des damals erst 32jährigen Architekten. So ließ er schon zu damaliger Zeit in der auch als Mehrzweckraum genutzten Kirche eine motorgetriebene Leinwand einbauen und sorgte, trotz des jugendlichen Durchschnittsalters der damaligen Schwesternschaft, für den Einbau eines Aufzuges. Dieser wird von den heutigen Schwestern sehr geschätzt. Im gesamten Gebäude findet man den Stil des Bauhauses, obwohl der Architekt nie dort studiert hat.

Das zweite Gebäude ist das in den 50er Jahren von der DDR erbaute FDGB-Erholungsheim „Fritz Heckert“ in Gernrode. Auch in diesem, im Stil der Klassischen Moderne erbauten Gebäude, finden sich viele Bauhaus-Elemente. Das Ferienheim wurde mit dem erlöschen des FDGB 1990 geschlossen. Im Laufe der nächsten Jahre wurde es völlig geplündert. Möbel, Geschirr, und Kücheneinrichtung verschwanden. Selbst die Balkon- und Treppengeländer fielen Schrottsammlern zum Opfer. Momentan ist es leider nur noch eine zugige, von Sprayern verunstaltete Ruine.

Ich finde es interessant einmal diese beiden Gebäude mit ihrer unterschiedlichen Geschichte und der sehr unterschiedlichen zuteigewordenen Pflege gegenüber zu stellen. Leider ist das Bild vom Schwimmbad des Diakonissen-Mutterhauses nicht 100% ausgerichtet. das ist wohl dem Zeitdruck geschuldet, denn wir hatten dort drin zu zweit nur fünf Minuten und mussten noch abwarten, dass sich die Wasseroberfäche beruhigte.

Beim Klick auf die Bilder öffnet sich eine Galerie.

  

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