Strukturen im Watt

Kürzlich habe ich einmal das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und die Kamera mit zum Strand genommen. Es ging mir in der Hauptsache darum, Strukturen im Watt zu fotografieren. Das habe ich schon öfter versucht, war aber bisher mit den Ergebnissen nie zufrieden.
Dieses mal sind einige Bilder herausgekommen, die zeigenswert sind. Das Problem bei dieser Art Bilder ist ja, dass der Zeitpunkt von Niedrigwasser bzw. schon einigermaßen abgelaufenen Wasser und das richtige Licht zusammenpassen müssen. Da hatte ich diesmal Glück.
Ich bin am späteren Nachmittag relativ rechtzeitig mit ablaufendem Wasser losgelaufen, damit ich die Strukturen ohne Fußabdrücke fotografieren konnte, denn es ist zur Zeit bei warmem Wetter viel Betrieb am Strand. Ein Foto meiner eigenen Abdrücke konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.

Die unterschiedlichen Strukturen auf dem ersten Bild waren auf einer Strecke von nur ca. 10-12m zu finden!

 

 

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Im Flug

In der letzten Zeit war das Wetter öfter richtig sommerlich und es waren etliche Insekten unterwegs, um sich an den verschiedenen Blüten im Garten gütlich zu tun. Einige Pflanzen werden dabei bevorzugt und immer wieder angeflogen. Das kann man sich als Fotograf zunutze machen und sich gezielt dort aufbauen. Mein Ziel war, Insekten im Flug zu erwischen.

Ich verwende dafür ein Einbeinstativ mit Neigekopf, so bin ich flexibler als mit einem Dreibeinstativ und kann meine Position relativ schnell verändern und anpassen. Ohne Stativ ist es praktisch unmöglich, die Kamera längere Zeit exakt auf Positon zu halten, um auf die Insekten zu warten. Die weitere Herausforderung besteht darin, genügend kurze Belichtungszeiten zu erzielen, damit die Flügel noch halbwegs zu erkennen sind. Die Blende wollte ich gern ein wenig schließen, um mehr Schärfentiefe zu erreichen. Es ist praktisch nicht möglich mit Autofokus zu arbeiten, dazu sind die Flieger viel zu schnell. Also habe ich manuell dorthin vorfokussiert, wo ich erhoffte, dass sie an der Blüte an- oder abfliegen werden.

Ich habe also die Kamera auf ‚manuell‘ mit den gewünschten Werten eingestellt. Bei diesen Daten muss dann der ISO-Wert jeweils angepasst werden, was durch die ISO-Automatik der Kamera geregelt wurde. Außerdem habe ich den schnellsten Serienbildmodus eingestellt.

Auf diese Weise habe ich ziemlich viel Zeit verbracht und hunderte von Bildern produziert. Das Sichten erfolgte stets später am PC, weil es auf dem Display der Kamera nur mühsam möglich ist, die Schärfe zu beurteilen.

Letzlich sind ein paar Bilder entstanden, die leidlich zeigenswert sind. Ich habe sie in einem Webalbum zusammengefasst, das mit Klick auf das Beispielbild zu sehen ist. Unter dem Bild sind jeweils die Aufnahmedaten eingeblendet. Bei Gelegenheit muss ich diese Fotografenaktion aber unbedingt weiter verfolgen, um die Ergebnisse noch deutlich zu verbessern.

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Feuerwerk

Jedes Jahr gibt es hier zu unserem Pfingstvolksfest am Sonnabend ein Feuerwerk. Das war eine Gelegenheit, das anzuwenden, was Randolf an einem der letzten Fotoclubabende vorgetragen hat. (Siehe auch auf unserer Webseite bei ‚Tipps und Tricks‘.)

Da ich das Feuerwerk jedes Jahr fotografiere, gibt es schon gewisse Einstellungen, die sich bewährt haben. Die Fokussierung erfolgt vorab und manuell. Eine gute Hilfe bot die Sichel des zunehmenden Mondes, der genau hinter dem Feuerwerk stand.

Der heftige Wind hat das Feuerwerk ziemlich verweht, so dass die „Blumen“ oft unsymmetrisch aussehen. Ich habe zum ersten Mal mit B (=bulb) gearbeitet und per Fernauslöser den Verschluss geöffnet und wieder geschlossen. Das hat ganz gut geklappt. Ich habe dabei bei Bl. 8 und ISO 200 Zeiten von 2 bis 9 Sekunden gehabt. Im Vergleich zu einer festen Einstellung der Zeit kann man seine Aufnahme abbrechen, wenn mutmaßlich genug drauf ist oder wenn sich gerade nichts tut.

Die Bilder sind auf meiner Webseite bei den Fotoalben zu sehen. Ein Klick auf das Beispielbild führt auch direkt dorthin.
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Hamburger Maskenzauber

Der venezianische Karneval zählt zu den berühmtesten der Welt. Seine Ursprünge gehen weit bis in das 12. Jahrhundert zurück. Der Begriff „Carnevale di Venezia“ wurde erstmals 1094 in einem Schriftstück des Dogen Vitale Falier verwendet. Ausgehend von den italienischen Fürstenhöfen entwickelten sich seit dem Spätmittelalter immer prunkvollere und aufwändigere Formen des Karnevals. Zu Lebzeiten Casanovas im 18. Jahrhundert erreichte der Karneval seine größte Pracht.

Der Maskenzauber Hamburg ist eine Hommage an den Karneval in Venedig. Bezaubernde Masken und beeindruckende Kostüme, verbunden mit dem Flair der Hansestadt zwischen Alsterarkaden und Colonnaden.  Der Maskenzauber hat sich im Laufe der Jahre zu einem festen und in seiner Form einmaligem Event im Hamburger Straßenkulturleben entwickelt. Zwischen den Alsterarkaden und den Colonnaden haben wir  fantasievolle Kostüme und Karnevalisten bei diesem Event im venezianischen Stil bewundern können.

Jürgen&Peter

             

                                                                                                                    

          

                          

                            

                                     

          

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